Zum Inhalt springen

Stadt-Umland-Bahn: Planfeststellung setzt sie endgültig aufs Gleis!

Pressemitteilung SPD-Fraktion Erlangen vom 23.04.2026

Die Einleitung des ersten Planfeststellungsverfahrens für die Stadt-Umland-Bahn ist für die SPD-Stadtratsfraktion Signal dafür, dass das gesamte Projekt nun endlich umgesetzt werden muss – auch mit neuer Stadtratsmehrheit. „Der Beschluss zum Planfeststellungsverfahren zeigt, wie weit das Projekt vorangeschritten ist – und dass es in Nürnberg wie in Herzogenaurach vollkommen klar ist, dass die StUB kommt“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Philipp Dees: „Daher ist jetzt der Zeitpunkt, dass der künftige Oberbürgermeister und die CSU-Fraktion ihre Ablehnung der StUB aufgeben. Zwei Bürgerentscheide haben klar gemacht: Erlangen will die StUB. Das muss endlich auch die CSU akzeptieren!“

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sophia Waldmann verweist auf die Bedeutung des Projekts für den Wirtschaftsstandort Erlangen: „In Erlangen gibt es – auch durch die erfolgreiche Politik von Florian Janik und der SPD in den vergangenen 12 Jahren – so viele Arbeitsplätze wie noch nie. Aber dadurch auch: So viele Pendler*innen wie noch nie. Deshalb braucht unser Wirtschaftsstandort Erlangen endlich ein zweites leistungsfähiges Rückgrat für den öffentlichen Nahverkehr neben der S-Bahn. Die StUB erschließt Siemens-Campus, die großen Standorte der FAU, Wohngebiete und die großen Unternehmen in Herzogenaurach. Dass sich alle großen Arbeitgeber*innen entlang der Achse genauso wie die FAU nachdrücklich für die StUB einsetzen zeigt, welche Bedeutung sie dafür hat, dass unser Standort weiter erfolgreich ist.“

SPD-Verkehrssprecher Andreas Richter ergänzt weitere Aspekte: „Mit der StUB kann es gelingen, den PKW-Verkehr in unserer Stadt massiv zu reduzieren. Schon im ersten Abschnitt, der jetzt in die Planfeststellung geht, entsteht ein großes Park&Ride-Parkhaus – damit wird PKW-Verkehr an der Stadtgrenze abgefangen. Weniger PKW-Verkehr bedeutet für Erlangen weniger Lärm, weniger Abgase, mehr Lebensqualität. Und der Effekt wird noch größer, weil die StUB nicht nur selbst eine attraktive Alternative zum PKW ist, sondern mit ihr auch die Infrastruktur entsteht, um den Busverkehr in Erlangen und in den Landkreis schneller und damit attraktiver zu machen.“

Ohne den Einsatz des scheidenden Oberbürgermeisters würde das Projekt Stadt-Umland-Bahn immer noch vor sich hindümpeln – davon ist die SPD-Fraktion überzeugt: „Florian Janik hat die StUB in den letzten 12 Jahren zu seinem Thema gemacht“, so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Barbara Pfister: „Er hat den Stillstand, der zuvor bei diesem Thema herrschte, beendet. Er hat dafür gesorgt, dass die Planungen in Erlangen mit Nachdruck, aber auch mit umfangreicher Bürgerbeteiligung vorangetrieben wurden. Gemeinsam mit den Nürnberger Oberbürgermeistern Uli Maly und Marcus König und mit German Hacker für Herzogenaurach hat er den Zweckverband organisiert und die interkommunale Zusammenarbeit auf eine neue, erfolgreiche Ebene gehoben. Und er hat mit hohem persönlichen Einsatz wesentlich dazu beigetragen, dass beide Bürgerentscheide für die Stadt-Umland-Bahn ausgingen. Dass jetzt, zum Ende seiner Amtszeit, noch der Beschluss zum ersten Planfeststellungsabschnitt getroffen werden konnte, zeigt seine Leistung!“

Visualisierung Park & Ride-Anlage Reutles (Nürnberg), Stand: September 2025, Bildquelle: Claus Hirche / ZV StUB