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Schlagwort: Digitalisierung

Berichtsantrag: Rufbus per App oder Website

Auf Teilstrecken von Busverbindungen in manche Ortsteile erfolgt das Angebot der ESTW über einen Rufbus (Anrufsammeltaxi), der telefonisch vorab bei der Erlanger Taxizentrale bestellt werden muss. Um dieses Angebot attraktiver zu machen und an heutige Gewohnheiten anzupassen, stellt die SPD-Fraktion folgenden Antrag:

Die Verwaltung prüft gemeinsam mit den ESTW, wie für den Rufbus neue digitale Bestellmöglichkeiten, wie über die VGN-App oder die Website der ESTW, zusätzlich zur telefonischen, umgesetzt werden können und berichtet hierzu im UVPA.

Haushalt 2022: Basis für die SmartCity legen – LPWAN und Sensoren bereitstellen

Antrag an Ref. VI, VII, II/WA und Amt 17

Die SPD-Fraktion sieht in der Entwicklung von Smart-City-Konzepten die Chance, die öffentliche Daseinsfürsorge für die Erlanger Bürger:innen auszubauen. Vereinzelt wurden bereits Smart-City-Projekte in Angriff genommen, wie zum Beispiel die Entwicklung von Sensoren für Bäume durch ein Seminar der Uni Erlangen in Kooperation mit dem EB77. Um flächendeckend die Entwicklung von SmartCity-Konzepten und die Sammlung von Umwelt- und Verkehrsdaten zu ermöglichen, muss die entsprechende Basisinfrastruktur geschaffen werden. Dafür muss neben dem Installieren von Sensoren auch ein LPWAN (Low Power Wide Area Network) etabliert und eine einheitliche Technologie (z.B. mioty oder LoRaWAN) festgelegt werden.

Haushalt 2022: Programme für Kinder digitalisieren

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 51

Als kinder- und familienfreundliche Stadt hat Erlangen Veranstaltungen verschiedenster Art für Kinder fest etabliert im Jahresprogramm. Deshalb beantragt die SPD-Fraktion zum Arbeitsprogramm von Amt 51:

Im Zuge der Digitalisierung ist zu überlegen, welche der Angebote so aufbereitet werden können, dass Kinder sich altersansprechend über diese Veranstaltungen informieren und ggf. selbständig anmelden können. Auch mehrsprachige Angebote sowie Angebote in einfacher Sprache sollen berücksichtigt werden.

Haushalt 2022: Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche besser bewerben und Zugänge vereinfachen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 51

In der kinder- und familienfreundlichen Stadt Erlangen als auch bundesweit gibt es unterschiedlichste Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche. Sie sind ihnen jedoch nicht so bekannt wie gewünscht. Wiederkehrende stadtweite Aktionen, z.B. in Wohngebieten, Einkaufsstraßen, Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten, Vereinen und Einrichtungen religiöser Gemeinschaften, können daran etwas ändern.

Haushalt 2022: Aufklärung über Cybermobbing und Cybergrooming

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 51

Kinder und Jugendliche bewegen sich mit großer Selbstverständlichkeit im digitalen Raum. Das Versenden persönlicher Daten und Fotos gehören zu ihrem Alltag. Damit sind jedoch auch Risiken verbunden.

Deshalb beantragt die SPD-Fraktion: Kinder und Jugendliche sollen altersentsprechend geschult werden, wie sie sich vor Gefahren und Risiken, wie z.B. Cybermobbing und Cybergrooming, schützen können. Auch ihre Angehörige und das Fachpersonal sollen zu Hilfsangeboten und Handlungsoptionen informiert bzw. geschult werden. Dabei ist auf Mehrsprachigkeit, einfache Sprache und niederschwellige Angebote zu achten. Informationen zu Hilfsangeboten sollen verstetigt werden.

Haushalt 2022: ErlangenPass als App

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 50

Der ErlangenPass ermöglicht vielen Sozialleistungsberechtigten mehr gesellschaftliche Teilhabe in Erlangen. Mit dem Scheckformat des ErlangenPass setzt die Stadt bereits auf eine niederschwellige Form des Nachweises, die wenig stigmatisierend ist. Dennoch gibt es immer noch Berechtigte, für die es schambesetzt ist, den ErlangenPass in Anspruch zu nehmen. Die SPD-Fraktion ist der Überzeugung, dass mit der Digitalisierung des ErlangenPasses in Form einer App als Alternative zum analogen Nachweis eine weitere attraktive und niederschwellige Form des Passes geschaffen werden kann. Eine App würde auch die Möglichkeit bieten, die Broschüre „Gut beraten – günstig leben“ ebenfalls zu digitalisieren und damit einen vereinfachten Zugriff auf diese zu ermöglichen.

Haushalt 2022: Web-Anwendung für Kunstspaziergänge

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Die Stadt Erlangen hat viele Kunstwerke, die sich im öffentlichen Raum befinden, wobei mittlerweile nahezu alle Werke im GIS (Geographischen Informationssystem) der Stadt Erlangen unter verzeichnet sind.

Über die Homepage sind die Texte und Bilder, die die Kunstwerke veranschaulichen, sowie die geografischen Daten bequem einsehbar, jedoch ist leider die Oberfläche der Seite nicht sehr benutzerfreundlich.

Haushalt 2022: Digitalisierung: Entwicklung digitaler Angebote

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 46

Corona hat nochmals gezeigt, was für neue Wege und Möglichkeiten die Digitalisierung, vor allem auch im kulturellen Bereich, bewirken, erreichen und fördern kann. Der Kulturbereich war von Corona besonders hart getroffen und wäre in vielen Teilbereichen ohne digitale Angebote völlig von der Bildfläche verschwunden.

Haushalt 2022: Entwicklung von niederschwelligen Medienkompetenz-Angeboten

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 43

Wir beantragen zum Arbeitsprogramm von Amt 43:

Die VHS entwickelt dezentrale und niederschwellige Angebote, um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich im Bereich Medienkompetenz weiterzubilden. Hierbei ist eine Verortung in den Stadtteilzentren und in Senioreneinrichtungen anzudenken, um dezentral an bekannten Orten die Zugangsbarrieren zu minimieren. Die Erkenntnisse, die das Bildungsbüro in der Zeit des Lockdowns über Probleme und Ungleichheit von Bildungschancen gewonnen hat, sollen dabei berücksichtigt werden, um die Bedarfe möglichst genau zu ermitteln. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und dem Seniorennetz sollte angestrebt werden.

Haushalt 2022: Digitalisierungsstrategie: Einbeziehung genderrelevanter Aspekte

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 17

Wie das Sachverständigen-Gutachten im aktuellen Gleichstellungsbericht der Bundesregierung („Dritter Gleichstellungsbericht – Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten“, Juni 2021) aufzeigt, ist der Aspekt der Gendergerechtigkeit beim Thema Digitalisierung ein relevantes Thema, bisher jedoch ein weitgehend blinder Fleck.