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Einführung des Juniortickets

In den vor kurzem vorgelegten Vorschlägen zur Zeitkartenreform und der Tariferhöhung 2007 wird von den Verantwortlichen des VGN als ein Ziel u.a. erklärt, dass neue Nutzerschichten erschlossen werden sollen.

Eine solche sehen wir bei den Jugendlichen: Ihnen soll in Form eines günstigen Junior-Tickets ein Einsteigerangebot gemacht werden, das die freizügige Nutzung des ÖPNV in der Freizeit zum Taschengeldpreis ermöglicht. Somit sollen die Jugendlichen schon früh damit vertraut gemacht werden, wie sie ihre Mobilitätsbedürfnisse mit Hilfe von öffentlichen Verkehrsmitteln befriedigen können. Längerfristig soll damit eine Bindung an den ÖPNV geschaffen werden.

Ein solches Junior-Ticket ist bereits in vielen Verbünden fester Bestandteil der Angebotsstruktur. Trotz niedriger Preise konnten sie damit ihre Einnahmen sogar
steigern, da junge Menschen ohne Einkommen sich keine Einzelfahrkarten
kaufen, sondern bei Fehlen eines solchen Angebots einfach zu Hause bleiben
oder sich mit dem Pkw herumfahren lassen werden.

Wir beantragen, dass die Vertreter der Stadt Erlangen in den VGN-Gremien die Einführung eines solchen Junior-Tickets fordern.