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Schlagwort: Inklusion

Antrag: Gewährleistung von Barrierefreiheit im oberen Foyer des Theaters Erlangen

Im November 2017 wurde dem Theater Erlangen für sein inklusives Programm und für behindertengerechte Einrichtungen und Begleitung einer der drei Inklusionspreise der Lebenshilfe verliehen. Bereits vorher, aber auch im Umfeld dieser Ehrung wurde allerdings auch die nach wie vor nicht um-fassende Barrierefreiheit des Theaters beklagt und die Behebung dieses Missstandes angemahnt, so z.B. im Antrag 020/2016: Dieses Zugangs-hindernis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist angesichts der Selbstverpflichtung Erlangens für Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden nicht hinnehmbar. Dies gilt vor allem für die nicht gegebene Erreichbarkeit des oberen Foyers, in dem viele wichtige und gut besuchte Veranstaltungen des Theaters und theaternaher Veranstalter mangels anderer Räume statt-finden müssen. Wegen des Einbaus einer neuen Obermaschinerie im Bühnenhaus des Markgrafentheaters wurden dort auch die diesjährigen über 50 Aufführungen des Weihnachtsmärchens von „Kalif Storch“ gezeigt.

Wabe in den SGA

Die Wabe bietet seit vielen Jahren in Erlangen eine breite Palette von Angeboten an, Menschen mit psychischer Erkrankung/Behinderung die Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Das neueste Projekt,  das inklusive Begegnungszentrum „Wabene im Zentrum“,  kann nun bereits einige Jahre Erfahrung vorweisen; das gilt für die inklusive Nachbarschaftsarbeit ebenso wie für die  Kooperation mit der VHS. In Wabene arbeiten Menschen mit ohne Behinderung zusammen, begegnen sich Menschen mit und ohne Behinderung  im gemütlichen Cafe, bei Informations-, Kultur- und Bildungsveranstaltungen, und/oder werden zusammen ehrenamtlich aktiv und/oder erhalten niederschwellige psychosoziale Beratung

Im Hinblick auf die Fortsetzung der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention und des neuen BTHG, aber auch um die Einbeziehung der Stadt Erlangen, beantragen wir, die bisherigen und aktuellen Aktivitäten und Erfahrungen von Wabene in einer der nächsten Sitzungen des SGA vorzustellen.

Wohnen im höheren Alter

Die besonderen wohnungsbezogenen Anliegen der Menschen höheren Lebensalters stehen bereits im Fokus der Beratungstätigkeit des Seniorenamtes.

In verschiedenen Alters- und Lebensphasen unterscheiden sich die Bedürfnisse erheblich, und die für junge Familien geplanten und gebauten Wohnungen werden im Verlauf einer Generation häufig den Bedürfnissen der alternden Bewohner_innen nicht mehr gerecht, insbesondere dem Bedarf nach Barrierefreiheit, variabler und flexibler Nutzung größerer Wohneinheiten im Sinne gemeinschaftlichen altersgerechten Wohnens sowie nach altersgerechter Umgestaltung der vorhandenen Wohnung im vertrauten Stadtteil. Allen Altersgruppen gemeinsam ist das Bedürfnis nach notwendiger wohnbegleitender Infrastruktur im Quartier.

SPD-Fraktion will Kultur für alle zugänglich machen

Die SPD-Stadtratsfraktion hat beantragt, kulturelle Angebote aktiv für alle Bereiche der Gesellschaft zugänglich zu machen. Hierfür sollen konkrete Konzepte entwickelt werden, um sichtbare und unsichtbare Barrieren z.B. in den Einrichtungen im Bereich der Kultur und Soziokultur zu identifizieren und schrittweise abzubauen.

„Erlangens Kulturlandschaft ist sehr gut und vielfältig aufgestellt. Dennoch nehmen viele Menschen in unserer Stadt kulturelle Angebote auch aufgrund von Faktoren wie Behinderung, Alter oder sozialer Situation sehr unterschiedlich wahr“, so Ursula Lanig, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Aus den Ergebnissen der städtischen Integrationskonferenz 2016 wurden dazu sehr sinnvolle Handlungsempfehlungen entwickelt, die keine Absichtserklärungen bleiben dürfen, sondern in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden müssen“, ergänzt Fraktionsvorsitzende Barbara Pfister.

