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Schlagwort: Jugend

Berichtsantrag zu Schutzkonzepten gegen Gewalt

Um Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen bzw. ihnen im Fall von Gewalterfahrungen Hilfe anzubieten und Täter zu entlarven, ist ein umfassendes Schutzkonzept für Einrichtungen, denen Kinder und Jugendliche anvertraut werden, ein wichtiger Meilenstein.

Diese Schutzkonzepte unterstützen das Personal an den Einrichtungen im Verdachtsfall die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um Betroffenen zu helfen und Strafverfolgung zu ermöglichen.

Im Zuge der Corona-Pandemie bleibt sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche immer mehr im Verborgenen, da Zufluchtsorte wie Schulen und Kindertagesstätten während der Lockdowns wochenlang geschlossen blieben und betroffene Kinder weniger Möglichkeiten hatten, sich ihren Bezugspersonen anzuvertrauen.

Antrag: Kinder und Jugendliche nach der Corona-Pandemie: Benachteiligungen in der Bildung ausgleichen

Auch im Bereich der schulischen Bildung hat die Corona-Pandemie bestehende Ungleichheiten verstärkt. Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien bzw. mit anderer Muttersprache oder aus geflüchteten Familien verfügen im bayerischen und deutschen Schulsystem ohnehin nicht über die gleichen Chancen wie Kinder mit deutscher Muttersprache aus besser gestellten Familien. Verschärft wurde dies durch die – trotz des erheblichen Einsatzes der Stadt – teilweise unzureichende technische Ausstattung für den Distanzunterricht.

Antrag: Stadtjugendring: Kompensierung der finanziellen Auswirkungen auf Vereine und Verbände infolge der Corona-Pandemie II

Gemeinsamer Antrag mit der CSU

Weiterhin betrifft die Corona-Pandemie auch die Jugendarbeit in Erlangen. So sind bis­her beispielsweise nur zwei internationale Maßnahmen im Stadtjugendring eingegan­gen (im Schnitt sind es unter normalen Umständen 28 Maßnahmen bis zum Anmelde­schluss zum 1. März). Der Stadtjugendring geht davon aus, dass die Vereine zum Großteil davon absehen werden, ins Ausland zu reisen oder Gäste aus dem Ausland einzuladen.

Antrag: Monatliche Zahlweise für 365-Euro-Jugendticket

Gemeinsamer Antrag der SPD und der CSU-Fraktion

Mit dem 365-Euro-Jahresticket für SchülerInnen und Auszubildende im VGN ist es gelungen, ein attraktives ÖPNV-Angebot für diesen Personenkreis zu schaffen.

Für Jugendliche und junge Erwachsene ist es jedoch besonders schwierig, die 365 Euro für ein Jahr auf einmal zu bezahlen. In Nürnberg bietet die VAG daher eine monatliche Zahlungsweise an.

Daher stellen SPD-Fraktion und CSU-Fraktion folgenden Antrag:

Die ESTW schaffen nach dem Nürnberger Vorbild für das 365-Euro-Ticket für SchülerInnen und Auszubildende eine alternative monatliche Zahlweise.

Haushalt 2021: Öffnung des „Integrativen Zirkusprojekt 2021“ des Stadtjugendrings für den ErlangenPass

Antrag zum Arbeitsprogramm der Ämter 41 und 51

Der Stadtjugendring plant für das kommende Jahr mit dem „Integrativen Zirkusprojekt 2021“ ein inklusives Angebot für ca. 30 bis 50 Kinder mit und ohne Behinderung als ein einwöchiges, integratives Zeltlager Zirkus- und Theatertraining. Angeleitet und unterstützt wird das Projekt vom ehrenamtlichen Team des SJR sowie professionellen Zirkus- und Theaterpädagog*innen, welche den Teilnehmer*innen Zirkus- und Theatertechniken beibringen und eine eigene Vorstellung samt Dekoration konzipieren. Am Ende der Woche werden diese Inhalte dann in zwei Vorstellungen Besucher*innen (Eltern, Öffentlichkeit) vorgeführt. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein inklusives Ferienprogramm, dessen Kosten sich auf ca. 40.000€ belaufen. Dieses Budget soll durch Einnahmen über Teilnehmer*innenbeträge (250€ inkl. Essen), Eintritte, Getränkeverkauf, Förderung durch Stiftungen u.ä. finanziert werden.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Weiterentwicklung des Café Krempl

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 51

Die Evangelische Jugend Erlangen hat gemeinsam mit dem Stadtjugendring verschiedene Szenarien für die künftige Entwicklung des Café Krempl am Lorlebergplatz vorgelegt. Vorgeschlagen wird der Ausbau des Angebots, das sich vorwiegend an Jugendliche richtet. Voraussetzung für eine solche erweiterte Nutzung ist eine deutliche Erhöhung des städtischen Zuschusses von derzeit 9.000 Euro. Für diesen Fall hat das evangelische Dekanat die Finanzierung des barrierefreien Ausbaus in Aussicht gestellt.

