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Schlagwort: Kultur

Haushalt 2022: Internationales Figurentheater-Festival Erlangen: Buchprojekt zur Wirkungsgeschichte

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Im deutschsprachigen Raum ist das Internationale Figurentheater-Festival das größte und bedeutendste Festival für zeitgenössisches Figuren-, Bild- und Objekttheater. Unter der Leitung von Bodo Birk hat sich das Festival noch intensiver dem zeitgenössischen Tanz, den neuen Medien und der Performance-Kunst sowie Interventionen im öffentlichen Raum geöffnet. Mittlerweile orientieren sich sogar wichtige europäische Festivals sowie einschlägige Studiengänge an Erlangen.

Haushalt 2022: Projekt SeeArt von Seebrücke Erlangen, Artyschock Erlangen und EFIE Erlangen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Die „Seebrücke Erlangen e.V.“ und „Artyschock Erlangen – der junge Freundeskreis“ möchten ihr Herzensprojekt SeeArt verwirklichen und durch ein Wandgemälde auf die prekäre Situation von Flüchtenden in den Meeren dieser Welt, unter anderem dem Mittelmeer, aufmerksam machen.

Haushalt 2022: Digitalisierung: Entwicklung digitaler Angebote

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 46

Corona hat nochmals gezeigt, was für neue Wege und Möglichkeiten die Digitalisierung, vor allem auch im kulturellen Bereich, bewirken, erreichen und fördern kann. Der Kulturbereich war von Corona besonders hart getroffen und wäre in vielen Teilbereichen ohne digitale Angebote völlig von der Bildfläche verschwunden.

Haushalt 2022: Mobiler Kulturort

Antrag zu den Arbeitsprogrammen der Ämter 41 und 47 und an das City-Management

Kultur mobil zu machen und Kulturschaffende überall eine Bühne zu geben, und dies zu jeder Jahreszeit: Dies können mobile Kulturorte ermöglichen. Somit kann Kultur an den verschiedensten Orten stattfinden, in der Innenstadt, in den Stadtteilen oder auch an ganz ausgefallenen Orten, um die Menschen zu erreichen.

Haushalt 2022: Regionales Szene-Festival in Erlangen ab 2022

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 41

Für das Jahr 2021 hatte die SPD-Fraktion die Konzeption und Durchführung eines regionalen Szene-Festivals beantragt, das die Künstler*innen unserer Region – insbesondere in Zeiten der Pandemie, aber auch darüber hinaus – unterstützen und bekannter machen sollte.

An die Stelle dieser zunächst im Arbeitsprogramm beschlossenen Veranstaltung trat dann im September 2021 das Festival „Zurück auf die Bühnen“, das durch großzügige Bundeszuschüsse kurzfristig ermöglicht wurde.

Antrag: Verbot des Donaulieds in Erlangen

Gemeinsamer Antrag von SPD, CSU, Grüne Liste, Klimaliste, Erlanger Linke und FWG

In Passau hat bereits eine erfolgreiche Unterschriftensammlung für eine Petition gegen das oft auf Volksfesten gespielte Donaulied, welches die Vergewaltigung eines Mädchens beschreibt, stattgefunden.

In dem Liedtext heißt es: „Ich machte mich über die Schlafende her, Ohohoholalala, Sie hörte das Rauschen der Donau nicht mehr, Ohohoholalala“ oder „Mein Mädchen, mein Mädchen, was regst du dich auf, Ohohoholalala / Für mich war es schön und für dich sicher auch, Ohohoholalala.“

Das Lied wird seit Jahrzehnten in Bierzelten gesungen und wurde zahlreich umgetextet, sodass viele verschiedene Fassungen kursieren. Mickie Krause dichtete beispielsweise die Vergewaltigung zu einem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr um. Doch auch jegliche Textveränderungen ändern nichts an dem Wesenscharakter des Donaulieds und der Assoziation mit der Vergewaltigungstextstelle.

Haushalt 2021: Archivräume für den Verein „Comicmuseum Erlangen e.V.“: Städtische Unterstützung bei Suche und Finanzierung

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Der „Comicmuseum Erlangen e.V.“ widmet sich seit seiner Gründung im November 2018 dem Ziel, als Privatinitiative in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung (insb. Referat IV) ein Comicmuseum in stadtzentraler Lage zu etablieren. Das Museum soll eine Lücke in der Museumslandschaft des deutschsprachigen Raums schließen, indem es genre- und medienübergreifend alle Spielarten der „Neunten Kunst“ widerspiegelt. Zudem soll es ein „Museum für die Erlanger“ sein, das mit niederschwelligen Kulturangeboten in die Stadtgesellschaft hineinwirkt. Beides verstetigt Erlangens Sichtbarkeit als die informelle „deutsche Comic-Hauptstadt“ auch über punktuelle Veranstaltungen hinweg.

Ende Oktober 2020 hat der Verein nach zweijähriger Suche geeignete vorläufige Räumlichkeiten für sein geplantes Museum gefunden. Im Parterre der Schiffstraße 9, dessen Miete der Verein auf ca. 2 Jahre hin mit Eigenmitteln finanzieren kann, soll sich das Comicmuseum Erlangen als Ort von Ausstellungen, Workshops und Vorträgen etablieren. Die nächsten Schritte dieser Entwicklung kann der Verein aus Eigenmitteln finanzieren.

Haushalt 2021: Beteiligungsprojekt zu Kunst im öffentlichen Raum (z.B. Büchenbach Nord)

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Kunst im öffentlichen Raum wertet Quartiere auf, macht das Umfeld interessant und fordert Bewohner*innen und Gäste zur persönlichen Stellungnahme heraus. Sie kann damit anregend auf die Kommunikation der Menschen im Quartier wirken und ein Bewusstsein für ihre nähere Umgebung schaffen. Die gemeinsame Beschäftigung mit Kunst im öffentlichen Raum kann gemeinschaftsfördernd wirken und Vorteile und Probleme des jeweiligen Quartiers in den Kontext zu einem Kunstwerk stellen.

Wir beantragen daher:

Es wird ein Konzept zu einem Beteiligungsprojekt „Kunst im öffentlichen Raum“, z.B. für den Stadtteil Büchenbach-Nord, erstellt. Zur Umsetzung des Konzepts sollen 100.000€ bereitgestellt werden, aus denen sowohl das Kunstwerk selbst als auch die begleitenden Maßnahmen (Partizipation) finanziert werden.

Haushalt 2021: Die städtische Sammlung sichtbar machen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47 / Städtische Sammlung

Die städtische Sammlung verfügt über Multiples, Mappen- und Einzelwerke der reproduzierbaren Kunst – ganz im Sinne ihrer Gründung in den 60er Jahren des 20. Jh., in denen die bildende Kunst „demokratisiert“, d.h. allen interessierten Menschen zugänglich gemacht werden und erschwinglich sein sollte. Trotz dieses Ansatzes wartet die städtische Sammlung mittlerweile mit hoch gehandelten Klassikern der Moderne in diesem Bereich auf. Wiederholt konnten in den Ausstellungen des Kunstpalais heutige künstlerische Positionen mit den älteren der Sammlung in spannenden Dialog gestellt werden. Auch war die Ausstellung „Greatest Hits“ von 2017, die ausschließlich mit Stücken der Sammlung arbeitete, sehr gut besucht.