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Schlagwort: Innenstadt

Antrag von SPD und GL: Verkehrssicherheit in der Goethestraße

Die Goethestraße ist nach wie vor eine der zentralen Achsen für den Busverkehr und dementsprechend viel befahren. Dazu kommt ein nicht unerheblicher Individualverkehr durch Anwohner, Kunden der ansässigen Geschäfte und nicht zuletzt auch Bahnhofsbesucher. Nach dem Umbau der Goethestraße vor einigen Jahren wurde eine Neuaufteilung des Straßenraumes unternommen, wobei das Parken in markierten Flächen und die Abpollerung der Gehsteige ein wesentlicher Bestandteil vor allem auch zum Schutz der Fußgänger waren. In der letzten Zeit lässt sich jedoch immer häufiger beobachten, dass dieser Schutz nicht mehr gewährleistet ist, da an Stellen ohne Poller das Gehsteigparken zunimmt. Dies ist besonders auffällig vor den Gundel-Häusern, wo nach dem Neubau bisher noch keine Poller gesetzt sind. Ein weiterer Ort ist in der Ostseite der Kurve Heuwaag- und Goethestraße, wo Poller geschickt umfahren und der Gehweg dahinter zum Parken benutzt wird. Das angefügte Foto beweist dies.

SPD begrüßt Verkehrskonzept für die Innenstadt


Auf große Zustimmung stößt das im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss vorgestellte Verkehrskonzept Innenstadt bei der SPD-Stadtratsfraktion. „Hier werden endlich Probleme angegangen, die seit Jahrzehnten immer beschrieben, aber nie gelöst wurde“, erläuterte SPD-Verkehrssprecherin Felizitas Traub-Eichhorn in der Sitzung: „Die Belastung der Neuen Straße durch den Durchgangsverkehr kennen wir seit Jahrzehnten. Jetzt liegt endlich ein Vorschlag auf dem Tisch, mit dem die Neue Straße wirksam entlastet wird und trotzdem die Erreichbarkeit der Unikliniken und der nördlichen Innenstadt bleibt. Die Anwohnerinnen und Anwohner können endlich aufatmen.“

Stadtmöblierung

Im Antrag 108/2014 hat die SPD-Fraktion neben der Prüfung von Standorten für barrierefreien Toiletten in der Innenstadt auch die Prüfung mobiler Sitzmöglichkeiten in der Innenstadt beantragt. Während die Toiletten durch den Bau der „Toilette für Alle“ am Hugenottenplatz teilweise bearbeitet und ansonsten auch im Antrag 058/2018 enthalten sind, steht die Bearbeitung des Teils zu mobilen Sitzmöbeln noch aus.
Nachdem in der Verwaltung nicht mehr zu ermitteln war, wie und wo diese Bearbeitung erfolgt, zieht die SPD-Fraktion den Antrag 108/2014 zurück und beantragen erneut:

Die Verwaltung zeigt auf, wie durch mobile Bänke o. ä. die Aufenthaltsqualität und insbesondere die Kommunikationfunktion des öffentlichen Raumes in der Innenstadt gesteigert werden kann, welche Standorte dafür geeignet sind und welche Finanzmittel dies erfordert.

Ergänzend beantragt die SPD-Stadtratsfraktion, dass die Verwaltung auch eine Kombination von Sitzgelegenheiten mit mobilem Grün prüft.

Bisheriges Landratsamt

In Kürze wird das Landratsamt das neue Bürogebäude beziehen. Der Landkreis plant, das bisherige Landratsamt am Marktplatz zu veräußern. Dabei ist es unseres Erachtens von großer Bedeutung für die Erlanger Innenstadt und insbesondere die Altstadt im Umfeld des Marktplatzes, dass das bisherige Landratsamt auch künftig so genutzt wird, dass Kundenfrequenz auch im Umfeld erzeugt wird. Dies könnte z.B. durch Verwaltungseinrichtungen oder Büros/ Gewerbe mit entsprechender Kundenfrequenz geschehen; eine (ausschließliche) Wohnnutzung wäre dagegen an diesem Standort, trotz des hohen Wohnungs-bedarfs in Erlangen, nicht wünschenswert – auch mit Blick darauf, dass in der Folge auch weitere Immobilien im Umfeld entsprechend „umgenutzt“ werden könnten. Daher sollte die Stadt ihre Möglichkeiten ausschöpfen, auf die zukünftige Entwicklung der Immobilie „bisheriges Landratsamt“ Einfluss zu nehmen.

Fahrradabstellmöglichkeiten im Umfeld des Hugenottenplatzes

Die SPD-Fraktion begrüßt es außerordentlich, dass sich das Radfahren in unserer Stadt in den letzten Jahrzehnten als eine der wichtigsten Fortbewegungsarten etabliert hat und der Radverkehrsanteil im Gesamtverkehr auch noch zunimmt. Eines der Hauptziele der Erlanger ist dabei die Innenstadt und besonders der Bereich um den Hugenottenplatz und die Hugenottenkirche.

In diesem Bereich werden Räder jedoch häufig so abgestellt, dass sie andere Verkehrsteilnehmer behindern. Vor allem wird von Fußgängern, Menschen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen immer wieder darüber geklagt.

Das Abstellen von Rädern wird aber dadurch erschwert, dass es in diesem Bereich (einschließlich der Nebenstraßen) nicht genügend deutlich gekennzeichnete und mit Anlehnbügeln versehene Abstellbereiche gibt und sich in den vorhandenen Abstellmöglichkeiten auch hier zahlreiche „Fahrradleichen“ befinden. Die mangelnden Abstellmöglichkeiten sind auch von der AG Radverkehr in einer ihrer letzten Sitzungen diskutiert worden.

