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Schlagwort: Arbeit

Antrag zum Arbeitsprogramm: Gleiche Bezahlung für Dozenten im Kreativbereich in den städtischen Einrichtungen

Antrag zum Arbeitsprogramm des Kulturreferats

Auch wenn die Dozentenhonorare im Kunst- und Kreativbereich von VHS und Jugendkunstschule seit 2014 angehoben wurden, fallen sie in der JuKS mit brutto 24,50 € pro Stunde immer noch sehr niedrig aus. Gerade die DozentInnen an der JuKS sind auch noch durch die Situation als „Kunstnomaden“ mit ständig wechselnden Unterrichtsräumen etc. besonders belastet.

Wir beantragen daher:

1. In KFA und BildA wird über die Dozentenhonorare im kreativ/künstlerischen Bereich der städtischen Bildungseinrichtungen berichtet.

2. Die Auswirkungen einer Anpassung der Honorare in den verschiedenen Einrichtungen werden vorgestellt.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Honorare der VHS-Dozent*innen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 43

Bei den Haushaltsberatungen 2019 haben wir mit durchgesetzt, dass die Honorare der VHS-Dozent*innen deutlich erhöht wurden. Um einen Ausgleich dafür zu schaffen, dass diese Vergütung nicht an den Tariferhöhungen teilnimmt, beantragen wir:

Das Budget der VHS wird ab 2020 dauerhaft um 30.000 Euro aufgestockt. Diese Mittel werden dazu verwendet, die Honorare der Dozent*innen um 3 % zu erhöhen.

Berichtsantrag: Modularisierte Nutzung von Büro- und Gewerbeflächen

Die Digitalisierung verändert die Arbeits- und Lebenswelt in vielfältiger Weise. Einer dieser Aspekte ist das verstärkte Arbeiten in Netzwerken und Projektteams von kleineren und spezialisierten Einheiten (darunter viele Soloselbständige), statt in auf Dauer angelegten Einheiten wie Unternehmen. Diese Verlagerung von Aufgaben (auch in Forschung und Entwicklung) auf kleinere spezialisierte Einheiten führt dazu, dass deren Größe und Flächenbedarf immer volatiler werden und sich in der Flächenart stark wandeln kann (mal mehr Mitarbeiterzimmer, mal mehr Team- und Meetingflächen, mal mehr Laborbedarf).

Maßnahmen gegen Hitze in städtischen Dienstgebäuden

Die in diesem Jahr sehr ausgeprägte Hitzeperiode hat die Temperaturen im Rathaus und anderen städtischen Dienstgebäuden auf Werte steigen lassen, die für Mitarbeiter_innen und Besucher_innen eine erhebliche Belastung darstellen, und zu einer Vielzahl berechtigter Beschwerden geführt, die auch der Personalrat unterstützt. Um rechtzeitig vor kommenden Sommern reagieren zu können, muss dieses Problem – einschließlich der Situation der im Freien tätigen Beschäftigten – umgehend beraten werden.

Wir bitten daher die Verwaltung, in der HFPA-Sitzung im September darzulegen,

  • wie die Arbeit bei so hohen Temperaturen wie in diesem Jahr in Bezug auf gesundheitliche Aspekte und auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter_innen zu bewerten ist,
  • mit welchen Maßnahmen bereits für das kommende Jahr Abhilfe geschaffen werden kann,
  • welche weiteren Schritte – nach Priorität geordnet – in den nächsten Jahren möglich bzw. erforderlich sind
  • und welche Ressourcen dafür jeweils bereitgestellt werden müssen.

Darüber hinaus soll geprüft werden, wie für Beschäftigte, die im Freien arbeiten (insbesondere bei der Müllabfuhr), durch organisatorische Veränderungen (z.B. frühere Dienstzeiten) Verbesserungen erreicht werden können.

Wichtig ist uns bei der Beratung die Einbeziehung der Sichtweise des Personalrats.

Antrag: Prekäre Beschäftigung in Erlangen

Arbeit bedeutet nicht nur Einkommen, sondern auch Teilhabe an unserer Gesellschaft. Arbeit gibt den Menschen Identität und Würde. Deshalb sind sichere Arbeitsplätze eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche und solidarische Stadtgesellschaft.

