Zum Inhalt springen

Schlagwort: LGBTIQ*

Haushalt 2023: Projekt zur queeren Stadtgeschichte

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 45

Die Geschichte von homo-, trans- und intersexuellen Menschen und ihrer Diskriminierung und Verfolgung (einschließlich der Verfolgung in der NS-Zeit) bildet derzeit einen weitgehend blinden Fleck in der Erlanger Stadtgeschichte. Sich damit auseinanderzusetzen, halten wir für einen wichtigen Beitrag zu einem bewussteren und sensibleren Umgang mit Themen aus dem Bereich LGBTIQ*.

Haushalt 2023: Fortsetzung und Ausweitung der Kampagne für Vielfalt

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 13

Bei den Haushaltsberatungen für 2022 wurde auf Antrag der Grünen / Grüne Liste und mit Unterstützung der SPD-Fraktion beschlossen, eine Kampagne für Vielfalt durchzuführen, die insbesondere auf den Bereich LGBTIQ* abzielte. Wir halten es für sinnvoll, diese Kampagne auch im kommenden Jahr weiterzuführen, um Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und einer queerfeindlichen Stimmung vorzubeugen.

Antrag: Christopher Street Day und queere Community im Stadtbild dauerhaft sichtbar machen

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und Grüne Liste

Während des Christopher Street Day, der in diesem Jahr in Erlangen am 1. Oktober stattfindet, zeigt die Stadt ihre Unterstützung für die Anliegen der LGBTIQ*-Community durch das Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus und anderen städtischen Gebäuden.

Als Zeichen des Bekenntnisses unserer Stadt zu Vielfalt und Toleranz sollten diese Themen auch jenseits dieser Veranstaltung dauerhaft im Stadtbild sichtbar bleiben.

Wir beantragen daher:

Die Stadt gestaltet – in Absprache mit Vertreter*innen des Vereins „Make Your Town Queer“ – im kommenden Jahr einen öffentlich sichtbaren Ort in der Innenstadt in Regenbogenfarben. Beispiele könnten eine der neuen höheren Sitzbänke oder ein Straßenübergang sein.

Wie in anderen Städten, werden in den Wochen um den CSD einige Ampelscheiben an Fußgängerampeln im Stadtzentrum durch Bilder von gleichgeschlechtlichen Paaren ersetzt.

In einem weiteren Schritt soll geprüft werden, wie auch andere farbliche Symbole wie die von Transpersonen und intergeschlechtlichen Menschen im Stadtbild ihren Platz finden können.

Antrag zum HFPA: Erlanger CSD an städtischen Gebäuden sichtbarer machen

Anlässlich der Veranstaltung Christopher Street Day in Erlangen bekennt die Stadt öffentlich ihre Unterstützung durch das Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus. Um die Sichtbarkeit der Anliegen des CSD zu verstärken, beantragen wir, an weiteren städtischen Gebäuden die Regenbogenfahne aufzuhängen, insbesondere an den kulturell genutzten Gebäuden in der Innenstadt, wie dem Theater oder der VHS.

Anfrage zur Stadtratssitzung am 31.03.2022: Situation queerer Geflüchteter aus der Ukraine

Gemeinsame Anfrage mit CSU, GL, ödp und ErlangerLinke

Menschen mit queerer Lebensausrichtung, egal ob homosexuell, transsexuell, binär oder mit anderen Geschlechtsidentitäten, erfahren vor allem in Osteuropa Anfeindungen, Hass, Gewalt und Leid. Menschen, die derzeit aus dem ukrainischen Kriegsgebiet fliehen, retten sich in die Nachbarstaaten der Ukraine, in denen solche Repressionen teilweise noch ausgeprägter sind.

Wir stellen hierzu folgende Anfrage:

Wie kann die Stadt Erlangen sichere Aufnahmebedingungen für queere Personen unterstützen? Gibt es in diesem Bereich eine Kooperation mit anderen Kommunen in Mittelfranken oder in Bayern?