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Schlagwort: Fahrrad

Antrag: Pop-up Radwege errichten – Corona und Klimanotstand ernst nehmen

Im Zuge der derzeitigen Corona-Krise sind weltweit in verschiedenen Städten kurzfristig sog. Pop-up Bike Lanes (temporäre geschützte Radstreifen) geschaffen worden. In Deutschland hat nach Berlin nun z. B. auch München angefangen, Pop-up Radwege einzurichten. In der jetzigen Situation benötigen die Menschen gerade wegen der Corona-Pandemie eine sichere Infrastruktur für Fahrradfahrende. Sie ermöglicht den Menschen eine sichere Fahrt zum Arbeitsplatz mit ausreichend Abstand an der frischen Luft und entlastet Ärzte und Krankenhäuser von unnötigen Unfallbehandlungen.

Antrag: Bericht zu Verbesserungen für RadlerInnen in der StVO – Grüne Pfeile für RadlerInnen einführen

Zum 1.5. traten die Neuerungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die viele Verbesserungen für Radlerinnen und Radler, aber auch FußgängerInnen, durch konsequentere Ahndung von Gefährdungen und Behinderungen durch den KFZ-Verkehr beinhalten.

Für die SPD-Fraktion ist diese StVO-Novelle ein großer Schritt in die richtige Richtung. Gerade in Erlangen gibt es immer wieder behinderndes Autoparken auf Rad- und Gehwegen oder auf Rad- oder Schutzstreifen. Auch bei uns gab es bereits durch LKWs verursachte tödlich verlaufende Abbiegeunfälle.

Antrag: Novelle der Straßenverkehrsordnung

Antrag für den UVPA

Nach der Zustimmung des Bundesrates im Februar wird demnächst eine Novelle der Straßenverkehrsordnung in Kraft treten, die deutliche Verbesserungen für den Radverkehr vorsieht.

Wir beantragen, dass die Verwaltung die wichtigsten Neuerungen vorstellt und darlegt, welche Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr in Erlangen bestehen.

Antrag: Verbesserung der Situation für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen in der Erlanger Straße in Frauenaurach

Die Radwegführung am Ende der Erlanger Straße in Frauenaurach, im Einmündungsbereich von Herzogenauracher Straße und Brückenstraße, ist für Radfahrer*innen äußerst unübersichtlich. Besonders auf der Nordseite ist sie zudem gefährlich, da der Radverkehr zur Kreuzung hin auf die Straße geleitet wird.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Weiterer Ausbau von Fahrradstraßen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 61

Schon vor einiger Zeit hat die Verwaltung eine Liste von Straßen vorgelegt, die sich für die Umwandlung in Fahrradstraßen eignen. Da es von diesen in Erlangen noch nicht viele gibt, soll die Abarbeitung dieser Liste zügig erfolgen, um den Ruf Erlangens als fahrradfreundliche Kommune zu stärken.

Wir beantragen daher, dass im nächsten Jahr vier weitere Fahrradstraßen entstehen sollen, die die Verwaltung vorschlagen soll.

Antrag: Nutzung privater Fahrräder für Dienstfahrten

Gemeinsamer Antrag mit der Grünen Liste

Die Stadt Erlangen ist als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet worden. Die Nutzung dieses umweltfreundlichen Verkehrsmittels sollte gerade auch aufgrund des festgestellten Klimanotstands besonders gefördert werden.
Die Stadt Erlangen bezuschusst die Nutzung privater Kraftfahrzeuge für Dienstfahrten. Es gibt auch ein kleines ökologisches Gegengewicht: Zur Reduzierung des Autoverkehrs wird die Nutzung des privaten Fahrrades für dienstliche Fahrten auch bezuschusst. Allerdings fällt der Zuschussbetrag im Verhältnis zum Auto sehr gering aus. Außerdem ist diese Regelung in der Verwaltung kaum bekannt und im Intranet schwer zu finden. Der Vergütungsbetrag wurde schon lange nicht mehr angepasst.

