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Schlagwort: Umwelt

Antrag: Fassadenbegrünung Friedhofsgebäude Michael-Vogel-Str. 4

Gemeinsamer Antrag mit der Grünen Liste

Eine wirksame Maßnahme zur Verbesserung des Mikroklimas und des Artenschutzes ist die systematische Fassaden- und Dachbegrünung. Leider ist bei der Renovierung des Friedhofsverwaltungsgebäude in der Michael Vogel Straße 4 bisher noch keine Fassadenbegrünung angebracht worden, obwohl die Fassade vor der Sanierung begrünt war.

SPD begrüßt Verkehrskonzept für die Innenstadt


Auf große Zustimmung stößt das im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss vorgestellte Verkehrskonzept Innenstadt bei der SPD-Stadtratsfraktion. „Hier werden endlich Probleme angegangen, die seit Jahrzehnten immer beschrieben, aber nie gelöst wurde“, erläuterte SPD-Verkehrssprecherin Felizitas Traub-Eichhorn in der Sitzung: „Die Belastung der Neuen Straße durch den Durchgangsverkehr kennen wir seit Jahrzehnten. Jetzt liegt endlich ein Vorschlag auf dem Tisch, mit dem die Neue Straße wirksam entlastet wird und trotzdem die Erreichbarkeit der Unikliniken und der nördlichen Innenstadt bleibt. Die Anwohnerinnen und Anwohner können endlich aufatmen.“

SPD: Naturschutzforderungen bei der GBW im Gebiet Rathenau durchgesetzt – Nachverdichtung auch ökologisch sinnvoll

Die SPD-Fraktion im Erlanger Stadtrat befürwortet auch angesichts der intensiven Diskussion um die Baumfällungen im Quartier Hans-Geiger-Straße weiterhin die dort geplante zusätzliche Wohnbebauung. Dabei sind die Baumfällungen aus Sicht der SPD-Fraktion ein „notwendiges Übel“, dem aber auch ökologische Vorteile gegenüber ständen.

„Wir brauchen in Erlangen dringend neue Wohnungen – darin sind sich fast alle in unserer Stadt einig“, betont Philipp Dees, Sprecher der Fraktion für Stadtentwicklung und Wohnen: „Wenn man diese Wohnungen schaffen will, dann gibt es aber nur zwei Möglichkeiten: Entweder neue Flächen im Außenbereich versiegeln und damit erheblich in die Natur eingreifen, oder im Bestand bauen. Dabei ist klar: Auch Bauen im Bestand bedeutet, wie jeder in der Rathenau sehen kann, massive Eingriffe. Diese sind aber in der Gesamtbetrachtung ökologisch verträglicher als die Versiegelung des Außenbereiches. Denn neben der Frage des Eingriffs in die Natur selbst, die schon zugunsten des Bauens im Bestand ausgeht, müssen zum Beispiel auch der ausgelöste Verkehr und dessen Umweltwirkungen betrachtet werden. Und da gilt gerade bei dem Quartier an der Hans-Geiger-Straße: Es ist perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, Arbeitsplätze, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und die Innenstadt können in wenigen Minuten mit dem Rad erreicht werden– was viel Autoverkehr mit all seinen negativen ökologischen Folgen erspart.“

Privates Salzstreuverbot durchsetzen

Salzstreuen ist Privatleuten auf öffentlich gewidmetem Grund aus Umweltschutzgründen in Erlangen untersagt. Hierfür gibt es gute Gründe. So schadet das Salz Tieren und schädigt Straßenbäume erheblich. Zudem werden Wege und auch Gebäude in Mitleidenschaft gezogen, was hohe Kosten mit sich bringt.

Wir sind daher sehr erfreut, dass EB77 und Umweltamt stets sehr engagiert sind, dieses Verbot den BürgerInnen nahezubringen und es durchzusetzen.

Trotz dieser erheblichen Anstrengungen sorgt das Verbot des privaten Salzstreuens auch in diesem Winter wieder für Fragen, Informationsbedarf und Probleme in der Umsetzung. Obwohl die Verwaltung schnell mit Informationen auf ihr gemeldete Problemfälle reagiert und das Salzverbot über die Presse auch in einer Anzeige bekannt macht, wissen viele BürgerInnen nicht Bescheid oder erkennen den Sinn nicht.

Lärmsanierung entlang der A73

Gemeinsamer Antrag mit der Grünen Liste und der FDP-Fraktion

Durch den bevorstehenden Ausbau des Autobahnkreuzes werden Eltersdorf und auch der Süden von Bruck einen besseren Lärmschutz bekommen, der dank gesetzlicher Regelungen mit diesem Ausbau einhergehen muss.
Der Umgriff dieser Maßnahmen wird sich auch auf die A73 erstrecken bis zur Höhe der Eisenbahnbrücke in Bruck. Nördlich davon werden keine Maßnahmen durchgeführt, obwohl dort schon seit Jahren die Standstreifen freigegeben sind für den Verkehr. Doch da es sich bei einer Standstreifenfreigabe in der Logik des Gesetzgebers nicht um einen Neubau handelt, löst diese keinen Anspruch auf Lärmschutz aus. Damit hat ein Großteil der Erlanger Bevölkerung in der Nähe der A 73 die immer stärker werdende Lärmentwicklung hinzunehmen.
Bei der am 25.11. 2016 abgehaltenen Informationsveranstaltung in Eltersdorf zum Ausbau des Autobahnkreuzes wurde der Bayrische Innenminister Joachim Herrmann wieder auf diesen Missstand angesprochen.
Er gestand zu, sich um Abhilfe zu bemühen und umfangreiche Lärmsanierungsmaßnahmen prüfen zu lassen.

