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Haushalt 2026: Schaffung von rentierlichen Stellen für Digitalisierung

Antrag zum Stellenplan

Das Amt für Digitalisierung und Informationstechnik hat in den vergangenen Jahren durch den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die erfolgreiche Einführung des Dokumentenmanagementsystems (DMS), die Umsetzung von OZG-Leistungen sowie die stetige Optimierung der IT-Koordination Arbeitsabläufe modernisiert, Bearbeitungszeiten verkürzt und die Servicequalität für Bürgerinnen und Bürger deutlich verbessert. Diese Erfolge zeigen, dass die strategische Digitalisierung der Verwaltung ein zentraler Hebel für Effizienz, Transparenz und Wirtschaftlichkeit ist.

Um diesen positiven Trend konsequent fortzusetzen und die bereits geschaffene Basis weiter auszubauen, ist eine gezielte personelle Verstärkung erforderlich.

Zur Weiterentwicklung der digitalen Verwaltung und zur gezielten Nutzung moderner Technologien sollen im kommenden Jahr folgende Stellen geschaffen werden:

  1. Fachstelle für Künstliche Intelligenz & Webtechnik (1,0 VZÄ)
  2. Fachstelle für Online-Dienste & OZG und Registermodernisierung (1,0 VZÄ)
  3. Fachstelle für Prozessdigitalisierung & Projektmanagement (1,0 VZÄ)

Erfahrungen aus anderen Kommunen und aktuelle Studien wie zum Beispiel die Vitako-Studie (IW 2022) oder das „NKR-Gutachten E-Government“ der Universität Potsdam zeigen, dass eine forcierte Digitalisierung der Verwaltung signifikante Einsparungen im Millionenbereich ermöglicht.

Wir beantragen deswegen, darüber hinaus die Aufwendungen aus der Verwaltungstätigkeit ab dem Jahr 2027 jährlich um
2 Millionen Euro zu senken.