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Schlagwort: Stadt-Umland-Bahn

Stadt-Umland-Bahn: Diskussionen über einen Tunnel führen aufs Abstellgleis

Der neue Vorschlag des Erlanger Oberbürgermeisters, die Erlanger Innenstadt für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) zu untertunneln, hilft kein Stück weiter, sondern ist in den Augen des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Erlangen Stadtrat Dr. Florian Janik nur ein weiteres Manöver um die StUB zu verhindern. „Wer einen solchen Tunnel fordert hat nichts anderes im Sinn, als die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projektes zu kippen“, urteilt Janik. Die Kosten eines solchen Bauwerks wären groß und die Erlanger Innenstadt würde durch die notwendigen Rampenanlagen in zwei Hälften geteilt.

„Der Oberbürgermeister sollte seine Zeit lieber darauf verwenden in Bund und Land für Fördermittel zu kämpfen, anstatt durch unsinnige Vorschläge das Projekt zu torpedieren“, so Janik weiter.

Ergänzungsantrag zur StUB-Abstimmung: Gemeinsamer Antrag von SPD, Grüner Liste, ÖDP, Erlanger Linke und Stadtrat Frank Heinze

Die StUB ist ein großes und bedeutendes Infrastrukturprojekt für Erlangen und für die gesamte Region. Da auch bei den Befürwortern einer Anmeldung dieses Projektes beim Bund noch viele Fragen offen sind, sollen diese im Rahmen des weiteren Verfahrens auf dem Weg zu einer endgültigen Entscheidung abgearbeitet werden.

Finanzierungsmodelle für die StUB – Dringlichkeitsantrag zur Stadtratssitzung am 26. Juli 2012

In der Diskussion um die StUB wird zwar oft und gerne erwähnt, dass diese viel Geld kostet; wenig Aufmerksamkeit wurde aber bislang auf die Frage verwendet, welche Finanzierungsmodelle möglich und vorteilhaft sind.

Dazu beantragen wir einen Bericht des Finanzreferats der verschiedene Szenarien zur Finanzierung des Projektes enthält. Insbesondere bittet die SPD-Fraktion um die Beachtung folgender Aspekte:

  • Welche Auswirkungen haben die verschiedene Szenarien jeweils auf das Investitionsprogramm?
  • Welches Verhältnis von Eigen- zu Fremdfinanzierung ist optimal?
  • Welche Rechtsform (Zweckverband, GmbH, etc.) hat bei der Realisierung der StUB welche Vor- und Nachteile?
  • Wie kann dabei eine Beteiligung von Privatpersonen oder Institutionen gestaltet werden?

StUB jetzt! Dringlichkeitsantrag zur Stadtratssitzung am 23.5.2012

Die StUB muss kommen und die Fakten liegen entscheidungsreif auf dem Tisch. Um noch in diesem Jahr bei Land und Bund in die Liste der zu fördernden Projekte aufgenommen zu werden, muss sich der Stadtrat im Juni klar für die StUB aussprechen. Diese Chance muss die Stadt Erlangen nutzen! Die Zeit drängt, da das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz im Jahr 2019 auslaufen wird und bislang unklar ist, wie Verkehrsprojekte dieser Art in Zukunft gefördert werden. Die StUB darf nicht erneut zerredet werden, sondern sie muss endlich auf die Schiene.

Wir beantragen daher, dass die Stadtverwaltung für die Stadtratssitzung im Juni eine entsprechende Beschlussvorlage vorbereitet.

Stadt-Umlandbahn muss kommen

Straßenbahn zwischen Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach brächte täglich 13.000 neue Fahrgäste für den ÖPNV

Die SPD hat sich klar für eine Stadt-Umlandbahn zwischen Nürnberg, Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt ausgesprochen. Einen Tag, nachdem der VGN neue Zahlen veröffentlichte, die den volkswirtschaftlichen Nutzen der seit langem diskutierten Straßenbahn-Verbindung belegen, haben sich die Fraktionsvorsitzenden der Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach sowie der Vorsitzende der Kreistagsfraktion gemeinsam zu dem Verkehrsprojekt bekannt. Sie wünschen sich, in zehn Jahren zusammen mit der Straßenbahn von Nürnberg nach Erlangen und vielleicht sogar schon in den Landkreis Erlangen-Höchstadt bis Herzogenaurach fahren zu können.

Antrag zum Gutachten StUB

Am 25.9.2011 wurde das neue Gutachten zu einer L-förmigen Trasse der StUB veröffentlicht, das die Stadt Herzogenaurach in Auftrag gegeben hatte. Dieses ergab eine erfreulich positive Bewertung des Kosten-Nutzenfaktors von 1,1 und damit die Chance, bezuschusst und realisiert zu werden. Auf diesen Sachverhalt verwies neben dem Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach, German Hacker, auch Frau Staatssekretärin Katja Hessel, die in ihrer Rede zu dem die Bedeutung eines schienengebundenen öffentlichen Verkehrsmittels für die Metropolregion hervorhob.

Hierzu stellt die SPD-Fraktion folgenden Antrag:

  • Die Verkehrsplanung der Stadt Erlangen bringt sich unverzüglich in den von der Stadt Herzogenaurach angestoßenen Prozess ein, um die Realisierung der L-Trasse, die eine Ausgangsbasis für eine Verlängerung Richtung Osten darstellen kann, möglichst zügig voran zu treiben.
  • Über den jeweiligen Sachstand soll in den zuständigen Stadtratsgremien berichtet werden.