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Schlagwort: Energie

Antrag zum Arbeitsprogramm: Ausweitung Energiesparberatung mit Ersatz stromfressender Altgeräte für SozialleistungsbezieherInnen

Antrag zum Arbeitsprogramm von Referat III/ ESTW

Die ESTW bieten seit langem eine kompetente Energiesparberatung für alle Bürger*innen. Ein spezielles Angebot gibt es hierbei ich für Haushalte von BezieherInnen von Sozialleistungen. Wenn sich durch die Energiesparberatung der Bedarf nach dem Ersatz eines alten, stromfressenden Gerätes zeigt, wird dieses von den ESTW finanziert. Dieses Angebot wollen wir ausweiten. 

Antrag zum Arbeitsprogramm: Erhöhung sowie Ausweitung der Förderung und Kampagne für Sanierung und Solarthermie

Antrag zum Arbeitsprogramm des Amtes 31 (Umwelt und Energiefragen)

Die Ampelkoalition hat in den letzten Jahren die Mittel für die Altbausanierung erheblich ausgeweitet sowie ein Förderprogramm für Solarthermie aufgelegt. Dies wollen wir angesichts des Klimanotstands nochmals verstärken und beantragen eine weitere Erhöhung der Kostenstelle “Zuschüsse private Energiesparmaßnahmen“ um 200.000 Euro auf 220.000 Euro. Falls diese nicht ausreichen sollten, wird die Verwaltung rechtzeitig den UVPA informieren, damit dieser über eine Mittelnachbewilligung entscheiden kann.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Photovoltaik auf städtischen Dächern

Antrag zum Arbeitsprogramm des Amtes 24 (GME)

Auf Antrag der SPD wurde ein fester Haushaltsposten zur Finanzierung von Photovoltaik auf städtischen Dächern eingeführt (Investitionsnummer 561.400). Diesen beantragen wir nun im Kampf gegen den Klimanotstand von 30.000 Euro um 20.000 Euro auf 50.000 Euro im Jahr zu erhöhen.

Zudem beantragen wir die Errichtung einer möglichst großen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses, das die Sonnenenergie im Lauf des Tages zur Eigenstromversorgung des Rathauses optimal ausnutzt.

Antrag: Quartierskonzepte für Sanierung und Energieversorgung

In unserem Antrag 091/2018 hatten wir einen Bericht über Wärmeversorgung auf Quartiersebene durch ESTW und Gewobau beantragt. Zur Realisierung von Quartierskonzepten zur Sanierung und Energieversorgung (Wärme und Strom) bietet es sich an, best-practise-Beispiele näher zu betrachten. Ein solches Beispiel bietet das Konzept „Energie-Quartier Haslach“ des Stadtteils Haslach der Stadt Freiburg:

https://www.freiburg.de/pb/,Lde/432117.html

https://www.ise.fraunhofer.de/de/forschungsprojekte/energiequartier-haslach.html

Hierbei wurde in umfassender Beteiligung gemeinsam mit den BürgerInnen geplant und umgesetzt.

Die SPD-Fraktion beantragt daher in Ergänzung zum bereits gestellten Antrag 091/2018:

Die Verwaltung lädt VertreterInnen der Stadt Freiburg und/oder ihrer ProjektpartnerInnen in den UVPA ein, um das Projekt „Energie-Quartier Haslach“ vorzustellen.

Antrag: Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen als Beitrag zur dezentralen Stromversorgung

Gemeinsamer Antrag mit der Grünen Liste

Der Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur dezentralen Energieversorgung und zur Reduzierung von Luftschadstoffen. Zudem werden dadurch Energieversorgungs- und Energiepreisrisiken reduziert. Öffentlichen Gebäuden kommt hier bei eine Vorbildfunktion zu. Beispielsweise in Tübingen wird bei Grundstückskaufverträgen, in städtebaulichen Verträgen und Bebauungsplänen grundsätzlich die Installation von PV-Anlagen vorgeschrieben.

