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Schlagwort: Bildung

Antrag zum Arbeitsprogramm: Nachholen des Hauptschulabschlusses

Antrag zum Arbeitsprogramm der GGFA/ Amt 55

In unserer Stadt leben junge Menschen, die aus familiären oder sonstigen Gründen bisher nicht in der Lage sind, einen Hauptschulabschluss zu machen. Hierdurch entsteht für diese jungen Menschen eine negative Aussicht für Ihre berufliche Zukunft.

Die im Auftrag der Stadt bei der GGFA durchgeführte Maßnahme „Nachholen des Hauptschulabschlusses“ wird derzeit bereits durchgeführt, die Mittel reichen aber nicht aus.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Honorare der VHS-Dozent*innen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 43

Bei den Haushaltsberatungen 2019 haben wir mit durchgesetzt, dass die Honorare der VHS-Dozent*innen deutlich erhöht wurden. Um einen Ausgleich dafür zu schaffen, dass diese Vergütung nicht an den Tariferhöhungen teilnimmt, beantragen wir:

Das Budget der VHS wird ab 2020 dauerhaft um 30.000 Euro aufgestockt. Diese Mittel werden dazu verwendet, die Honorare der Dozent*innen um 3 % zu erhöhen.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Ausweitung Dezentraler Angebote der Erwachsenenbildung

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 43 (VHS)

Im 2019 vorgestellten Teilbericht Erwachsenenbildung des Bildungsbüros Erlangen wird darauf verwiesen, dass eine Vielzahl von Angeboten der Erwachsenenbildung sich in der Innenstadt konzentrieren. Zudem wird dargestellt, dass die Informationen über Angebote von vielen potenziellen Nutzern als nicht ausreichend angesehen werden. Wir beantragen daher:

Antrag zum Arbeitsprogramm: Umbau von Schulhöfen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40 (Schulverwaltungsamt)

Mit der Inbetriebnahme des Verkehrsübungsplatzes in Dechsendorf ist nun eine Umgestaltung von Schulhöfen vor allem im Bereich der Grundschulen möglich, da keine Flächen für die Verkehrserziehung an den Grundschulen mehr vorgehalten werden müssen.

Wir beantragen daher, diese Umgestaltungen zu beschleunigen. Eine Mittelerhöhung auf 100.000 € (statt bisher 50.000 €) beantragen wir entsprechend.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Ausweitung Dezentraler Angebote der Erwachsenenbildung

Antrag zum Arbeitsprogramm des Bildungsbüros

im 2019 vorgestellten Teilbericht Erwachsenenbildung des Bildungsbüros Erlangen wird darauf verwiesen, dass eine Vielzahl von Angeboten der Erwachsenenbildung sich in der Innenstadt konzentrieren. Zudem wird dargestellt, dass die Informationen über Angebote von vielen potenziellen Nutzern als nicht ausreichend angesehen werden.

Wir beantragen daher, das Arbeitsprogramm des Bildungsbüros um folgende Punkte zu erweitern:

– Die Vernetzung und Kooperation von Trägern der Erwachsenenbildung in den Stadtteilen wird durch das Bildungsbüro im Rahmen des Arbeitskreises Erwachsenenbildung des Bildungsrates begleitet.

– Eine Strategie zur Verbesserung der Information über Angebote der Erwachsenenbildung wird durch das Bildungsbüro entwickelt. Dafür nötige Ressourcen werden zum Haushalt 2021 angemeldet.

Antrag: Emil von Behring-Gymnasium/ Penzoldt-Schule

Der geplante Neubau des Emil von Behring-Gymnasiums durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt wird sich auf das dortige Schulzentrum insgesamt und die Ernst-Penzoldt-Schule insbesondere auswirken.

Dazu beantragen wir:
Der Oberbürgermeister, die Verwaltung und die Vertreter*innen der Stadt im Zweckverband werden beauftragt, darauf hinzuwirken, dass bei der Gestaltung und Lage des Neubaus die räumlichen Beziehungen zur Penzoldt-Schule erhalten bleiben.

Antrag: Fair gehandelte Bälle

Die Stadt Nürnberg hat vor einiger Zeit verbindlich festgelegt, nur noch fair gehandelte Fuß-, Hallenfuß-, Futsal-, Hand- und Volleybälle für Schulen zu beschaffen. Aufgrund unterschiedlicher Sortimente der Anbieter erfolgen die Ausschreibungen in Nürnberg pro Disziplin. Durch definierte Abnahmemengen soll dafür gesorgt werden, dass die fair produzierten Bälle fast zu den gleichen Preisen wie konventionelle beschafft werden können.

Antrag: Bericht Dyskalkulie

Seit einiger Zeit wird auf Antrag der SPD-Fraktion ein Projekt Dyskalkulie an drei Erlanger Schulen durchgeführt. Hier werden rechenschwache Schüler*innnen von einem sehr engagierten Team von Lehrerinnen gefördert und unterstützt und von der städtischen integrierten Beratungsstelle fachlich begleitet und supervidiert. Man kann sagen, dass das von kommunaler Seite finanzierte „Erlanger Dyskalkulie Projekt“ in Bayern Vorbildfunktion haben könnte.

Inzwischen hat auch das bayerische Kultusministerium auf das Problem der Rechenschwäche bei Kindern reagiert und, zumindest in einem nur sehr kleinen Umfang angefangen, hier Ressourcen einzusetzen.

Hiermit beantragen wir, dass die Verwaltung in einem der nächsten Jugendhilfe- und Bildungsausschüsse aufzeigt, wie und in welchem Umfang das kommunale Projekt mit dem Einsatz der Landesressourcen weiterge-führt werden kann.

Auch sollten Überlegungen hinsichtlich weiterer Finanzmöglichkeiten getätigt und aufgezeigt werden.

Folgen der Rückkehr zum G9 für die Stadt Erlangen

Mmit der Entscheidung der CSU Landtagsfraktion zum neunjährigen Gymnasium zurückzukehren wird endlich ein jahrelang andauernder Fehlversuch korrigiert die Schulzeit von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu verkürzen. Wir begrüßen diese Entscheidung, da nun zu hoffen ist, dass Schülerinnen und Schüler an bayerischen Gymnasien nun wieder mehr Zeit zum Lernen mit angemessener Freizeit haben werden. Allerdings stellt dies die Kommunen nun relativ kurzfristig vor neue Herausforderungen, da eine Umstellung des Systems in relativ kurzer Zeit vorgesehen wird.

Wir bitten daher um einen Bericht im Bildungsausschuss zu folgenden Fragen:

  • Welcher zusätzliche Raumbedarf an den Gymnasien Erlangens ergibt sich in welchem Zeitraum aus der Umstellung von G8 auf G9? Wo entstehen hier unter Umständen Engpässe?
  • Wie stellt sich die personelle Situation an den Gymnasien dar? Mit wie vielen zusätzlichen Planstellen ist am städtischen Marie-Therese-Gymnasium zu rechnen und wieviel kostet das?
  • Ergeben sich aus der Rückkehr zum G9 zusätzliche Bedarfe an Sportstätten? Wie wirkt sich das auf die Förderung beim Neubau von Hallenkapazitäten (z.B. bei der Neuplanung der Halle an der Hartmannstraße) aus?
  • Wie wird die Stadt Erlangen durch den Freistaat Bayern bei eventuell anfallenden Mehrkosten aufgrund der Rückkehr zum G9 unterstützt? Ist mit einer Übernahme der Kosten durch den Freistaat zu rechnen?