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Schlagwort: Klimanotstand

Antrag: Klimanotstands-Maßnahmen bei der Gewobau

Der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewobau kommt schon alleine durch, dass sie einen großen Gebäudebestand hält, eine zentrale Stellung beim Kampf gegen den Klimanotstand zu.

Dazu hat die Gewobau bereits Maßnahmen ergriffen und weitere umfangreiche Maßnahmen in Vorbereitung. Erwähnt seien als Beispiele die energetische Sanierung Odenwaldallee/Würzburger Ring, die hohen Energiestandards bei Neubauten – beschränkt durch die Kostenhöchstsätze beim geförderten Wohnungsbau – und die Kooperation mit dem Carsharing-Verein. Direkt nach Ausrufung des Klimanotstand hat die Gewobau mit der Vorbereitung eines umfassenden Programms zur energetischen Sanierung ihres Gebäudebestands begonnen.

Mit Blick auf das Ziel, in Erlangen vor 2030 Klimaneutralität zu erreichen, gilt es diese Maßnahmen weiter zu verstärken.

Redebeitrag von Andreas Richter (SPD) zum Fahrplan Klimaaufbruch

Redebeitrag aus der Stadtratssitzung (November 2020)

Zunächst einmal gilt mein herzlicher Dank im Namen der SPD-Fraktion der Verwaltung für die Erarbeitung der Vorlage.

Mit dem heutigen Beschluss erfolgt ein weiterer Schritt, alles zur Einhaltung des 1,5-°C-Ziels auf städtischer Ebene zu tun. Das CO_2-Restbudget, das uns hierfür anteilig in Erlangen noch Verfügung steht, wird klar festgehalten. Die Klimaneutralität ist vor 2030 zu erreichen.

Haushalt 2021: Climathon und IGZ

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 20/ Wirtschaftsförderung

Ende November findet der erste Erlanger Climathon in Kooperation mit der Universität statt. In einem Zeitraum von 24 Stunden setzen sich Menschen aus verschiedensten Bereichen zusammen, um gemeinsam Innovationsideen für einen besseren Klimaschutz zu entwickeln. Nicht selten entstehen auf Hackathons/Climathons aufgrund der entwickelten Ideen und der Vernetzung auf dem Event selber, neue Startups.

Mit dem Innovations- und Gründer:innenzentrum (IGZ) haben wir in Erlangen eine erfahrene Institution, die seit Jahrzehnten innovative Menschen bei der Gründung von Start-Ups begleitet.

Wir beantragen deswegen, dass die Verwaltung überprüfen soll, inwiefern ein zweiter Climathon (oder eine ähnliche Veranstaltung) in Begleitung mit dem IGZ stattfinden kann, um innovative Ideen in der Umsetzung zu begleiten.

Antrag: Photovoltaik-Freiflächenanlagen gegen den Klimanotstand

Im Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Erlangen ist eine der zu realisierenden Maßnahmen die Nutzung des Potentials für Freiflächen Photovoltaikanlagen (PV) entlang der Autobahnen und Bahntrasse von 11815 MWh/a. Einen Vorteil bietet hierbei die direkte Nutzung des erzeugten Stroms. Vorrang sollten daher Flächen, die nahe an Gewerbegebieten und Industrie liegen, haben. Ggf. gibt es auch durch Planungsvorgaben des Bundes zu nutzende Vorrangflächen.

Um diese Maßnahme aus dem Klimaschutzkonzept voranzubringen, beantragt die SPD-Fraktion:

Die Stadtverwaltung initiiert gemeinsam mit den ESTW das Errichten von PV-Freiflächenanlagen entlang von Autobahnen und Bahntrassen. Sollten die ESTW hierfür weitere Investitionsmittel benötigen, ist beispielsweise eine Kapitalerhöhung durch die Stadt zu prüfen.