Niedrige Energiestandards für Neubau und Sanierung festlegen – die Energiewende voranbringen

Aufgrund unter anderem des Engagements von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden sowie den Forderungen der SPD und anderer Fraktionen wird in Erlangen immer konsequenter das Festschreiben von Energiestandards für den Neubau, die besser sind als die stets dem technischen Stand hinterherlaufenden und nicht sehr ehrgeizigen Anforderungen der EnEV, durchgeführt. Die EU hat für das Jahr 2020 den Passivhaus-Standard für alle Neubauten verbindlich festgelegt. Für öffentliche Bauten gilt er bereits ab Ende 2018. Die Standards der deutschen EnEV 2014, die ab 2016 gelten, erlauben jedoch noch immer einen Energieverbrauch von ca. der doppelten Menge, die ein Passivhaus braucht.

Bebauungsplan 411: Baumpflanzungen im öffentlichen Raum

Die momentane Diskussion um die Pflanzung von Eschen im Ligusterweg (Bebauungsplan 410) hat gezeigt, dass im Bebauungsplan bei der Auswahl der Bäume entlang der Straße ganz offensichtlich keine Rücksicht auf die Passivhäuser und Solaranlagen genommen wurde, die sich dort befinden. Im Baugebiet 411 soll eine Energie-Plus- Siedlung entstehen, bei der mit großem planerischem und finanziellem Aufwand das Energiekonzept festgelegt wurde. Dazu zählt auch die Vorgabe, dass auf Privatgrundstücken ein Pflanzgebot für Bäume bis maximal 6 m Höhe besteht.

Dagegen finden sich zahlreiche Bäume im öffentlichen Raum, die im Bebauungsplan mit „mittel bis großkronig“ bezeichnet werden. Um die zu erwartenden Kollisionen mit Passivhäusern und Solaranlagen zu vermeiden, beantragen wir die Überarbeitung des Bebauungsplanes in der Form, dass auch die Baumhöhen im öffentlichen Raum maximal 6 Meter betragen sollen.

SPD-Fraktion zum Haushalt 2014: Wichtige Zukunftsprojekte voranbringen!

Wenige Monate vor den Kommunalwahlen berät der Stadtrat in diesen Wochen zum letzten Mal in dieser Stadtratsperiode über den städtischen Haushalt. Die SPD-Stadtratsfraktion setzt wie in den vergangenen Jahren klare Schwerpunkte.

„Ohne große Schritte hin zur Realisierung der Stadt-Umland-Bahn und zur Sanierung des Frankenhofs, ohne große Anstrengungen der Stadt in Sachen Wohnen und Bildung wird es von uns kein „Ja“ zum Haushalt geben“, kündigt Fraktionsvorsitzender Florian Janik an.

Expertenrunde zur Festlegung der Standards für die Baugebiete 411 und 412

Mit den noch verbleibenden Baugebieten 411 und 412 hat die Stadt Erlangen vorläufig zum letzten Mal die Möglichkeit, ein größeres zusammenhängendes Wohngebiet auszuweisen und zu gestalten. Nach dem vor kurzem gefassten Stadtratsbeschluss zur Energiewende wird diesem Gebiet eine zusätzliche Bedeutung zukommen, da die Bebauung dort besonders hohe energetische Standards erfüllen muss.

Um einen breiten Konsens zu erzielen, beantragen wir die Einberufung einer Expertenrunde im Vorfeld der Aufstellung des Bebauungsplanes. In dieser sollen Vertreter aller Stadtratsgruppierungen, alle beteiligten Ämter, die Stadtwerke und in der Stadt im Bereich energetisches Bauen Tätige geladen werden.

Da die Entwicklung auf diesem Gebiet in den letzten Jahren sehr schnell und weit vorangeschritten ist, soll zunächst ein von außen kommender Sachverständiger die Runde über die Möglichkeiten und neusten Standards unterrichten.