Wir bitten die Verwaltung, Vorschläge zu entwickeln, wie ein geordneteres Abstellen von Fahrrädern in diesem Bereich ermöglicht werden kann. Dabei sollte auch ein gekennzeichneter Durchgang von der Sparkasse auf den Hugenottenplatz geschaffen werden, aus dem abgestellte Fahrräder konsequent entfernt werden.

Führung der Linie 286 während der Baumaßnahmen

Die durch die Baumaßnahmen der Bahn bedingten Umleitungen beeinträchtigen die Erreichbarkeit der Altstadt und führen dort zu sinkender Kundenfrequenz. In dem am 24.6. 2015 stattgefundenen Altstadtgespräch, zu dem die Stadtverwaltung und das Altstadtforum gemeinsam geladen hatten, wurde u.a. auch massiv darüber Beschwerde geführt, dass die Bürgerinnen und Bürger aus Büchenbach-Dorf keine direkte Busverbindung zur Altstadt mehr haben.

Deshalb beantragen wir, dass die Linie 286 ab dem nächsten Fahrplanwechsel die Altstadt wieder direkt anfährt. Ab dem Schlachthof soll dies auf der Trasse der Linie 293 über die Bayreuther Straße erfolgen.

SPD-Fraktion fordert Konzept für eine Landesgartenschau

Großparkplatz und östlicher Wiesengrund sollen Standort sein

Bundes- und Landesgartenschauen entwickeln sich zunehmend zu Motoren der Stadtentwicklung zur Revitalisierung von Stadträumen und Quartieren und geben Impulse für die Freiraumentwicklung im städtischen Kontext. Bei angemessener, richtiger Konzeption bewirken derartige Großereignisse nachhaltige und substanzielle Verbesserungen von Stadt- und Erholungsräumen für die Bewohner, die in die Entwicklung derartiger Konzepte einbezogen werden müssen.

Die SPD-Fraktion hat daher einen Antrag eingebracht, der die von der SPD seit Jahren geforderte Entwicklung des Gebietes zwischen Bahnlinie und A 73 bis zum Flusslauf der Regnitz zwischen Wöhrmühl-Insel und Thalermühle erweitern soll. Die Fraktion verspricht sich durch die Verbindung der städtebaulichen Entwicklung des Großparkplatzes (für Wohnen und nicht-störendes Gewerbe) und des innenstadtnah gelegenen Wiesenstücks bis zur Regnitz (als Naherholungsgebiet mit kultureller Nutzung auf der Wöhrmühl-Insel) mit einer Landesgartenschau wichtige Impulse für die Grundlagen einer Planung und Umsetzung der Erschließung unter ökologischen Grundsätzen.

Landesgartenschau als Baustein zur Steigerung der Attraktivität der westlichen Innenstadt

Auf Anträge aus der vergangenen Stadtratsperiode (u.a. unser Antrag vom 2.5.2013) wurden von der Verwaltung in Verbindung mit der Universität Dresden Skizzen einer möglichen Entwicklung des Areals zwischen Bahnlinie und Regnitzwiesen erstellt. Unserer Meinung nach ist es an der Zeit, auch angesichts der bevorstehenden Aufgabe des Landratsamtes, die Entwicklung der Innenstadt voranzutreiben und dabei auch das Gebiet zwischen Autobahn (A73) und Bahn zu entwickeln. Durch eine Neuordnung und Konzentration der Parkflächen können an dieser Stelle Flächen für nicht störendes Gewerbe, Büroräume, Hotellerie und Wohnen entstehen. Die Alt- und die Innenstadt können davon nur profitieren. In der Verbindung mit einer Landesgartenschau kann die Verknüpfung der Innenstadt mit dem stadtnah zu erhaltenden Naherholungsraum Regnitzgrund hergestellt werden

SPD fordert temporäre Maßnahmen zur Unterstützung der Altstadt während des Baus der Bahnstrecke Nürnberg – Ebensfeld

Der Bau der Bahnstrecke wird, bei aller Einsicht in den Sinn der Maßnahme auch für unsere Region, massive Beeinträchtigungen der Erreichbarkeit der Erlanger Innenstadt und vor allem der Altstadt bringen. Hier beheimatetes Gewerbe und die Gastronomie befürchten durch ausbleibende Frequenz in hohem Maße Nachteile und der Wohnbevölkerung droht an den Umleitungsstrecken über drei Jahre sehr hohes Verkehrsaufkommen. Nach Meinung der SPD-Fraktion müssen hier, auf die Bauzeit ausgerichtet, auch unübliche Maßnahmen ergriffen werden, die dieser Ausnahmesituation entgegenwirken können.

Lorlebergplatz: Verfahren aussetzen und Veränderungen im Zollhausviertel breit diskutieren

Gemeinsamer Antrag mit der FDP für die Stadtratssitzung am Donnerstag

Seit 2011 arbeitet die Stadtverwaltung konkret, angestoßen von Bürgerinnen und Bürgern und unterstützt von breiten politischen Mehrheiten, an der Entwicklung eines Konzepts zur Neugestaltung von Bismarckstraße und Lorlebergplatz.

Die Diskussionen der vergangenen Wochen haben nun gezeigt, dass in Teilen der Bevölkerung Vorbehalte gegenüber dem im Juli und August vorgestellten Wettbewerbsergebnis sowie den zur Anwendung gekommenen Verfahren der Bürgerbeteiligung bestehen.

Durch den Bau des Siemens Campus kommen schwerwiegende Veränderungen auf die Stadt zu, die den Charakter des Zollhausviertels nachhaltig verändern können (Wegzug der Universität). Stadtrat und Stadtverwaltung tragen Verantwortung dafür, die Entwicklung des Quartiers gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aktiv zu gestalten.