Solare Baupflicht einführen – den Klimanotstand bekämpfen

Die SPD-Fraktion im Stadtrat Erlangen hat ihren Antrag zur solaren Baupflicht erneuert. Der klima- und umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Andreas Richter erklärt hierzu: „Wir müssen alles tun, um den Klimanotstand zu bekämpfen. Daher muss das Potential für die Nutzung von Solarenergie konsequent genutzt werden.“

Die SPD will hier eine Kombination aus Fördern und Fordern. „Wir haben für die städtische Förderung von Solarthermie und Photovoltaik, auch Balkonanlagen, gesorgt. Das alleine reicht jedoch leider nicht. Daher wollen wir die Pflicht zur Installation von Photovoltaikanlagen auf neuen Gebäuden. Ausgenommen sind Gebäude, bei denen ihre Verpflichtung durch Solarthermie auf dem Dach gedeckt wird. Wirtschaftlich lohnt sich die Photovoltaik für die Bauherr*innen ohnehin“, so Richter weiter. „Wir hoffen im Stadtrat auf breite parteiübergreifende Unterstützung für diesen weiteren Schritt gegen den Klimanotstand“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Philipp Dees.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Grün in der Innenstadt

Antrag zum Arbeitsprogramm Amt 61/EB 77

Der fortschreitende Klimawandel sorgt auch dafür, dass sich besiedelte Gebiete stärker aufheizen. In Erlangen betrifft dies besonders die eng bebaute und wenig begrünte Innenstadt.

Eine Möglichkeit, derartiger Aufheizung entgegenzuwirken ist, an den betroffenen Stellen mehr Grün zu schaffen, da durch Entsiegelung, Sauerstoffgewinnung und Verdunstung Temperaturen gesenkt werden. Daneben sorgt mehr Grün auch für eine höhere Aufenthaltsqualität.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Umweltbildung gegen den Klimanotstand

Antrag zum Arbeitsprogramm des Amtes 31 (Umweltschutz und Energiefragen)

Auf Antrag der Ampelkoalition wurde vor einigen Jahren ein zusätzlicher Fördertopf für Umweltbildung eingerichtet. Um u. a. hier auch noch stärker Bildungsarbeit zum Thema Klimaschutz zu erreichen, beantragt die SPD-Fraktion die Aufstockung der Kostenstelle Zuschuss für Umweltbildung 31.561A von 20.000 Euro um 10.000 Euro auf 30.000 Euro.

Insbesondere Organisationen wie Energiewende ER(H) sollen hier aufgefordert werden, Anträge einzureichen.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Erhöhung sowie Ausweitung der Förderung und Kampagne für Sanierung und Solarthermie

Antrag zum Arbeitsprogramm des Amtes 31 (Umwelt und Energiefragen)

Die Ampelkoalition hat in den letzten Jahren die Mittel für die Altbausanierung erheblich ausgeweitet sowie ein Förderprogramm für Solarthermie aufgelegt. Dies wollen wir angesichts des Klimanotstands nochmals verstärken und beantragen eine weitere Erhöhung der Kostenstelle “Zuschüsse private Energiesparmaßnahmen“ um 200.000 Euro auf 220.000 Euro. Falls diese nicht ausreichen sollten, wird die Verwaltung rechtzeitig den UVPA informieren, damit dieser über eine Mittelnachbewilligung entscheiden kann.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Photovoltaik auf städtischen Dächern

Antrag zum Arbeitsprogramm des Amtes 24 (GME)

Auf Antrag der SPD wurde ein fester Haushaltsposten zur Finanzierung von Photovoltaik auf städtischen Dächern eingeführt (Investitionsnummer 561.400). Diesen beantragen wir nun im Kampf gegen den Klimanotstand von 30.000 Euro um 20.000 Euro auf 50.000 Euro im Jahr zu erhöhen.

Zudem beantragen wir die Errichtung einer möglichst großen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses, das die Sonnenenergie im Lauf des Tages zur Eigenstromversorgung des Rathauses optimal ausnutzt.

Antrag zum Arbeitsprogramm: Klimaschutz und Inklusion: Förderung umweltfreundlicher Mobilität

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 13

Auch Menschen mit Behinderung jeden Alters wollen umweltfreundlich mobil sein.

In der Regel gewähren Kassen, Reha-Träger und der Bezirk Mindestausstattungen zur Sicherung von Mobilität/Transport (Rollstuhl, Umbau Pkw u.ä.). Anträge von/für Nutzer*innen, die darüber hinaus gehen, müssen in den meisten Fällen aufgrund vorliegender höchstrichterlicher Grundsatzurteile abgelehnt werden.