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Schlagwort: Schule

Fachschule für Technik erhalten!

Die SPD-Fraktion spricht sich für den Erhalt der Fachschule für Technik aus. Diese war von der schwarz-grünen Stadtspitze auf die Liste zur Haushaltskonsolidierung gesetzt worden, mit dem Vorschlag, sie ab 2029 zu schließen. 

„Die Fachschule für Technik ist ein wichtiger Baustein in unserer Erlanger Bildungslandschaft“, erläutert SPD-Bildungssprecherin Sandra Radue die Position der SPD-Fraktion: „Sie bietet Weiterbildungsmöglichkeiten in für Erlangen wichtigen Berufsfeldern. Deshalb wurde in den vergangenen Jahren auch in die Ausstattung der Fachschule investiert. Sie jetzt zu schließen, würde diese Investitionen ad absurdum führen.“ 

Munib Agha, in der SPD-Fraktion für Wirtschaft und Arbeit und für den Haushalt zuständig, ergänzt: „Im akademisch geprägten Erlangen wurde über Jahrzehnte die berufliche Bildung vernachlässigt, bis 2014 die SPD und der damalige Oberbürgermeister Florian Janik die Entwicklung des ‚Campus berufliche Bildung‘ angeschoben haben. Jetzt die Fachschule für Technik zu schließen, würde ein Element aus dem Campus herausbrechen. Der Stellenwert beruflicher Bildung würde wieder deutlich zurückgestellt. Und das, obwohl unsere Erlanger Betriebe dringend Fachpersonal benötigen. Dieses direkt in Erlangen auszubilden, vermeidet den Aufwand, die Fachkräfte später aufwändig anwerben zu müssen.“ 

Antrag: Erlangen braucht mehr Hitzeschutz

Der städtische Hitzeaktionsplan aus dem Jahr 2023 soll einen angemessenen Schutz der Gesundheit der Bevölkerung im Falle akuter Hitzeereignisse ermöglichen und negative Hitzeeinflüsse verhindern. Parallel besteht seit 2020 das Klimaanpassungskonzept, das die Anpassung der Stadt an die erwartbaren Folgen des Klimawandels vorsieht. In der Umsetzung müssen beide Konzepte zusammengedacht werden. Ein gegenseitiges Hin- und Herschieben von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zwischen den beiden Konzepten und verschiedenen Ämtern hemmt die dringend notwendige Reaktion auf die Hitzeentwicklung in unserer Stadt.

Die Hitzephasen dieses Sommers nähern sich inzwischen immer öfter der Hitzewarnstufe 2 und machen die vollständige Umsetzung des Hitzeaktionsplans und des Klimaanpassungskonzepts und weiterer ergänzender Maßnahmen notwendig. Gleichzeitig haben Hitzeereignisse zunehmend Katastrophencharakter, verlangen neben der Konzentration auf einzelne Maßnahmen zusätzlich eine gesamte Steuerung und erfordern deshalb auch ein abgestimmtes Handeln in akuten Gefährdungssituationen. Daher müssen Hitzeaktionsplan und Klimaanpassungskonzept auch gemeinsam weiterentwickelt und um Aspekte von Katastrophenschutz und -vorsorge erweitert werden.

Änderungsantrag zum Stadtrat am 25.06.2026, TOP 21, Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes

Zur Verwaltungsvorlage stellen wir folgenden Änderungsantrag:

  1. Zum Konsolidierungsbeitrag von Referat I: Die Folgen der Kürzung der Zuschüsse an Sportvereine werden, insbesondere auch mit Blick auf die Jugendarbeit, im SportA dargestellt.
  2. Zum Konsolidierungsbeitrag von Referat IV: Die Umsetzung der vorgesehenen Kürzungen bei der Kulturförderung wird dem KFA vorgelegt.
  3. Zum Konsolidierungsbeitrag von Referat VI: Die Folgen der Verschiebung von Baunterhaltsvorhaben (Sporthalle am Europakanal, Dachsanierung Eggloffsteinsches Palais, Wasserversorgung Loschgeschule) werden im BWA dargelegt.

Die Ausschüsse beraten jeweils, ob sie dem Stadtrat empfehlen, die Vorschläge nicht oder nur teilweise umzusetzen.

Antrag: Umwidmung von Mitteln der Investitionspauschale für die Stadtteilschule Büchenbach-Nord

Antrag zum Stadtrat am 20.05.2026

Mit Antrag 003/2026 haben wir beantragt, möglicherweise freiwerdende Mittel aus der Investitionspauschale zu nutzen, um das Vorhaben „Stadtteilschule Büchenbach-Nord“ voranzutreiben. Dieser Fall ist nun eingetreten: Zu unserem Bedauern hat keines der von der Stadt zur „Sportmilliarde“ eingereichten Vorhaben den Zuschlag erhalten.

Unverändert kommt dem Projekt „Stadtteilschule Büchenbach-Nord“ in mehrfacher Hinsicht große Bedeutung zu: Es ist Leuchtturmprojekt für eine moderne Lernumgebung, Baustein für die Entwicklung des Stadtteils Büchenbach-Nord, schafft neue Perspektiven für die Jugend- und Familienarbeit, führt die Hedenus-Mittelschule wieder zu einem Standort zusammen, was die pädagogische Arbeit erheblich verbessert, und schafft durch die Zusammenführung der Hedenus-Mittelschule am Standort Büchenbach Perspektiven für die Entwicklung der Hedenus-Grundschule und des Ganztagsangebots in Alterlangen. Vor allem aber ist die Stadtteilschule auch ein Ausdruck davon, dass gerade die Schulen auch baulich herausragende Lehr- und Lernbedingungen bieten müssen, die von Schüler*innen besucht werden, die für einen erfolgreichen Lebensweg besonders die Unterstützung der Schule benötigen.

