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Schlagwort: Inklusion

Haushalt 2021: Bessere Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem 1. Arbeitsmarkt

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 55 

Der erste Arbeitsmarkt soll inklusiver werden. Menschen mit Behinderung sollen mehr Wahlmöglichkeiten und bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt haben. Dieses Ziel ist ein Schwerpunkt im Bundesteilhabegesetz (BTHG).

Die Stadt Erlangen, das Jobcenter, Access und ein eigens dafür berufener Beirat arbeiten bereits seit 2019 am Modellprojekt LAUT („Lernen, Arbeiten und Teilhaben in einer inklusiven Gesellschaft“), das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales nach § 11 SGB IX gefördert wird.

Haushalt 2021: Teilhabe von Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen sichern, Barrieren abbauen: Verbesserung der Voraussetzungen für digitale und akustische Kommunikation

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 50 I Erweiterung Produkt 331.882 Freiwillige Leistungen investiv / Baukostenzuschüsse Altenheime

Alten- und Pflegeeinrichtungen sind zum großen Teil weder mit Induktionsanlagen für Menschen mit Hörminderung ausgestattet, noch bieten sie ihren Bewohner*innen über W-LAN Zugang zu digitaler Kommunikation. Das Fehlen dieser zentralen Voraussetzungen zur Teilhabe ist insbesondere unter den Bedingungen des Infektionsschutzes aufgrund der Covid-19-Pandemie deutlich geworden.

Haushalt 2021: Mittel für inklusive Vermittlungsarbeit

Antrag zum Arbeitsprogramm des Stadtmuseums (Amt 46)

Das Erlanger Stadtmuseum gehört zu einem der ersten Ausstellungshäuser in Deutschland, das sich angestoßen von einem SPD-Antrag sehr einfühlsam, intensiv und umfassend mit dem Thema Behinderung auseinandergesetzt hat.

Die Ausstellung „BarriereSprung“ umfasste inklusive Angebote wie ein Blindenleitsystem, den Einsatz von Braille- und Pyramidenschrift, Texte in „Leichter Sprache“ sowie Veranstaltungen mit Gebärdendolmetschern, auch kamen in einem weiteren Ausstellungsbereich Menschen mit Behinderung, aus Erlangen und der Region, selbst zu Wort. Die Ausstellung war ein großer Erfolg und zog viele Besucher*innen in das Stadtmuseum.

Haushalt 2021: Inklusionshilfe in der Erwachsenenbildung

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 43 (VHS)

Im schulischen Bereich leisten Inklusionshelfer*innen einen wichtigen Beitrag bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung im (Regel-) Schulsystem.

Im Bereich der Erwachsenenbildung ist dies ebenso notwendig. Allerdings finden hier betroffene Personen noch zu wenig Angebote vor bzw. müssen diese selbst bezahlen, was mitunter eine unzumutbare Belastung darstellen.

Haushalt 2021: Öffnung des „Integrativen Zirkusprojekt 2021“ des Stadtjugendrings für den ErlangenPass

Antrag zum Arbeitsprogramm der Ämter 41 und 51

Der Stadtjugendring plant für das kommende Jahr mit dem „Integrativen Zirkusprojekt 2021“ ein inklusives Angebot für ca. 30 bis 50 Kinder mit und ohne Behinderung als ein einwöchiges, integratives Zeltlager Zirkus- und Theatertraining. Angeleitet und unterstützt wird das Projekt vom ehrenamtlichen Team des SJR sowie professionellen Zirkus- und Theaterpädagog*innen, welche den Teilnehmer*innen Zirkus- und Theatertechniken beibringen und eine eigene Vorstellung samt Dekoration konzipieren. Am Ende der Woche werden diese Inhalte dann in zwei Vorstellungen Besucher*innen (Eltern, Öffentlichkeit) vorgeführt. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein inklusives Ferienprogramm, dessen Kosten sich auf ca. 40.000€ belaufen. Dieses Budget soll durch Einnahmen über Teilnehmer*innenbeträge (250€ inkl. Essen), Eintritte, Getränkeverkauf, Förderung durch Stiftungen u.ä. finanziert werden.

