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Schlagwort: Jugend

Antrag zum Arbeitsprogramm: Weiterentwicklung des Café Krempl

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 51

Die Evangelische Jugend Erlangen hat gemeinsam mit dem Stadtjugendring verschiedene Szenarien für die künftige Entwicklung des Café Krempl am Lorlebergplatz vorgelegt. Vorgeschlagen wird der Ausbau des Angebots, das sich vorwiegend an Jugendliche richtet. Voraussetzung für eine solche erweiterte Nutzung ist eine deutliche Erhöhung des städtischen Zuschusses von derzeit 9.000 Euro. Für diesen Fall hat das evangelische Dekanat die Finanzierung des barrierefreien Ausbaus in Aussicht gestellt.

Antrag: Emil von Behring-Gymnasium/ Penzoldt-Schule

Der geplante Neubau des Emil von Behring-Gymnasiums durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt wird sich auf das dortige Schulzentrum insgesamt und die Ernst-Penzoldt-Schule insbesondere auswirken.

Dazu beantragen wir:
Der Oberbürgermeister, die Verwaltung und die Vertreter*innen der Stadt im Zweckverband werden beauftragt, darauf hinzuwirken, dass bei der Gestaltung und Lage des Neubaus die räumlichen Beziehungen zur Penzoldt-Schule erhalten bleiben.

Antrag zum Haushalt 2018: Streetwork in Büchenbach- Nord

Die Stadtverwaltung hat sich in den letzten Monaten auf Basis mehrerer Fraktionsanträge intensiv mit der sozialen Lage in Büchenbach-Nord befasst. Vielfältige Aspekte sind auch von Institutionen vor Ort, besonders vom Kreis der Diakonischen Runde, eingebracht worden. Im September hat der UVPA beschlossen, die Voruntersuchung für eine Aufnahme in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ zu beantragen.

Besonders häufig wurde in den Gesprächen zur Situation in Büchenbach-Nord der Bedarf an Streetwork mit der Zielgruppe Jugendliche vorgetragen.

Daher beantragen wir:

Die Verwaltung prüft, ob eine Einrichtung von Streetwork bereits vor der Aufnahme in das Programm Soziale Stadt möglich und förderunschädlich ist. Dabei soll das Streetwork durch einen externen Träger erfolgen.

Aktuelle Situation Jugendlicher in Erlangen

Mit dem betreuten Jugendtreff wurde für die Innenstadt ein Angebot der offenen Jugendarbeit geschaffen.Da mit der Schaffung von mehr Wohnraum stadtweit auch der Bedarf an offener Jugendarbeit aber auch Jugendsozialarbeit steigen wird, wäre es notwendig die Entwicklung der Jugendszene im Blick zu behalten.

Deshalb beantragt die SPD-Fraktion, dass in einem der nächsten Jugendhilfeausschusssitzungen der Jugendpräventionsbeauftragte der Polizei und die offene Jugendsozialarbeit sowie weitere Akteure einen Bericht über die aktuelle Situation der Jugendlichen geben.

Folgen der Rückkehr zum G9 für die Stadt Erlangen

Mmit der Entscheidung der CSU Landtagsfraktion zum neunjährigen Gymnasium zurückzukehren wird endlich ein jahrelang andauernder Fehlversuch korrigiert die Schulzeit von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu verkürzen. Wir begrüßen diese Entscheidung, da nun zu hoffen ist, dass Schülerinnen und Schüler an bayerischen Gymnasien nun wieder mehr Zeit zum Lernen mit angemessener Freizeit haben werden. Allerdings stellt dies die Kommunen nun relativ kurzfristig vor neue Herausforderungen, da eine Umstellung des Systems in relativ kurzer Zeit vorgesehen wird.

Wir bitten daher um einen Bericht im Bildungsausschuss zu folgenden Fragen:

  • Welcher zusätzliche Raumbedarf an den Gymnasien Erlangens ergibt sich in welchem Zeitraum aus der Umstellung von G8 auf G9? Wo entstehen hier unter Umständen Engpässe?
  • Wie stellt sich die personelle Situation an den Gymnasien dar? Mit wie vielen zusätzlichen Planstellen ist am städtischen Marie-Therese-Gymnasium zu rechnen und wieviel kostet das?
  • Ergeben sich aus der Rückkehr zum G9 zusätzliche Bedarfe an Sportstätten? Wie wirkt sich das auf die Förderung beim Neubau von Hallenkapazitäten (z.B. bei der Neuplanung der Halle an der Hartmannstraße) aus?
  • Wie wird die Stadt Erlangen durch den Freistaat Bayern bei eventuell anfallenden Mehrkosten aufgrund der Rückkehr zum G9 unterstützt? Ist mit einer Übernahme der Kosten durch den Freistaat zu rechnen?

