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Schlagwort: Kunst

Haushalt 2021: Kunst im öffentlichen Raum: Kunsthaltestellen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47 / Jugendkunstschule

Mit ihren unterschiedlichsten Aktionen und Kursen bietet die Jugendkunstschule vielfältige Anregungen zu künstlerisch-kreativer Beschäftigung, jedoch leidet sie ebenso wie andere kulturelle Einrichtungen an den pandemiebedingten Einschränkungen. Die Aktivitäten teilweise in den öffentlichen Raum zu verlagern, kann hier Abhilfe schaffen und später im Sinne von „Kunst im Quartier“ in das dauerhafte Programm der JuKs integriert werden.

Die Jugendkunstschule hat ein Juks-Mobil, mit dem sie in der Innenstadt sowie den Stadtteilen geeignete Platze anfährt, um dort vor Ort ein niederschwelliges Angebot entstehen zu lassen.

Haushalt 2021: Kunst im öffentlichen Raum: Street Art

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Als Kunstform kann Street Art den öffentlichen Raum aufwerten und einer Stadt besondere Strahlkraft verleihen. Street Artists verwandeln Häuser, Straßenecken oder Plätze in Bühnen für ihre Kunst und ziehen so die Blicke der Menschen an. In der Erlanger Bürgerschaft entstand daher der Wunsch, Street Art vor Ort verstärkt Bedeutung beizumessen.

Im Rahmen des Einladungswettbewerbs setzte sich im Juni 2020 der Frankfurter Künstler Case Ma‘Claim mit seinem Entwurf, der sich mit der Körperhaltung von Menschen bei frühen Röntgenaufnahmen auseinandersetzt, bei der Kunstkommission durch.

Das Kunstwerk, das nun den Museumswinkel ziert, wurde am 7. September eingeweiht und erfreut sich in der Stadtgesellschaft großer Beliebtheit.

Damit Street Art auch weiterhin Erlangen bereichern und solch ein Projekt auch im Jahr 2021 verwirklicht werden kann, beantragen wir einen Betrag von 30.000 €.

Haushalt 2021: Temporäre Kunst in den Stadtteilen (im öffentlichen Raum)

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Kunst in den Stadtteilen eröffnet unterschiedliche Sichtweisen auf die nähere Umgebung der Bewohner*innen und kann Besonderheiten von Stadtteilen besonders hervorheben. Viele Städte haben mit temporären Ausstellungszyklen das Interesse ihrer Bewohner*innen hervorgerufen und bringen interessierte Besucher in die Stadt und deren Stadtteile. In Erlangen könnte z.B. ein Schwerpunkt auf die Arbeiten regionaler Künstler*innen gelegt werden, denn besonders für Newcomer ist die Möglichkeit, im öffentlichen Raum ausstellen zu können, ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere. Wichtig ist dabei allerdings ein Konzept temporärer, jurierter Ausstellungen, um einer Beliebigkeit der Exponate bzw. der „Übermöblierung“ der Stadt zu entgehen.

Wir beantragen daher:

Das Kulturamt erarbeitet ein Konzept, wie in Erlangen temporäre Ausstellungen im öffentlichen Raum entwickelt werden können und stellt dies im KFA vor.

Haushalt 2021: Regionales-Szene-Festival in Erlangen ab 2021

Antrag zum Arbeitsprogramm der Ämter 41 und 47

In Erlangen und der Region haben wir viel künstlerisches Potenzial. Doch wegen hoher Mieten, Raumnot, Perspektivlosigkeit bzw. fehlender Möglichkeiten, das persönliche Talent in der Öffentlichkeit darstellen und verkaufen zu können, ist es immer schwerer, Künstlerinnen und Künstler in unserer Stadt zu halten und zu verwurzeln. Auch erschwert die Pandemie gerade gravierend die Tätigkeit der Künstler*innen und bedroht sogar deren Existenz. 

Auch wenn Künstler*innen in vielen Bereichen, wie Musik, Theater, Literatur usw., auch versuchen, mit digitaler Vermittlung ihr Publikum zu erreichen, so ist dies doch dem eigentlichen Sinn „gemeinsamen Kulturerlebens“ und des Austauschs darüber nicht ausreichend angemessen.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Sichere Unterbringung der städtischen Sammlung und Information über die Sammlungsentwicklung

Antrag zum Arbeitsprogramm (Referate IV und VI)

Die städtische Sammlung wurde seit 1976 und in den vergangenen Jahren vor allem in den Bereichen Druckgrafik und Mappenwerke sowie Plastik zu einer überregional beachteten Kollektion aufgebaut und vereint Werke national und international führender Künstler. Diese umfasst weit über 4500 bedeutende Grafiken, Multiples, Künstlerbücher und Mappenwerke. Sie spiegelt wesentliche Strömungen internationaler Kunst nach 1945 wider und versteht sich als Ideengeschichte der Kunst, die mit dem gezielten Erwerb ausgewählter zeitgenössischer Grafiken und Fotografien fortgeschrieben wird.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Beteiligungsprojekt „Kunst im öffentlichen Raum“

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 61

Öffentliche Räume können als Treffpunkte der Menschen in einem Quartier die Bindung aneinander und an das Wohn- und Arbeitsumfeld stärken. Eine wichtige Funktion kommt hierbei der Gestaltung des öffentlichen Raums zu, der je nach Funktion, umgebender Bebauung und einbeziehender Offenheit Aufenthaltsqualität entwickeln kann. So wurde z.B. die Umgestaltung des Zollhausplatzes als Beteiligungsprojekt geplant und das Ergebnis der Planung, incl. der Plastik „Seekuh“/ „Seku“, von den beteiligten BürgerInnen zustimmend akzeptiert.

Antrag: Street-Art in Erlangen

In der Kulturkommission vom 1.10.2019 wurde über einen Vorschlag großflächiger Street-art an Fassaden und Unterführungen in Erlangen, untermauert durch Fotografien von Kunst an Gebäuden in Europa und Übersee, berichtet. Die Kunstkommission begrüßt die Initiative und äußerte sich einstimmig, Möglichkeiten der Durchführung, evtl. geeigneter Fassaden sowie der zu erwartenden Kosten zu prüfen.