Antrag zu TOP 13 der Stadtratssitzung am 22.01.2026: Projekt „Stadtteilschule Büchenbach-Nord“

Dem Projekt „Stadtteilschule Büchenbach-Nord“ kommt in mehrfacher Hinsicht große Bedeutung zu: Es ist Leuchtturmprojekt für eine moderne Lernumgebung, Baustein für die Entwicklung des Stadtteils Büchenbach-Nord, schafft neue Perspektiven für die Jugend- und Familienarbeit, führt die Hedenus-Mittelschule wieder zu einem Standort zusammen, was die pädagogische Arbeit erheblich verbessert, und schafft durch die Zusammenführung der Hedenus-Mittelschule am Standort Büchenbach Perspektiven für die Entwicklung der Hedenus-Grundschule und des Ganztagsangebots in Alterlangen. Vor allem aber ist die Stadtteilschule auch ein Ausdruck davon, dass gerade die Schulen auch baulich herausragende Lehr- und Lernbedingungen bieten müssen, die von Schüler*innen besucht werden, die für einen erfolgreichen Lebensweg besonders die Unterstützung der Schule benötigen.

Haushalt 2026: Anträge zum Arbeitsprogramm und zum Stellenplan von der SPD-Fraktion

Hier finden Sie alle Anträge, die die SPD-Fraktion Erlangen zum Arbeitsprogramm 2026 gestellt hat.

  1. Amt 24: Ausbau Photovoltaik vorantreiben
  2. Amt 24/GME: Vorziehen der Maßnahme Bürgerhaus Eltersdorf auf 2026
  3. Amt 31 und EB77: Mietkostenübernahme Teilerei und Umsonstladen aus Abfallgebühren finanzieren: Förderrichtlinie einführen
  4. Amt 31: Umsetzung Biostadt
  5. Amt 31: Förderung Naturschutzarbeit: Höheren Personalanteil ermöglichen und Transparenz bei Förderung von Naturschutz und Umweltbildung sicherstellen
  6. Amt 41: Verein Klassikkultur e.V.
  7. Amt 47: Gestaltung Trafohäuschen durch Jugendkunstschule in Kooperation mit der FFW Alterlangen
  8. Amt 47: Poet*innenfest erhalten!
  9. Amt 50: Angebote der Diakonie
  10. Amt 50: Liquidität Frauenhaus sichern
  11. Amt 61: Weitere Schulstraßen einführen
  12. Amt 66: Markierungen Fahrradstraßen durchführen
  13. EB 77: Entsiegelung und Baumpflanzungen
  14. Stellenplan: Schaffung von rentierlichen Stellen für Digitalisierung

Haushalt 2026: Weitere Schulstraßen einführen

Antrag zum Haushalt/Arbeitsprogramm von Amt 61

2025 konnte in der Liegnitzer Straße die erste Schulstraße in Erlangen als Pilotprojekt wie im Zukunftsplan Fahrradstadt beschlossen realisiert. Bei Schulstraßen handelt es sich um Straßen vor oder im direkten Umfeld von Schulen, die für begrenzte Zeitspannen um Unterrichtsbeginn und Unterrichtsschluss für den Kfz-Verkehr gesperrt werden.

Bereits jetzt gibt es vielfach Wünsche von Bürger*innen, auch an anderen Stellen Schulstraßen einzuführen. Die SPD-Fraktion hält dies für richtig und unterstützt die Einführung weiterer Schulstraßen. Projekte wie Schulstraßen, die kaum Geld kosten, sind Maßnahmen, die auch in der jetzigen problematischen Haushaltslage möglich sind.

Berichtsantrag: Finanzierung des kommunalen Eigenanteils für Startchancen-Programm

Im Bildungsausschuss am 10.07.2025 wurde mitgeteilt, dass zusätzlich zur Mönauschule weitere sechs Erlanger Schulen in das Startchancen-Programm der Bundesregierung aufgenommen werden konnten. Dieses Förderprogramm unterstützt Schulen sowohl bei Schul- und Unterrichtsentwicklung und bei der Entwicklung multiprofessioneller Teams als auch bei der „Schaffung einer modernen, förderlichen und zeitgemäßen Lernumgebung“. Diese Säule erfordert nach momentanem Kenntnisstand einen Eigenanteil der Kommune von 30%.

Im Hinblick auf die momentane Haushaltslage der Stadt Erlangen bitten wir die Verwaltung um einen Bericht, wie dieser Eigenanteil für die einzelnen Schulen jeweils bis zum Schuljahr 2033/2034 aufgebracht werden kann, um die Förderung nicht verfallen zu lassen oder ob es Möglichkeiten gibt, die Förderung ohne den Eigenanteil zu erhalten.

Antrag: Frühkindliche Bildung stärken

In den Kindertagesstätten wird sowohl von freien Trägern als auch von der Stadt Erlangen wertvolle Arbeit nicht nur in der Betreuung, sondern insbesondere in der frühkindlichen Bildung geleistet. Der Besuch einer Kindertagesstätte mit der dann möglichen pädagogischen Förderung ist wissenschaftlich erwiesen ein wesentlicher Ansatz, um Ungleichheiten im Bildungszugang, den Kinder aus ihrem Elternhaus mitbringen, auszugleichen. Frühkindliche Bildung ist zentral für das Ziel, dass kein Kind verloren geht.