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Einigung zum Haushalt 2026: „Eine gute Nachricht für Erlangen“

SPD, Grüne und ödp im Erlanger Stadtrat haben sich darauf geeinigt, gemeinsam mit Einzelstadträtin Susanne Lender-Cassens am Donnerstag im Erlanger Stadtrat den Haushalt 2026 der Stadt Erlangen zu beschließen.

Die SPD-Fraktion ist darüber hoch erfreut: „Die Menschen in unserer Stadt, gerade die, die auf städtische Unterstützung angewiesen sind, und die vielen Organisationen, die mit städtischen Zuschüssen wichtige Arbeit leisten, brauchen Klarheit darüber, wie es 2026 weitergeht“, kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Philipp Dees: „Mit dem Haushaltsbeschluss jetzt zeigen wir: Eine Mehrheit im Erlanger Stadtrat ist trotz Kommunalwahlkampf, trotz aller Herausforderungen der Haushaltskonsolidierung in der Lage, konstruktiv für unsere Stadt zusammenzuarbeiten.“

„Besonderer Dank gilt an Oberbürgermeister Florian Janik, der die letzten Monate und nochmal intensiv in den letzten Tagen viele Gespräche geführt und für Kompromisse geworben hat“, erläutert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Barbara Pfister: „Dass diese Gespräche erfolgreich waren ist viel persönlichem Einsatz zu verdanken und der Bereitschaft aller Beteiligten, über den eigenen Schatten zu springen und Wahlkampftaktik zum Wohle unserer Stadt hintenanzustellen.“

Mit der Einigung wird auch für 2026 ein Haushalt beschlossen, der Zukunft und Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt. „Wichtige Zukunftsinvestitionen wie die Berufsschule, die Stadt-Umland-Bahn, Ausbau und Sanierung von KiTas und auch Klimaschutzmaßnahmen können jetzt weitergeführt werden“, so SPD-Haushaltssprecher Munib Agha: „Mit dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes bringen wir zusätzlich die Sanierung des Gymnasiums Fridericianum, weiterer KiTas und von Sportstätten auf den Weg, auf unseren Haushaltsantrag hin soll außerdem das Stadtteil- und Feuerwehrhaus Eltersdorf umgesetzt werden.“

Dank der voraussichtlichen Mehrheit für den Haushalt kann außerdem das Poetenfest gesichert werden, ebenso zahlreiche Zuschüsse für Vereine und Initiativen in der Stadt; hier hat die SPD die Rücknahme von eigentlich vorgesehenen Mittelkürzungen beim Stadtteilhaus Röthelheimpark, dem Queeren Zentrum und dem Frauenzentrum erreicht. Außerdem wird mit dem Haushaltsbeschluss der Weg frei für den weiteren Ausbau der stadtteilbezogenen Ausrichtung der Sozialpolitik.

„Insgesamt: Eine gute Einigung für Erlangen“, so Philipp Dees abschließend.