Der Wahl eineR „Bergkönig*in“, die u. a. von der Verwaltung mitgetragen wird und von der wir als Stadtratsmitglieder lediglich aus der Presse erfahren haben, steht die SPD-Fraktion aus mehreren Gründen kritisch gegenüber. Denn bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass solche Veranstaltungen bzw. Auswahlverfahren häufig Gefahr laufen, sexistischen Stereotypen, der Verfestigung überkommener Rollenklischees und verbalen Angriffen (bis hin zu Hasskommentaren) auf die Teilnehmenden Vorschub zu leisten – und damit den Bemühungen der Stadt, auch in der öffentlichen Darstellung Vielfalt, positive Körperbilder und die Bekämpfung von Diskriminierung zu unterstützen, zuwiderlaufen. Zudem haben wir uns als SPD erfolgreich für die Einführung des „Safe Space“ eingesetzt, der die Sicherheit von Frauen* auf der Bergkirchweih erhöhen soll. Auch für diesen Aspekt befürchten wir negative Auswirkungen.
Schlagwort: Frauen
Hier finden Sie alle Anträge, die die SPD-Fraktion Erlangen zum Arbeitsprogramm 2026 gestellt hat.
- Amt 24: Ausbau Photovoltaik vorantreiben
- Amt 24/GME: Vorziehen der Maßnahme Bürgerhaus Eltersdorf auf 2026
- Amt 31 und EB77: Mietkostenübernahme Teilerei und Umsonstladen aus Abfallgebühren finanzieren: Förderrichtlinie einführen
- Amt 31: Umsetzung Biostadt
- Amt 31: Förderung Naturschutzarbeit: Höheren Personalanteil ermöglichen und Transparenz bei Förderung von Naturschutz und Umweltbildung sicherstellen
- Amt 41: Verein Klassikkultur e.V.
- Amt 47: Gestaltung Trafohäuschen durch Jugendkunstschule in Kooperation mit der FFW Alterlangen
- Amt 47: Poet*innenfest erhalten!
- Amt 50: Angebote der Diakonie
- Amt 50: Liquidität Frauenhaus sichern
- Amt 61: Weitere Schulstraßen einführen
- Amt 66: Markierungen Fahrradstraßen durchführen
- EB 77: Entsiegelung und Baumpflanzungen
- Stellenplan: Schaffung von rentierlichen Stellen für Digitalisierung
Antrag zum Haushalt/Arbeitsprogramm von Amt 50
Für das Erlanger Frauenhaus ist im aktuellen Haushaltsentwurf ein deutlich gekürzter städtischer Zuschuss vorgesehen. Dabei handelt es sich nach Auskunft der Verwaltung um eine einmalige Zuschussreduzierung aufgrund vorhandener Rücklagen der Einrichtung.
Hier finden Sie alle Summen, die die SPD-Fraktion für den Haushalt 2025 und teilweise auch für die Jahre danach beantragt hat. Bei Fragen können Sie sich gerne an den/die jeweilige/n Fachsprecher/in wenden.
Die Anträge zum Arbeitsprogramm finden Sie hier.
| Bereich Jugend (Fachsprecherin: Aydan Eda Şimşek) | |
| Zuschuss AK Anger, aus Budget | 2.800 € |
| Bereich Frauen- und Gleichstellungspolitik (Fachsprecherin: Barbara Pfister) | |
| Erhöhung Zuschuss Frauenzentrum: aus Budget | 3.500 € |
| Bereich Klimaschutz, Umwelt, Energie, Verkehr (Fachsprecher: Dr. Andreas Richter) | |
| Erhöhung Budgetansatz Klimaschutz/Verkehrswende | 3.000 € |
| Zuschuss Energiewende ER(H): aus Budgetansatz Umweltbildung | 35.000 € |
In einer Zeit, in der der Mangel an qualifiziertem Betreuungspersonal in Kitas zu einer der drängendsten Herausforderungen im Bildungs- und Sozialwesen zählt, sind kreative und integrative Lösungsansätze gefragter denn je. Andere Städte wie München und Nürnberg haben bereits innovative Wege eingeschlagen, um diese Problematik anzugehen: Sie bieten Teilzeitausbildungen für den Beruf Kinderpfleger*in und Erzieher*in an, die sich besonders an junge Mütter richten, die bisher keine Ausbildung abgeschlossen haben.1, 2
Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 23
Die Anlaufstelle „Safe Space“ während der Bergkirchweih ist eine Weiterentwicklung der „Rettungsinseln“, die auf Antrag der SPD 2016 eingerichtet wurden, um Frauen und Mädchen Schutz und Unterstützung bei sexuellen Übergriffen zu bieten. Die konkrete Umsetzung liegt bzw. lag jeweils beim Verein „Notruf und Beratung für vergewaltigte Mädchen und Frauen e.V.“, der für den Safe Space u. a. ehrenamtliche Mitarbeiterinnen akquiriert und schult und das Angebot organisiert.
Auf Antrag der SPD-Fraktion wurden in der letzten Wahlperiode während der Bergkirchweih Rettungsinseln eingerichtet, die Schutz vor Gewalt und sexueller Belästigung boten. Diese wurden zum Konzept des „Safe Space“ weiterentwickelt, das sehr erfolgreich eingesetzt wird.
Angesichts der großen Zahl an Menschen, die sich während der Bergkirchweih am Bürgermeistersteg treffen, kann es auch dort (wie in diesem Jahr berichtet) zu Übergriffen kommen.
Das Angebot des „Safe Space“ leistet während der Bergkirchweih einen unverzichtbaren Beitrag zu Schutz und Sicherheit der Besucher*innen. Wir halten es daher für sinnvoll, den freiwilligen Helfer*innen, die dieses Konzept mitumsetzen, für ihr Engagement seitens der Stadt eine Aufwandsentschädigung zu zahlen, die zugleich die Anerkennung der Leistung zum Ausdruck bringt.
Antrag an die Arbeitsprogramme der Referate V und VII
von den Auswirkungen des Klimawandels sind Frauen und Männer unterschiedlich betroffen.
Ein wesentlicher Grund dafür liegt in ihrer gesellschaftlichen Rollenzuweisung und in ihrem Rollenverhalten und der damit oft verbundenen sozialen und ökonomischen Ungleichheit. In den Ländern des Globalen Südens ist dies deutlicher ablesbar als in Europa oder in Deutschland.
Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 55
Langzeitarbeitslose Frauen, insbesondere alleinerziehende Mütter oder langzeitarbeitslose Mütter in Partnerschaften haben es in der Regel schwer, nach längerer Arbeitslosigkeit bzw. nach einer langen Familien- und Erziehungsphase den (Wieder)einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Werden 1 oder mehrere Kinder betreut, tritt für die Frauen in der Regel die eigene berufliche Perspektive in den Hintergrund bzw. die Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit wird immer schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich. Es entwickeln sich unterbrochene Erwerbsbiografien, in denen keine oder kaum Rentenansprüche entstehen, Altersarmut ist vorprogrammiert.
