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Berichtsantrag: Hitzeschutz in Erlangen

Die Stadt Erlangen hat sich 2023 einen Hitzeaktionsplan gegeben, um einen angemessenen Schutz der Gesundheit in der Bevölkerung im Falle akuter Hitzeereignisse zu ermöglichen und negative Hitzeeinflüsse zu verhindern bzw. einzudämmen. Die in diesem Sommer auch in Erlangen erlebten Hitzephasen machen die vollständige Umsetzung des Hitzeaktionsplans mit dem Schwerpunkt auf Verhaltensprävention umso dringlicher. Gleichzeitig haben Hitzeereignisse zunehmend Katastrophencharakter, und erfordern deshalb auch ein abgestimmtes Handeln in akuten Gefährdungssituationen. Dafür müssen gegebenenfalls weitere Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden. Dazu wird die SPD-Fraktion auch einen eigenen Antrag einreichen.

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um Bericht zu den folgenden Fragen:

  1. Wie sieht der Zeitplan für die Umsetzung der noch nicht abgeschlossenen langfristigen Maßnahmen des Hitzeaktionsplans aus?
  2. Welche der vor dem Sommer vorbereitenden Maßnahmen des Hitzeaktionsplans wurden in diesem Jahr umgesetzt? Falls Maßnahmen nicht erfolgt sind, warum?
  3. Wie wirkt sich die aktuelle Haushaltslage auf die Umsetzung der langfristigen und vor dem Sommer vorbereitenden Maßnahmen des Hitzeaktionsplan aus?
  4. Welche Ad-hoc-Maßnahmen des Hitzeaktionsplans wurden angesichts der extremen Hitze in der Stadt im Sommer 2026 in der Stadtverwaltung erfolgreich umgesetzt? Wurden jenseits des Hitzeaktionsplans weitere spontane Maßnahmen ergriffen?
  5. Welche Schlussfolgerungen zieht die Verwaltung für die Hitzeaktionsplanung aus den diesjährigen Hitzephasen? Ist insbesondere angedacht, stärker auch mit Instrumenten des Katastrophenschutzrechtes auch Dritte zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen zu verpflichten?