Antrag: Emil von Behring-Gymnasium/ Penzoldt-Schule

Der geplante Neubau des Emil von Behring-Gymnasiums durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt wird sich auf das dortige Schulzentrum insgesamt und die Ernst-Penzoldt-Schule insbesondere auswirken.

Dazu beantragen wir:
Der Oberbürgermeister, die Verwaltung und die Vertreter*innen der Stadt im Zweckverband werden beauftragt, darauf hinzuwirken, dass bei der Gestaltung und Lage des Neubaus die räumlichen Beziehungen zur Penzoldt-Schule erhalten bleiben.

Antrag zum Haushalt 2018: Streetwork in Büchenbach- Nord

Die Stadtverwaltung hat sich in den letzten Monaten auf Basis mehrerer Fraktionsanträge intensiv mit der sozialen Lage in Büchenbach-Nord befasst. Vielfältige Aspekte sind auch von Institutionen vor Ort, besonders vom Kreis der Diakonischen Runde, eingebracht worden. Im September hat der UVPA beschlossen, die Voruntersuchung für eine Aufnahme in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ zu beantragen.

Besonders häufig wurde in den Gesprächen zur Situation in Büchenbach-Nord der Bedarf an Streetwork mit der Zielgruppe Jugendliche vorgetragen.

Daher beantragen wir:

Die Verwaltung prüft, ob eine Einrichtung von Streetwork bereits vor der Aufnahme in das Programm Soziale Stadt möglich und förderunschädlich ist. Dabei soll das Streetwork durch einen externen Träger erfolgen.

Aktuelle Situation Jugendlicher in Erlangen

Mit dem betreuten Jugendtreff wurde für die Innenstadt ein Angebot der offenen Jugendarbeit geschaffen.Da mit der Schaffung von mehr Wohnraum stadtweit auch der Bedarf an offener Jugendarbeit aber auch Jugendsozialarbeit steigen wird, wäre es notwendig die Entwicklung der Jugendszene im Blick zu behalten.

Deshalb beantragt die SPD-Fraktion, dass in einem der nächsten Jugendhilfeausschusssitzungen der Jugendpräventionsbeauftragte der Polizei und die offene Jugendsozialarbeit sowie weitere Akteure einen Bericht über die aktuelle Situation der Jugendlichen geben.

Folgen der Rückkehr zum G9 für die Stadt Erlangen

Mmit der Entscheidung der CSU Landtagsfraktion zum neunjährigen Gymnasium zurückzukehren wird endlich ein jahrelang andauernder Fehlversuch korrigiert die Schulzeit von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu verkürzen. Wir begrüßen diese Entscheidung, da nun zu hoffen ist, dass Schülerinnen und Schüler an bayerischen Gymnasien nun wieder mehr Zeit zum Lernen mit angemessener Freizeit haben werden. Allerdings stellt dies die Kommunen nun relativ kurzfristig vor neue Herausforderungen, da eine Umstellung des Systems in relativ kurzer Zeit vorgesehen wird.

Wir bitten daher um einen Bericht im Bildungsausschuss zu folgenden Fragen:

  • Welcher zusätzliche Raumbedarf an den Gymnasien Erlangens ergibt sich in welchem Zeitraum aus der Umstellung von G8 auf G9? Wo entstehen hier unter Umständen Engpässe?
  • Wie stellt sich die personelle Situation an den Gymnasien dar? Mit wie vielen zusätzlichen Planstellen ist am städtischen Marie-Therese-Gymnasium zu rechnen und wieviel kostet das?
  • Ergeben sich aus der Rückkehr zum G9 zusätzliche Bedarfe an Sportstätten? Wie wirkt sich das auf die Förderung beim Neubau von Hallenkapazitäten (z.B. bei der Neuplanung der Halle an der Hartmannstraße) aus?
  • Wie wird die Stadt Erlangen durch den Freistaat Bayern bei eventuell anfallenden Mehrkosten aufgrund der Rückkehr zum G9 unterstützt? Ist mit einer Übernahme der Kosten durch den Freistaat zu rechnen?