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Schlagwort: Schule

Berichtsantrag zu Schutzkonzepten gegen Gewalt

Um Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen bzw. ihnen im Fall von Gewalterfahrungen Hilfe anzubieten und Täter zu entlarven, ist ein umfassendes Schutzkonzept für Einrichtungen, denen Kinder und Jugendliche anvertraut werden, ein wichtiger Meilenstein.

Diese Schutzkonzepte unterstützen das Personal an den Einrichtungen im Verdachtsfall die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um Betroffenen zu helfen und Strafverfolgung zu ermöglichen.

Im Zuge der Corona-Pandemie bleibt sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche immer mehr im Verborgenen, da Zufluchtsorte wie Schulen und Kindertagesstätten während der Lockdowns wochenlang geschlossen blieben und betroffene Kinder weniger Möglichkeiten hatten, sich ihren Bezugspersonen anzuvertrauen.

Antrag: Kinder und Jugendliche nach der Corona-Pandemie: Benachteiligungen in der Bildung ausgleichen

Auch im Bereich der schulischen Bildung hat die Corona-Pandemie bestehende Ungleichheiten verstärkt. Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien bzw. mit anderer Muttersprache oder aus geflüchteten Familien verfügen im bayerischen und deutschen Schulsystem ohnehin nicht über die gleichen Chancen wie Kinder mit deutscher Muttersprache aus besser gestellten Familien. Verschärft wurde dies durch die – trotz des erheblichen Einsatzes der Stadt – teilweise unzureichende technische Ausstattung für den Distanzunterricht.

Berichtsantrag: Betreuungssituation Hermann-Hedenus-Grundschule

Unserer Fraktion liegt ein Schreiben des Elternbeirats der Hermann-Hedenus-Grundschule vor. Im Rahmen der Erstinformation an Eltern zukünftiger Erstklässler der Hermann-Hedenus-Grundschule wurde von Seiten der Schulleitung mitgeteilt, dass im kommenden Schuljahr 2021/22 nur eine Klasse in einer gebundenen Ganztagsklasse betreut wird und des Weiteren nur 10 Betreuungsplätze im Offenen Ganztag zur Verfügung gestellt werden können.

Antrag: Wirtschaftsschule: Schulversuch-Angebot der 5. Jahrgangsstufe

Gemeinsamer Antrag der SPD mit der CSU-Fraktion

Die städtische Wirtschaftsschule stellt in der Erlanger Schullandschaft ein attraktives und sehr integratives Angebot zusätzlich zum dreigliedrigen Schulsystem dar. Schülerinnen und Schüler erreichen hier einen Mittleren Bildungsabschluss, der ihnen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet.

Momentan kann die Wirtschaftsschule frühestens in der 6. Jahrgangsstufe (aufgrund des Modellversuchs), in der Regel sogar erst in der 7. Jahrgangsstufe besucht werden, was zur Folge hat, dass Schüler*innen, die die Wirtschaftsschule besuchen möchten, nach der Grundschule zuerst eine andere Schulart besuchen müssen und frühestens nach der 5. (oft erst nach der 6.) Jahrgangsstufe an die Wirtschaftsschule wechseln können.

Um hier einen reibungsfreieren Übergang zu ermöglichen, stellen wir folgenden Antrag:

Die Stadt Erlangen beantragt beim Kultusministerium, dass die Wirtschafts-schule Erlangen im Schulversuchsmodus auch (d.h. mit einem Zug) bereits mit der fünften Jahrgangsstufe beginnen kann.

Die dafür notwendigen Ressourcen (personell, räumlich, etc.) werden in einem der nächsten Bildungsausschüsse noch in diesem Schuljahr dargestellt.

Haushalt 2021: Erhöhung Subbudgets der Schulen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40

Durch die Anforderungen von Hygienekonzepten in Folge der Corona-Pandemie sind auf die Erlanger Schulen zusätzliche Ausgaben zugekommen. Im Schuljahr 2019/2020 waren aufgrund der Schulschließungen die Subbudgets ausreichend.