Ein Arbeitsplatz muss sicher sein und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch die Möglichkeit geben, vom Arbeitseinkommen sich und die Familie zu ernähren. Leih- und Zeitarbeit sollten nur zeitlich begenzte Ausnahmen sein und dazu dienen, Auftragsspitzen abzufangen. Krankheit und Alter dürfen nicht bedeuten, dass Menschen auf das Abstellgleis des Arbeitsmarktes geraten.

Sicherung der Fördermaßnahme für Jugendliche in der Jugendwerkstatt der Diakonie in Eltersdorf – Dringlichkeitsantrag zum Stadtrat am 26.7.2012

Seit über 25 Jahren werden in der Jugendwerkstatt Eltersdorf Jugendliche ohne Schulabschluss und mit besonders schwierigem sozialen Hintergrund gefördert. Der überwiegende Teil der insgesamt rund 20 Jugendlichen (jährlich werden ca. 3-5 neue eingestellt) erwerben in 3 – 4 Jahren nicht nur den Abschluss als Holzfachwerker/ in oder Schreiner/ in sondern gleichzeitig auch den Hauptschulabschluss. Dank der intensiven Vernetzung der Jugendwerkstatt gelingt eine anschließende Vermittlung in der ersten Arbeitsmarkt in einer Größenordnung von 80 – 85%. Die anerkannt erfolgreiche Arbeit wird seit Jahren aus Mitteln der Jugendhilfe, des ESF und im Rahmen der Förderinstrumente aus den Regelkreisen SGB II und III in Höhe von 9.000 Euro für berufsfördernde Maßnahmen und 22.072 Euro für 3 Ausbildungs-
plätze, also insgesamt 31.072 Euro, finanziert.

Mindestlöhne müssen gelten!

Seit drei Jahren hat die bayerische Landeshauptstadt München in ihren Vergabe- und Vertragsunter­lagen für Bauleistungen eine neue Klausel stehen. Darin steht: „Wer einen Bauauftrag der Stadt erhält, hat dafür Sorge zu tragen, dass alle ein­gesetzten Arbeitnehmer den jeweils geltenden Mindestlohn erhalten. Bei einem Verstoß gegen die Klausel kann die Stadt einen Teil der Auftragssumme einbehalten.“ Die Stadt Nürnberg plant ähnliche Bestimmungen.

Die SPD-Fraktion stellt daher folgenden Antrag

  1. Die Stadt Erlangen führt entsprechende Vertragsklauseln in ihre Vertragsunterlagen ein und leistet damit einen Beitrag zur Einhaltung des Mindestlohns.
  2. Die Verwaltung prüft die Ausweitung dieser Vertragsklauseln auf andere Bereiche in denen die Stadt Erlangen Aufträge vergibt und ein Mindestlohn gilt (z.B. Abfallwirtschaft oder Gebäudereinigung).

Solidaritätserklärung der SPD-Stadtratsfraktion an die Streikenden in Erlangen und Mittelfranken zum Gebäudereinigerstreik

Zum Streik der Gebäudereinigerinnen und -reiniger hat die SPD-Stadtratsfraktion die nachfolgende Solidaritätsadresse an die Streikenden gesandt:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Stadtratsfraktion der SPD Erlangen solidarisiert sich mit Euch im aktuellen Streik im Gebäudereiniger-Handwerk. Die Realisierung der berechtigten Forderungen nach einer angemessenen Lohnerhöhung, einer Ost-West-Lohnanglei-chung, einer arbeitgeberfinanzierten Betriebsrente und nach Tarifverträgen für Angestellte ist längst überfällig.

Soziale Berufe sind MehrWert

Grußwort auf der Kundgebung von verdi am 24. Juni in Erlangen von Florian Janik, Fraktionsvorsitzender

KundgebungsteilnehmerLiebe Kolleginnen und Kollegen, lieber Roland Hornauer,
herzlichen Dank für die Einladung zu Eurer Kundgebung. Ich bin gerne gekommen, um hier die Position der SPD-Stadtratsfraktion zum aktuellen Streik darzustellen.

Ich bin froh, dass so viele von Ihnen gekommen sind. Froh vor allem deswegen, weil Sie alle trotz der Einschüchterungsversuche der Stadtspitze seit Wochen für Ihr Recht auf gute Arbeit streiken. Gute Arbeit heißt eine Arbeit dann, wenn sie nicht krank macht. Gut ist eine Arbeit, wenn man mit dieser Arbeit gesund und fit in Rente gehen kann. Und gute Arbeit heißt auch, dass die Bezahlung stimmt. Beides gilt für viele Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und für viele der anderen Sozialen Berufe nicht.