Zuschuss zu Gebühren der Mittagsbetreuung „Schülernest“ an der Pestalozzischule

Immer wieder kommt es vor, dass Eltern die Gebühren für die Mittags-betreuung nicht zahlen können. Im Unterschied zu Kitas gibt es jedoch für Mittagsbetreuungen keine (gesetzlich festgelegte) Gebührenbefreiung. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde seitens der Verwaltung in der vergangenen Stadtratsperiode die Prüfung solcher Einzelfälle zugesagt, jedoch nicht konsequent umgesetzt. Für die Erlösergemeinde als Träger der Mittagsbetreuung „Schülernest“ an der Pestalozzischule am Anger hat dies im Schuljahr 2013/14 zu Einnahmeausfällen von 3.720 Euro geführt.

Wir betragen daher:

  • Die Verwaltung möge darlegen, in welchem Umfang ein Zuschuss zu den Gebühren bzw. an die Mittagsbetreuung gewährt werden kann.
  • Zudem soll dargestellt werden, ob eine Möglichkeit besteht, die Beratung vor der Einschulung bezüglich der Kosten für Kinderbetreuung bzw. die Zuschussmöglichkeiten für diese durch das Jugendamt so zu gestalten, dass Eltern sich unter Umständen für andere, für sie kostengünstigere Angebote, entscheiden. Die Wahlfreiheit der Eltern für ein Angebot darf dabei allerdings nicht eingeschränkt werden.

Gemeinsame Fallkonferenzen von Jugend- und Sozialamt

Gemeinsamer Antrag mit den Fraktionen Grüne Liste und FDP

Wir beantragen:

Die Verwaltung möge prüfen, wie denjenigen Familien, die sowohl Leistungen aus dem Sozialamt als auch vom Jugendamt beziehen, in „Fallkonferenzen“ geholfen werden kann.

Begründung:

Wie in anderen Städten auch, leben in Erlangen eine ganze Reihe von Familien, die sowohl Leistungen aus dem Jugendhilferecht als auch aus dem  SGB II, dem SGB XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

In vielen Städten und Landkreisen gibt es seit einiger Zeit Modellprojekte, in welchen (nach Einverständniserklärung der betroffenen Familien) die Mitarbeitenden von Jugend- und Sozialamt gemeinsam an einem Tisch nach einer möglichst umfassenden und guten Lösung für die Familien suchen. Ein erstes Gespräch hat bereits stattgefunden. Mitarbeitende beider Ämter sehen die Chancen, die ein solches Verfahren für die Familien bieten kann.

Die Ergebnisse der Modelle sind sehr ermutigend. Aus Nürnberg gibt es bereits erste Evaluationen. Diese Verfahrensweise wird auch in unserer Nachbarschaft Fürth angewendet.

„Alter“ Antrag neu gestellt: Notschlafstelle für Jugendliche

Seit 2008 ist der Verwaltung der Bedarf einer „Notschlafstelle“ für junge Erwachsene bekannt und bereits 2009 forderte die SPD-Fraktion eine betreute Anlaufstelle für Jugendliche beim E-Werk. Es folgte daraufhin eine Bedarfsermittlung Seitens der Jugendhilfeplanung, die den Bedarf auch feststellte. Die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung wird von den StreetworkerInnen ebenfalls immer wieder betont. Aber leider ist bis heute keinerlei Rückmeldung bzw. keine Aktion seitens der Verwaltung bekannt.

Deshalb beantragt die SPD-Fraktion einen Bericht im nächsten Jugendhilfeausschuss über den aktuellen Stand der Umsetzung ihrer Forderung.

Sicherung der Fördermaßnahme für Jugendliche in der Jugendwerkstatt der Diakonie in Eltersdorf – Dringlichkeitsantrag zum Stadtrat am 26.7.2012

Seit über 25 Jahren werden in der Jugendwerkstatt Eltersdorf Jugendliche ohne Schulabschluss und mit besonders schwierigem sozialen Hintergrund gefördert. Der überwiegende Teil der insgesamt rund 20 Jugendlichen (jährlich werden ca. 3-5 neue eingestellt) erwerben in 3 – 4 Jahren nicht nur den Abschluss als Holzfachwerker/ in oder Schreiner/ in sondern gleichzeitig auch den Hauptschulabschluss. Dank der intensiven Vernetzung der Jugendwerkstatt gelingt eine anschließende Vermittlung in der ersten Arbeitsmarkt in einer Größenordnung von 80 – 85%. Die anerkannt erfolgreiche Arbeit wird seit Jahren aus Mitteln der Jugendhilfe, des ESF und im Rahmen der Förderinstrumente aus den Regelkreisen SGB II und III in Höhe von 9.000 Euro für berufsfördernde Maßnahmen und 22.072 Euro für 3 Ausbildungs-
plätze, also insgesamt 31.072 Euro, finanziert.