Für das kommende Jahr ist allerdings zu erwarten, dass Schulen noch einmal Investitionen tätigen werden, um dem Infektionsschutz Sorge zu tragen. Damit dies nicht zu Lasten von Anschaffungen im Bereich der

Lehr- und Lernmittel erfolgen muss, beantragen wir:

Die Subbudgets der Schulen werden einmalig um 1 € pro Schüler*in erhöht. Das Budget des Schulverwaltungsamts wird um diese zusätzlichen Kosten in Höhe von 15.500 € aufgestockt.

Haushalt 2021: Öffnung von Schulen zur Nutzung von Dritten

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40 sowie des GME

Im Rahmen des Grundsatzbeschlusses „Zukunft Grundschule und Ganztagsbetreuung“ werden einige Schulgebäude neu geplant, umgestaltet oder erweitert.

Bei allen Überlegungen zu Raumkonzepten rund um die Ganztagsschule beantragen wir eine möglichst vielseitige Nutzung von Schulräumen durch Dritte mitzudenken, z.B. durch sinnvolle Schließkonzepte, mobiles Mobiliar, etc.

Mögliche NutzerInnen können dabei z.B. die VHS (Ausweitung dezentraler Angebote) und andere Träger der Erwachsenenbildung, die  Jugendkunstschule, die städtische Sing- und Musikschule usw. sein.

Haushalt 2021: Verbesserung Radabstellanlagen an Schulen

Antrag zum Arbeitsprogramm der Ämter 40 (Schulverwaltung) und 24 (GME)

Im Sinne der Ziele des Radentscheids möchten wir sichere und wettergeschützte Abstellanlagen für Fahrräder an Schulen unterstützen. Wir beantragen daher, ein Konzept zu entwickeln, welches es den Schulen ermöglicht unter Schüler*nnenbeteiligung geeignete Örtlichkeiten und Konzepte an der eigenen Schule zu finden und mitzugestalten.

Für die Realisierung der Abstellanlagen beantragen wir Investitionsmittel in Höhe von 25.000 Euro für 2021 und 50.000 Euro für 2022.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Umbau von Schulhöfen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40 (Schulverwaltungsamt)

Mit der Inbetriebnahme des Verkehrsübungsplatzes in Dechsendorf ist nun eine Umgestaltung von Schulhöfen vor allem im Bereich der Grundschulen möglich, da keine Flächen für die Verkehrserziehung an den Grundschulen mehr vorgehalten werden müssen.

Wir beantragen daher, diese Umgestaltungen zu beschleunigen. Eine Mittelerhöhung auf 100.000 € (statt bisher 50.000 €) beantragen wir entsprechend.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Schulische Inklusion weiter fördern: Ausweitung der Partnerklassen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 40 (Schulverwaltungsamt)

Im Schuljahr 2018/19 wurde an der Michael-Poeschke-Schule eine Partnerklasse zur gemeinsamen Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern eingerichtet. Kooperationspartner ist die Georg-Zahn-Schule.

Wir beantragen die Prüfung, ob das Projekt auf einen zweiten Standort ausgeweitet werden kann.

Da an der Friedrich-Rückert-Schule neue Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung geplant werden, sehen wir hier eine besonders gute Möglichkeit, eine weitere Partnerklasse an einer zweiten Grundschule zu installieren. Die Planung von barrierefreien Räumlichkeiten für eine Partnerklasse könnte bei der Erweiterung mit einbezogen werden. Zudem ist hier bei der Planung leicht zu berücksichtigen, dass auch bei der Ganztagsbetreuung gemeinsam vorgegangen wird.

Zudem beantragen wir die Prüfung, ob eine Partnerklasse an einer weiterführenden Schule (z.B. Ernst-Penzoldt-Mittelschule) eingerichtet werden kann.