Antrag: Radschnellwege

Der Ausbau von Radschnellwegen ist erklärtes Ziel der Bayerischen Staatsregierung. Der Verbindung von Erlangen nach Nürnberg entlang der B4 kommt dabei eine vorrangige Bedeutung zu. Die schnelle Realisierung dieser Strecke entspricht dem Wunsch eines Großteils der politischen Vertreter in beiden Städten. Auch wird in beiden Verwaltungen schon daran gearbeitet. Parallel dazu läuft auf dieser Strecke der erste Trassenabschnitt der StUB. Beide Maßnahmen werden Eingriffe in den gleichen Straßenraum not-wendig machen. Sie sollten daher aufeinander abgestimmt sein und es sollte versucht werden, Synergien zu schaffen.

Fahrradpolizeistreifen

In diversen Städten in der Bundesrepublik gibt es Fahrradstaffeln der Polizei. So war am 27.10.16 in der SZ in dem Artikel „Ab durch die Mitte“ von den positiven Erfahrungen damit in Berlin zu lesen, wo solche Fahrradstaffeln im Jahre 2014 eingeführt wurden.

Die positive Resonanz der Bevölkerung rührt daher, dass die deutliche optische Präsenz und physische Nähe das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger erhöht. Besonders bei Fußgängern und Radfahrern wird oft darüber geklagt, dass die im Auto befindlichen Ordnungshüter zu große Distanz haben, zu wenig mobil sind  und zudem in viele öffentliche  Bereiche mit dem Auto überhaupt nicht kommen können. Hier sei vor allem gedacht an schmale Wege in Parks und öffentlichen Anlagen, die mit dem Auto nicht erreichbar sind.

Fahrradabstellmöglichkeiten im Umfeld des Hugenottenplatzes

Die SPD-Fraktion begrüßt es außerordentlich, dass sich das Radfahren in unserer Stadt in den letzten Jahrzehnten als eine der wichtigsten Fortbewegungsarten etabliert hat und der Radverkehrsanteil im Gesamtverkehr auch noch zunimmt. Eines der Hauptziele der Erlanger ist dabei die Innenstadt und besonders der Bereich um den Hugenottenplatz und die Hugenottenkirche.

In diesem Bereich werden Räder jedoch häufig so abgestellt, dass sie andere Verkehrsteilnehmer behindern. Vor allem wird von Fußgängern, Menschen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen immer wieder darüber geklagt.

Das Abstellen von Rädern wird aber dadurch erschwert, dass es in diesem Bereich (einschließlich der Nebenstraßen) nicht genügend deutlich gekennzeichnete und mit Anlehnbügeln versehene Abstellbereiche gibt und sich in den vorhandenen Abstellmöglichkeiten auch hier zahlreiche „Fahrradleichen“ befinden. Die mangelnden Abstellmöglichkeiten sind auch von der AG Radverkehr in einer ihrer letzten Sitzungen diskutiert worden.

Wir bitten die Verwaltung, Vorschläge zu entwickeln, wie ein geordneteres Abstellen von Fahrrädern in diesem Bereich ermöglicht werden kann. Dabei sollte auch ein gekennzeichneter Durchgang von der Sparkasse auf den Hugenottenplatz geschaffen werden, aus dem abgestellte Fahrräder konsequent entfernt werden.

Fahrbahnmarkierung zum Schutz der querenden Radfahrer

Fahrbahnmarkierung NeumühleWie auf dem Bild zu erkennen ist, wurde bei der Ausfahrt aus dem Einkaufszentrum NEW auf den Büchenbacher Damm eine vorbildliche Fahrbahnmarkierung zum Schutz der Radfahrer aufgebracht.

Die SPD-Fraktion beantragt daher, dass die Verwaltung prüft, an welchen weiteren Stellen im Stadtgebiet eine solche Markierung sinnvoll wäre.
Priorität soll dabei der Übergang am Rudeltplatz haben. Dort kommt es immer wieder zu kritischen Situationen zwischen querenden Radfahrern und Autofahrern, die diesen trotz Beschilderung keine Vorfahrt gewähren. Zudem ist dort der farbige Belag ohnehin an einigen Stellen schadhaft, sodass bei einem Neuauftrag die Markierung im gleichen Arbeitsgang aufgebracht werden kann.