Wir beantragen, dass der Oberbürgermeister in einem Schreiben an den Innenminister dessen Unterstützung noch einmal einfordert und ihn an sein Versprechen erinnert.

SPD will Erlangen zur Bio-Stadt machen

Andreas Richter, 2014Die SPD-Stadtratsfraktion hat beantragt, Erlangen nach dem Vorbild von Nürnberg und München zur Bio-Stadt zu machen. Hierfür sollen konkrete Zielvorgaben für den Anteil biologischer Lebensmitteln in z. B. Schulen, Kitas, städtischen Einrichtungen und Märkten und auch für den Anteil des Ökolandbaus festgelegt werden.

„Der Umweltstadt Erlangen steht es gut an, Nürnberg und München zu folgen. Hierzu bieten sich außerdem Kooperationen insbesondere mit Kommunen der Region wie Nürnberg, Altdorf und Lauf an, die hier schon aktiv sind”, so Dr. Andreas Richter, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Bio-Modellstadt schaffen

Die Stadt Nürnberg hatte bereits im Jahr 2003 beschlossen, sich zur Bio-Modellstadt (heute BioMetropole Nürnberg) zu entwickeln. Hierzu wurden u. a. feste Zielvorgaben für den Bio-Anteil von Lebensmitteln für städtische Einrichtungen und Veranstaltungen sowie für den städtischer Töchter festlegt. Ebenso Ziele für den Anteil des Ökolandbaus. Die Zielquoten betragen derzeit (Zeitraum 2014-2020): Bio-Anteil von Lebensmitteln in Kitas 75 %, in Schulen, bei Empfängen der Stadt, Wochenmärkten 50 %, bei allen städtischen Einrichtungen und Beteiligungen 25 % sowie Anteil des Ökolandbaus 20 %.

Der Umweltstadt Erlangen steht es gut an, diesem Vorbild zu folgen. Hierzu bieten sich außerdem Kooperationen insbesondere mit Kommunen der Region an, die hier schon aktiv sind. Neben Nürnberg sind hier Altdorf und Lauf zu nennen.

Den Dechsendorfer Weiher wieder zur Naherholung für alle Generationen entwickeln

Der Dechsendorfer Weiher ist mittlerweile wieder gut gefüllt und das warme Wetter dieses Winters animierte viele Menschen aus Erlangen und Umgebung zu Rundgängen und zum Verweilen. Wie im OBR Dechsendorf bereits ausgeführt, wird im Frühjahr/Sommer 2016 eine größere Spielkombination „Schiff“ am Nordostufer errichtet und auch das Volleyballnetz und evtl. Tore in Steckvorrichtung sollen die Sängerwiese zum Teil auch als Spielwiese nutzbar machen.

Da die Baufolgen sich „verwachsen“ haben, die Grills renoviert, neue Bänke und neue Abfalleimer aufgestellt wurden und das gesamte Umfeld einen gepflegten Eindruck macht, fällt das Umfeld des Bootsverleihs besonders negativ auf (ungepflegte Schwarzbauten). Dieser wurde 2014 aus unbekannten Gründen und 2015 wegen der Bautätigkeit nicht betrieben und das beim Publikum beliebte Bootfahren lag brach. Aussagen des Betreibers lassen dies auch für 2016 erwarten.

Wir beantragen daher:
1. Der Bootsverleih soll weiterhin bestehen und ein attraktives Freizeitangebot am Dechsendorfer Weiher bleiben. Dazu sollen die beteiligten Stellen der Verwaltung vom Pächter eine Weiterführung des Betriebs, den Rückbau der Schwarzbauten und entweder ein zuverlässiges Angebot oder eine Lösung des Pachtvertrags erreichen. Im Falle der Auflösung des Pachtvertrags soll bei Neuvergabe ein attraktives Konzept für einen Bootsverleih vorgelegt werden.

Weiter beantragen wir:
2. Weitere generationenübergreifende Bewegungsangebote sollen im Naherholungsgelände entstehen („Sport in Erlangen“), hierzu soll eine externe Studie erstellt werden oder eine Arbeitsgruppe aus den beteiligten Ämtern und interessierten Bürgern Vorschläge erarbeiten.

Das vielfältige, landschaftlich schön gelegene Naherholungsgebiet ist für viele Menschen aus Erlangen und der Umgebung gut erreichbar und sehr beliebt. Damit das so bleibt, sollen die einzelnen Bereiche und ihr Zusammenspiel sorgfältig und weitsichtig geplant, umgesetzt und erhalten werden.

Mehr Grün für Erlangen

In einem gemeinsamen Antrag haben die Fraktionen von SPD und Grüner Liste im Erlanger Stadtrat weitere Schritte für mehr Grün in der Stadt vorgeschlagen. Ziel soll es dabei sein, die Stadt mit mehr Grün lebensfreundlicher zu machen, indem die Aufenthaltsqualität gesteigert, Hitzeinseln vermieden und Schadstoffe aus der Luft gefiltert werden. Die beiden Stadtratsfraktionen knüpfen mit ihren aktuellen Vorschlägen an einen gemeinsamen Antrag an, in dem unter dem Aspekt des Klimaschutzes Maßnahmen zur Begrünung und Entsiegelung beantragt wurden.