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Schlagwort: Diversity

Antrag: Lange Nacht der Demokratie

Als SPD-Fraktion stellen wir folgenden Antrag:

Die Stadt Erlangen bringt die Idee einer gemeinsamen jährlichen „Langen Nacht der Demokratie“ (wie sie in Schleswig-Holstein stattfindet) in die Gremien der Metropolregion bzw. in die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten ein.

Ziel ist es, in der zweiten Jahreshälfte 2026 bzw. Anfang 2027 eine solche gemeinsame Veranstaltung zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins und der Auseinandersetzung mit den Bedrohungen des demokratischen Systems durchzuführen. Dabei sollen möglichst viele Einrichtungen und Organisationen aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur einbezogen werden.

Antrag: Fortführung der Angebote der Deutsch-Offensive und Wi.L.D. an der VHS Erlangen

Wie Sie uns im HFPA mitgeteilt haben, können aufgrund fehlender personeller Kapazitäten (Stellenwechsel und Wiederbesetzungssperre) die Aktivitäten im Rahmen der Deutsch-Offensive und des Projekts Wi.L.D. (Wir lernen Deutsch) im Herbst nicht fortgesetzt werden. Im Fall der Deutsch-Offensive war zuvor bereits festgelegt worden, die Organisation an die VHS zu übertragen. Dies wird jetzt umso dringlicher. Das Wi.L.D.-Projekt ist zudem in seiner Grundanlage als Kooperationsprojekt mit einem Lehrstuhl der Universität nicht dauerhaft gesichert.

Antrag: Akademische Allianz – bedrohten und diskriminierten Studierenden und Wissenschaftler:innen eine Chance geben!

Hochschulen in den USA, allen voran Harvard als eine der renommiertesten US-Universitäten, sehen sich aktuell starkem Druck von Seiten der Trump-Administration ausgesetzt.

Der US-Präsident möchte erreichen, dass diese Universitäten keine ausländischen Studierenden mehr aufnehmen und dass diese ihre Studien nicht mehr abschließen dürfen. Zumindest angedeutet wurde, dass dies auch für ausländische Wissenschaftler*innen drohen könnte. Durch den teils angedrohten und teils vollzogenen Entzug staatlicher Fördergelder soll offensichtlich versucht werden, politisch unliebsame Hochschulen einzuschüchtern.

Antrag: Straße der Behindertenrechte

Gemeinsamer Antrag der Fraktion von SPD, CSU, Grüner Liste, ÖDP, Erlanger Linke und Klimaliste

Wir beantragen:

  • die Benennung einer „Straße der Behindertenrechte“ auf dem Gelände des Erinnerungs- und Zukunftsorts der ehemaligen HuPfla zwischen dem Restgebäude (Mittelrisalit) und dem Verwaltungsgebäude (Maximiliansplatz). 

Begründung:

Ein zentrales Element der menschenverachtenden „rassenhygienischen“ Ideologie, die der NS “Euthanasie“ zugrunde lag, war die Überzeugung von der Minderwertigkeit der Menschen, die den nationalsozialistischen Vorstellungen von Produktivität und Effizienz nicht entsprachen.

Berichtsantrag: Umsetzung Kampagne Männlichkeitsbilder

Im vergangenen Jahr führte die Gleichstellungsstelle u. a. in Kooperation mit dem Stadtjugendring eine Kampagne zum Thema Männlichkeitsbilder durch, die auf einem Antrag der SPD-Fraktion basierte.

Wir halten die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Bildern von Männlichkeit weiterhin für notwendig, da sie einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung der Geschlechter leisten kann.

Antrag: Christopher Street Day und queere Community im Stadtbild dauerhaft sichtbar machen

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und Grüne Liste

Während des Christopher Street Day, der in diesem Jahr in Erlangen am 1. Oktober stattfindet, zeigt die Stadt ihre Unterstützung für die Anliegen der LGBTIQ*-Community durch das Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus und anderen städtischen Gebäuden.

Als Zeichen des Bekenntnisses unserer Stadt zu Vielfalt und Toleranz sollten diese Themen auch jenseits dieser Veranstaltung dauerhaft im Stadtbild sichtbar bleiben.

Wir beantragen daher:

Die Stadt gestaltet – in Absprache mit Vertreter*innen des Vereins „Make Your Town Queer“ – im kommenden Jahr einen öffentlich sichtbaren Ort in der Innenstadt in Regenbogenfarben. Beispiele könnten eine der neuen höheren Sitzbänke oder ein Straßenübergang sein.

Wie in anderen Städten, werden in den Wochen um den CSD einige Ampelscheiben an Fußgängerampeln im Stadtzentrum durch Bilder von gleichgeschlechtlichen Paaren ersetzt.

In einem weiteren Schritt soll geprüft werden, wie auch andere farbliche Symbole wie die von Transpersonen und intergeschlechtlichen Menschen im Stadtbild ihren Platz finden können.

Antrag zum HFPA: Erlanger CSD an städtischen Gebäuden sichtbarer machen

Anlässlich der Veranstaltung Christopher Street Day in Erlangen bekennt die Stadt öffentlich ihre Unterstützung durch das Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus. Um die Sichtbarkeit der Anliegen des CSD zu verstärken, beantragen wir, an weiteren städtischen Gebäuden die Regenbogenfahne aufzuhängen, insbesondere an den kulturell genutzten Gebäuden in der Innenstadt, wie dem Theater oder der VHS.

Antrag: Erklärung gegen Sexismus

Gemeinsamer Antrag von SPD, Grüner Liste, Klimaliste, FDP und erlanger linke

Gemeinsam mit Städtetagspräsident Burkhard Jung und weiteren Erstunterzeichner*innen hat Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht am 26.10. die „Erklärung gegen Sexismus und sexuelle Belästigung“ unterschrieben, die von den Dialogforen gegen Sexismus (unter Leitung des Ministeriums und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft – EAF Berlin) erarbeitet wurde. Der Text der Erklärung ist hier einsehbar: 20211026-sexismuserklaerung-data.pdf (bmfsfj.de)

Antrag: Gleichstellung voranbringen: Informationsveranstaltungen zum geschlechtergerechten Haushalt und zu geschlechtersensibler Stadtplanung

Auf Antrag der SPD-Fraktion wird die Gleichstellungsstelle personell deutlich aufgestockt. Diesen Antrag haben wir insbesondere damit begründet, dass Themenfelder, die bisher bei der Stadt weniger oder nicht unter dem Aspekt der Gendergerechtigkeit behandelt werden, künftig stärker in die Arbeit der Gleichstellungsstelle einbezogen werden. Zum Thema Klima-Aufbruch haben wir bereits in den Haushaltsberatungen einen Antrag gestellt.

Antrag: Aufklärungskampagne für Vielfalt | LGBTIQ im Erlanger ÖPNV und der Öffentlichkeit

Gemeinsamer Antrag der Fraktion von SPD und Grüner Liste und der Klimaliste

Wir beantragen:

Die Stadt Erlangen beauftragt und / oder entwickelt eine Aufklärungskampagne mit dem Ziel, Sichtbarkeit und Akzeptanz von LGBTIQ*-Menschen vor Ort zu fördern. Diese wird in den Bussen der ESTW – oder alternativ nach Absprache / Zusammenarbeit im VGN auch breitflächig im VGN – mithilfe von Plakaten, Displays etc. kommuniziert. Zusätzlich wird die Kampagne an weiteren geeigneten Orten in der Erlanger Öffentlichkeit z. B. mithilfe von Plakaten kommuniziert.