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Schlagwort: Schule

Antrag zum Arbeitsprogramm: Umbau von Schulhöfen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40 (Schulverwaltungsamt)

Mit der Inbetriebnahme des Verkehrsübungsplatzes in Dechsendorf ist nun eine Umgestaltung von Schulhöfen vor allem im Bereich der Grundschulen möglich, da keine Flächen für die Verkehrserziehung an den Grundschulen mehr vorgehalten werden müssen.

Wir beantragen daher, diese Umgestaltungen zu beschleunigen. Eine Mittelerhöhung auf 100.000 € (statt bisher 50.000 €) beantragen wir entsprechend.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Schulische Inklusion weiter fördern: Ausweitung der Partnerklassen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40 (Schulverwaltungsamt)

Im Schuljahr 2018/19 wurde an der Michael-Poeschke-Schule eine Partnerklasse zur gemeinsamen Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern eingerichtet. Kooperationspartner ist die Georg-Zahn-Schule.

Wir beantragen die Prüfung, ob das Projekt auf einen zweiten Standort ausgeweitet werden kann.

Da an der Friedrich-Rückert-Schule neue Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung geplant werden, sehen wir hier eine besonders gute Möglichkeit, eine weitere Partnerklasse an einer zweiten Grundschule zu installieren. Die Planung von barrierefreien Räumlichkeiten für eine Partnerklasse könnte bei der Erweiterung mit einbezogen werden. Zudem ist hier bei der Planung leicht zu berücksichtigen, dass auch bei der Ganztagsbetreuung gemeinsam vorgegangen wird.

Zudem beantragen wir die Prüfung, ob eine Partnerklasse an einer weiterführenden Schule (z.B. Ernst-Penzoldt-Mittelschule) eingerichtet werden kann.

Antrag: Emil von Behring-Gymnasium/ Penzoldt-Schule

Der geplante Neubau des Emil von Behring-Gymnasiums durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt wird sich auf das dortige Schulzentrum insgesamt und die Ernst-Penzoldt-Schule insbesondere auswirken.

Dazu beantragen wir:
Der Oberbürgermeister, die Verwaltung und die Vertreter*innen der Stadt im Zweckverband werden beauftragt, darauf hinzuwirken, dass bei der Gestaltung und Lage des Neubaus die räumlichen Beziehungen zur Penzoldt-Schule erhalten bleiben.

Antrag: Fair gehandelte Bälle

Die Stadt Nürnberg hat vor einiger Zeit verbindlich festgelegt, nur noch fair gehandelte Fuß-, Hallenfuß-, Futsal-, Hand- und Volleybälle für Schulen zu beschaffen. Aufgrund unterschiedlicher Sortimente der Anbieter erfolgen die Ausschreibungen in Nürnberg pro Disziplin. Durch definierte Abnahmemengen soll dafür gesorgt werden, dass die fair produzierten Bälle fast zu den gleichen Preisen wie konventionelle beschafft werden können.

Antrag: Bericht Dyskalkulie

Seit einiger Zeit wird auf Antrag der SPD-Fraktion ein Projekt Dyskalkulie an drei Erlanger Schulen durchgeführt. Hier werden rechenschwache Schüler*innnen von einem sehr engagierten Team von Lehrerinnen gefördert und unterstützt und von der städtischen integrierten Beratungsstelle fachlich begleitet und supervidiert. Man kann sagen, dass das von kommunaler Seite finanzierte „Erlanger Dyskalkulie Projekt“ in Bayern Vorbildfunktion haben könnte.

Inzwischen hat auch das bayerische Kultusministerium auf das Problem der Rechenschwäche bei Kindern reagiert und, zumindest in einem nur sehr kleinen Umfang angefangen, hier Ressourcen einzusetzen.

Hiermit beantragen wir, dass die Verwaltung in einem der nächsten Jugendhilfe- und Bildungsausschüsse aufzeigt, wie und in welchem Umfang das kommunale Projekt mit dem Einsatz der Landesressourcen weiterge-führt werden kann.

Auch sollten Überlegungen hinsichtlich weiterer Finanzmöglichkeiten getätigt und aufgezeigt werden.

ASG-Sporthalle: Prüfung der Optionen für eine zusätzliche Halleneinheit

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD, Grüne Liste, FDP

Im Bildungsausschuss im Oktober berichtete die Verwaltung auf Antrag der SPD-Fraktion über derzeit absehbare Auswirkungen der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium auf den Bedarf an Schulräumen und Sportflächen. Demnach wird im Stadtwesten auch nach der bereits beschlossenen Erweiterung der ASG-Sporthallen eine weitere Halleneinheit benötigt.

Für die Fachausschuss- und Stadtratssitzungen im November stellen die Fraktionen von SPD, Grüne Liste und FDP daher folgenden gemneinsamen Antrag:

Die Verwaltung zeigt auf, in welchem finanziellen (städtischer Haushalt und Fördermittel) und zeitlichen Rahmen die Erweiterung um eine zusätzliche Halleneinheit in die derzeitigen Planungen für das ASG einbezogen werden kann.