Haushalt 2021: Migrationsgeschichte im Stadtteil sichtbar machen

Antrag zu den Arbeitsprogrammen der Ämter im Bereich Kultur / Soziokultur

Die Stadtgeschichte Erlangens, dessen Stadtmotto nicht von ungefähr „Offen aus Tradition“ lautet, ist eine Geschichte der Zuwanderung. Die Geschichte(n) von Menschen, die vor Jahrhunderten, vor Jahrzehnten, vor wenigen Jahren und auch erst in allerjüngster Zeit nach Erlangen gekommen sind, haben die Entwicklung unserer Stadt geprägt. Dies bildet sich auch in der Geschichte der einzelnen Erlanger Stadtviertel ab. In den vergangenen Jahren ist dies bereits u. a. durch Veröffentlichungen und Veranstaltungen zur ERBA-Siedlung, das Buchprojekt „Wir sind Erlangen“ oder eine Ausstellung im Stadtmuseum thematisiert worden. Diese Ansätze sollten fortgeführt und vertieft werden, um das Bewusstsein dafür, wie sehr Migration seit jeher Teil unserer Stadtgesellschaft ist und wie fest deren wirtschaftliches, soziales und kulturelles Leben auf ihr fußt, noch weiter zu stärken.

Haushalt 2021: Klimawandel sozial gestalten: Förderung umweltfreundlicher Mobilität von Menschen mit Behinderung

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 31 

Auch Menschen mit Behinderung jeden Alters wollen umweltfreundlich mobil sein. In der Regel gewähren Kassen, Reha-Träger und der Bezirk Mindestausstattungen zur Sicherung von Mobilität/Transport (Rollstuhl, Umbau Pkw u.ä.). Anträge von/für Nutzer*innen, die darüber hinaus gehen, müssen in den meisten Fällen wegen restriktiver höchstrichterlicher Grundsatzurteile abgelehnt werden.  

Die Stadt Erlangen als „Kommune inklusiv“ soll im Rahmen ihrer Aktivitäten für Klimaschutz und Inklusion umweltfreundlicher Mobilität von Menschen mit Behinderung gezielt fördern.

Haushalt 2021: Veranstaltung mit einem Vertreter der Münchner Koordinierungsstelle für LGBT*

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 13 / Büro für Chancengleichheit und Vielfalt

Vor einigen Jahren fand im Rathaus auf Antrag der SPD-Fraktion bereits ein sehr anregender Vortrag zur Antidiskriminierungsarbeit der Stadt München statt, den Andreas Unterforsthuber hielt.

Wir beantragen:

Um dem Stadtrat, den Beiräten und Vertreter*innen von Verwaltung, Organisationen und Öffentlichkeit einen aktuellen Eindruck von den Debatten und Projekten der Münchner Koordinierungsstelle für LGBTI* zu bieten, wird im kommenden Jahr erneut eine Veranstaltung mit Vortrag und Möglichkeit zur Diskussion mit einem Vertreter der Münchner Stelle durchgeführt. Vertreter*innen von Fliederlich e. V. und anderer Organisationen aus dem Bereich LGBTI* sollten ebenfalls dazu eingeladen werden.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Schulische Inklusion weiter fördern: Ausweitung der Partnerklassen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40 (Schulverwaltungsamt)

Im Schuljahr 2018/19 wurde an der Michael-Poeschke-Schule eine Partnerklasse zur gemeinsamen Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern eingerichtet. Kooperationspartner ist die Georg-Zahn-Schule.

Wir beantragen die Prüfung, ob das Projekt auf einen zweiten Standort ausgeweitet werden kann.

Da an der Friedrich-Rückert-Schule neue Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung geplant werden, sehen wir hier eine besonders gute Möglichkeit, eine weitere Partnerklasse an einer zweiten Grundschule zu installieren. Die Planung von barrierefreien Räumlichkeiten für eine Partnerklasse könnte bei der Erweiterung mit einbezogen werden. Zudem ist hier bei der Planung leicht zu berücksichtigen, dass auch bei der Ganztagsbetreuung gemeinsam vorgegangen wird.

Zudem beantragen wir die Prüfung, ob eine Partnerklasse an einer weiterführenden Schule (z.B. Ernst-Penzoldt-Mittelschule) eingerichtet werden kann.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Zuschüsse zur Umsetzung von Barrierefreiheit

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 13

Die seit mehreren Jahren auf Antrag der SPD in den Haushalt eingestellten Zuschüsse an nicht-kommerzielle Organisationen und Einrichtungen, die in ihren Räumen Barrierefreiheit herstellen möchten, werden derzeit wenig abgerufen.

Die Verwaltung wird daher beauftragt, diese Zuschüsse bei den betroffenen Vereinen und Organisationen stärker bekannt zu machen und sie bei der Umsetzung der Barrierefreiheit zu beraten.