Kultur in Erlangen – Kultur für alle

Kultur prägt eine Stadt und macht sie lebenswert, die Teilhabe an kulturellen Ereignissen ist ein wesentlicher Bestandteil urbanen Lebens. Die große Bandbreite kulturellen Lernens, Schaffens und Genießens soll der Vielfalt der Menschen in der Erlanger Stadtgesellschaft dienen und sie gleichzeitig repräsentieren. Die Anstöße, die Kultur den Menschen in der Auseinandersetzung mit ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Umwelt geben kann, ermöglichen Verstehen und Erkenntnis, fördern Kreativität und lassen das Individuum Platz in der Gesellschaft finden.

Das sozialdemokratisch geprägte Konzept der „Kultur für Alle“ hat Jahrzehnte nach seinem Entstehen nichts von seiner Aktualität verloren und kann als Leitprinzip zur Bewältigung heutiger gesellschaftlicher Herausforderungen dienen. Trotz erheblicher Fortschritte bei der Öffnung kultureller Angebote, nicht nur durch den Ausbau von Soziokultur und zuletzt durch den ErlangenPass, bedarf es auch in Erlangen weiterhin großer Anstrengungen, um sichtbare und unsichtbare Barrieren für die Beteiligung Aller schrittweise abzubauen: Soziale Situation, Bildungsniveau, Migrationshintergrund oder Behinderung und Alter wirken sich nach wie vor auf den Zugang zu Kulturangeboten aus.

Prüfung der Einrichtung einer Partnerklasse in Erlangen/Schulprofil Inklusion

Fraktionsübergreifender Antrag der SPD, Grüne Liste, FDP, ödp, FWG

Wir beantragen:

Die Verwaltung möge prüfen, ob es in Erlangen eine Schule gibt, an der nach dem Modell der Fürther Pestalozzi-Schule eine Partnerklasse eingerichtet werden könnte. Rechtsgrundlage ist Art. 30a Abs. 6 und Abs. 7 BayEUG.

Weiterhin soll geprüft und mit den Schulen beraten werden, ob eine Erlanger Schule das Schulprofil „Inklusion“ erwerben könnte. In diesem Schulprofil gestalten Lehrkräfte der Sonderpädagogik gegebenenfalls gemeinsam mit weiteren Fachkräften eigenverantwortlich das gemeinsame Lernen. Die Lehrkräfte für  Sonderpädagogik sind in das Lehrerkollegium der allgemeinen Schule eingebunden (www.km.bayern.de).

Sozialempfang am 10. September

Am 21. Juli feierte Gisela Niclas, ehemalige Bürgermeisterin und Sozialreferentin der Stadt Erlangen, langjährige Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Bezirksrätin seit 2008 und stellvertretende Vorsitzende der Bezirkstagsfraktion, ihren 65. Geburtstag.

Aus diesem Anlass findet am Dienstag, 10. September 2013, ab 18 Uhr im Rathaus der Stadt Erlangen, Foyer im 1. Obergeschoss, ein Sozialempfang statt. Ausrichter der Veranstaltung sind die SPD-Stadtratsfraktion Erlangen und die SPD-Bezirkstagsfraktion Mittelfranken.

Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema Inklusion, exemplarisch aufgezeigt am Umgang der Gesellschaft mit Menschen mit seelischer Behinderung. Dazu spricht Dr. Hans-Ludwig Siemen, Psychotherapeut und Mitbegründer der Wabe Erlangen, zum Thema: „Ohne Angst verschieden sein: von der psychiatrischen Anstalt zur Inklusion“

Weitere Informationen zur Veranstaltung im Flyer.

Erste Schritte nach dem Workshop zu Inklusion

Bei dem Workshop zum Thema Inklusion, der auf Einladung des Forums „Behinderte Menschen in Erlangen“ am 04. Mai stattfand, wurde eine Vielzahl von Maßnahmen vorgestellt, die verschiedene Fachbereiche der Stadtverwaltung betreffen. VeranstalterInnen und TeilnehmerInnen äußerten übereinstimmend den Wunsch, dass im nächsten Schritt diese Vorschläge in den einzelnen Referaten und Fachämtern sowie in den Fachausschüssen diskutiert werden sollen.

Die SPD-Fraktion beantragt daher:

  • Die Vorschläge des Forums „Behinderte Menschen in Erlangen“ zu einem Kommunalen Aktionsplan Inklusion werden in den nächsten Monaten in den Fachausschüssen behandelt und in die Arbeitsprogramme 2012 einbezogen.
  • Die Verwaltung stellt dar, welche der Maßnahmen im ersten Schritt in den jeweiligen Fachbereichen umgesetzt werden können.

Darüber hinaus stellen wir den Antrag, dass ein Vertreter bzw. eine Vertreterin des Forums zu den Sitzungen des Jugenhilfeausschusses (analog Jugendparlament u. a.) eingeladen wird.