Folgen der Rückkehr zum G9 für die Stadt Erlangen

Mmit der Entscheidung der CSU Landtagsfraktion zum neunjährigen Gymnasium zurückzukehren wird endlich ein jahrelang andauernder Fehlversuch korrigiert die Schulzeit von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu verkürzen. Wir begrüßen diese Entscheidung, da nun zu hoffen ist, dass Schülerinnen und Schüler an bayerischen Gymnasien nun wieder mehr Zeit zum Lernen mit angemessener Freizeit haben werden. Allerdings stellt dies die Kommunen nun relativ kurzfristig vor neue Herausforderungen, da eine Umstellung des Systems in relativ kurzer Zeit vorgesehen wird.

Wir bitten daher um einen Bericht im Bildungsausschuss zu folgenden Fragen:

  • Welcher zusätzliche Raumbedarf an den Gymnasien Erlangens ergibt sich in welchem Zeitraum aus der Umstellung von G8 auf G9? Wo entstehen hier unter Umständen Engpässe?
  • Wie stellt sich die personelle Situation an den Gymnasien dar? Mit wie vielen zusätzlichen Planstellen ist am städtischen Marie-Therese-Gymnasium zu rechnen und wieviel kostet das?
  • Ergeben sich aus der Rückkehr zum G9 zusätzliche Bedarfe an Sportstätten? Wie wirkt sich das auf die Förderung beim Neubau von Hallenkapazitäten (z.B. bei der Neuplanung der Halle an der Hartmannstraße) aus?
  • Wie wird die Stadt Erlangen durch den Freistaat Bayern bei eventuell anfallenden Mehrkosten aufgrund der Rückkehr zum G9 unterstützt? Ist mit einer Übernahme der Kosten durch den Freistaat zu rechnen?

Entwicklung eines Mathematik-Förderunterrichts für von Dyskalkulie betroffene Kindern

In der gemeinsamen Sitzung von JHA und (damals noch) SchulA vom 03.07.2014 berichtete Herr Markus Meyer, Dipl.-Psychologe in der Jugend- und Familienberatung (Abt. 513-1) u. a. zum Thema Dyskalkulie. Dabei wurde deutlich, dass eine erhöhte Anzahl von Kindern betroffen ist. Ein Teil davon wird in einer „Dyskalkulie-Therapie“ außerschulisch gefördert. Diese Maßnahme finanziert das Jugendamt, sofern aufgrund der Teilleistungsstörung eine seelische Behinderung vorliegt bzw. droht (SGB VIII).

In vielen Fällen wird ein Antrag auf Kostenübernahme aber nicht gestellt oder vom Jugendamt abgelehnt, weil die Voraussetzungen fehlen. Für die Zukunft erscheint es wünschenswert, Kinder mit einer Rechenschwäche bereits frühzeitig im schulischen aber auch schon im vorschulischen Rahmen zu fördern. Frustration und Motivationsverlust können so vermindert werden. Zudem können hier Kinder gefördert werden, deren Eltern die Hürden der Antragsstellung beim Jugendamt nicht überwinden können.

Autofreie Mobilität von Kindern und Jugendlichen fördern

Die SPD fordert in einem Antrag, die Förderung der autofreien Mobilität von Kindern und Jugendlichen. Viele Kinder legen derzeit noch den Kita- oder Schulweg im Auto der Eltern zurück. Der Wunsch der Eltern, die Kinder damit vor Verkehrsunfällen zu bewahren, ist damit jedoch nicht zu erfüllen. Im Gegenteil, wie SPD-Fraktionsvorsitzende Barbara Pfister betont: „Kinder lernen auf diese Weise nicht oder erst deutlich später, sich selbst im öffentlichen Raum zu Recht zu finden.“ Eine autofreie Mobilität der Kinder und Jugendlichen würde aber nicht nur eine bessere Orientierung im Straßenverkehr ermöglichen, sondern zugleich einen gesunden Lebensstil der Kinder unterstützten und ein hohes Verkehrsaufkommen in der Nähe von Schulen vermeiden.

Die Stadt Nürnberg ist mit gutem Beispiel vorangegangen und stattete während des Projekts „Mobil in der Kita“ ausgewählte Kindertagesstätten mit Fahrrädern aus und bot Verkehrsunterricht an. An derartige Konzepte knüpft die Erlanger SPD-Fraktion mit ihrem Antrag an.

Prüfung der Einrichtung einer Partnerklasse in Erlangen/Schulprofil Inklusion

Fraktionsübergreifender Antrag der SPD, Grüne Liste, FDP, ödp, FWG

Wir beantragen:

Die Verwaltung möge prüfen, ob es in Erlangen eine Schule gibt, an der nach dem Modell der Fürther Pestalozzi-Schule eine Partnerklasse eingerichtet werden könnte. Rechtsgrundlage ist Art. 30a Abs. 6 und Abs. 7 BayEUG.

Weiterhin soll geprüft und mit den Schulen beraten werden, ob eine Erlanger Schule das Schulprofil „Inklusion“ erwerben könnte. In diesem Schulprofil gestalten Lehrkräfte der Sonderpädagogik gegebenenfalls gemeinsam mit weiteren Fachkräften eigenverantwortlich das gemeinsame Lernen. Die Lehrkräfte für  Sonderpädagogik sind in das Lehrerkollegium der allgemeinen Schule eingebunden (www.km.bayern.de).