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Schlagwort: Sport

Antrag: Fair gehandelte Bälle

Die Stadt Nürnberg hat vor einiger Zeit verbindlich festgelegt, nur noch fair gehandelte Fuß-, Hallenfuß-, Futsal-, Hand- und Volleybälle für Schulen zu beschaffen. Aufgrund unterschiedlicher Sortimente der Anbieter erfolgen die Ausschreibungen in Nürnberg pro Disziplin. Durch definierte Abnahmemengen soll dafür gesorgt werden, dass die fair produzierten Bälle fast zu den gleichen Preisen wie konventionelle beschafft werden können.

ASG-Sporthalle: Prüfung der Optionen für eine zusätzliche Halleneinheit

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD, Grüne Liste, FDP

Im Bildungsausschuss im Oktober berichtete die Verwaltung auf Antrag der SPD-Fraktion über derzeit absehbare Auswirkungen der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium auf den Bedarf an Schulräumen und Sportflächen. Demnach wird im Stadtwesten auch nach der bereits beschlossenen Erweiterung der ASG-Sporthallen eine weitere Halleneinheit benötigt.

Für die Fachausschuss- und Stadtratssitzungen im November stellen die Fraktionen von SPD, Grüne Liste und FDP daher folgenden gemneinsamen Antrag:

Die Verwaltung zeigt auf, in welchem finanziellen (städtischer Haushalt und Fördermittel) und zeitlichen Rahmen die Erweiterung um eine zusätzliche Halleneinheit in die derzeitigen Planungen für das ASG einbezogen werden kann.

SPD-Stadtratsfraktion strebt weiterhin Realisierung des Bürger-Begegnungs- und Gesundheitszentrums an

Die SPD-Stadtratsfraktion strebt weiterhin an, das Bürger-Begegnungs- und Gesundheitszentrum (BBGZ) im Stadtosten schnell zu realisieren. Voraussetzung ist dafür nach Auffassung der Stadtratsfraktion nach wie vor, dass sowohl die Zuschüsse aus der Städtebauförderung in der von Minister Herrmann ursprünglich zugesagten Höhe fließen als auch, dass die Franconian International School (FIS) Partnerin bei dem Projekt bleibt oder deren Beitrag durch zuverlässige Beteiligung anderer Partner ersetzt werden kann.

SPD fordert Bekenntnis des HCE-Bundesligahandballs zu Erlangen

Das im Stadtosten geplante Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrum bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils und darüber hinaus. Auch der dringende Bedarf an Schul- und Vereinssportflächen kann damit künftig gedeckt werden. Die Konzeption der neuen Halle zielt jedoch auch auf die Nutzung für den Profi-Handball ab, was mit zusätzlichen Kosten einhergeht. Da aktuell im Stadtrat Weichenstellungen zu weiteren zentralen Planungsschritten anstehen, fordert die SPD-Fraktion ein verbindliches schriftliches Bekenntnis des HCE-Bundesligahandballs zum künftigen Spielort Erlangen, z. B.in Form eines Vorvertrags. Dies muss auch die Zusage zu einer Beteiligung an den Kosten der Ausgestaltung für Bundesligaspiele einschließen.

Stadtratsfraktion begrüßt Umsetzung der Westbad-Sanierung

Mit einem einstimmigen Beschluss des Sportausschusses hat die Sanierung des Freibads West und der Neubau eines Hallenbads dort eine weitere wichtige Hürde genommen. Nach dem beschlossenen Zeitplan sollen die Baumaßnahmen im Frühjahr 2015 beginnen. Im Frühjahr 2016 soll das Freibad wieder öffnen, im Frühjahr 2017 dann das neue Hallenbad, das den „Frankenhof“ ersetzen wird.

„Mit diesem Beschluss haben wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zum neuen ‚Westbad‘ getan“, freut sich SPD-Sportsprecher Norbert Schulz: „Jahrelang hat sich die SPD-Fraktion dafür eingesetzt, dass Sanierung und Neubau kommen. Die Lösung, Bau und Betrieb des Bades auf die Stadtwerke zu übertragen, haben wir in der letzten Stadtratsperiode mit entwickelt und damit die Finanzierung gesichert und die jahrelangen Verzögerungen beendet. Nun bekommt der Stadtwesten, wo viele Familien leben, ein attraktives Frei- und Hallenbad. Auch für den Schulsport bedeutet der Neubau eine erhebliche Verbesserungen, weil lange Fahrzeiten aus den West-Schulen entfallen werden.“

Sanierung des Freibades West duldet keinen Aufschub

Die marode Technik im Freibad West ist in dieser Badesaison nicht besser geworden und es ist nicht davon auszugehen, dass das Bad eine weitere Badesaison übersteht.

Die SPD-Fraktion stellt daher folgenden Antrag:

  1. Mit der Sanierung des Bades und den notwendigen Planungen wird umgehend begonnen, mit dem Ziel, folgenden Zeitplan einzuhalten:
    • Sanierungsplanung mit Bürgerbeteiligung ab Oktober 2012
    • Sanierungsbeginn im Frühjahr 2013
    • Eröffnung des sanierten Bades im Mai 2014.

    Das würde bedeuten, dass das Bad eine Saison nicht zur Verfügung steht. Bei einer weiteren Verzögerung der Planungen oder einem weiteren Jahr des Wartens ist der Ausfall mehrerer Badesaisons nicht mehr auszuschließen.

  2. Die aktualisierte Kostenschätzung für die Sanierung wird den Fraktionen rechtzeitig vor Haushaltsantragsschluss mitgeteilt.
  3. Es ist zu prüfen, ob das Freibad – zumindest teilweise – während des laufenden Betriebs zu sanieren ist.

FSV: Breitensport in Bruck erhalten

Die derzeitige Situation rund um den FSV Bruck bedroht das Breitensportangebot insbesondere für Jugendliche, das im Stadtteil Bruck eine große Bedeutung hat. Derzeit werden verschiedene Lösungsvarianten diskutiert (z.B. weitere Kreditaufnahme durch den Verein; Ankauf eines Teilgrundstückes durch die Stadt und Verpachtung mit eventueller Rückkaufverpflichtung oder Umwandlung in Wohnbaufläche, etc.). Des Weiteren stehen massive Vorwürfe gegen die Vereinsführung im Raum. Die SPD-Fraktion ist dennoch der Auffassung, dass die Stadt diese und weitere Möglichkeiten prüfen muss, um das Breitensportangebot im Stadtteil zu erhalten.

Wir beantragen daher:

  • Die Verwaltung recherchiert die Fakten, die notwendig sind, um die Situation umfassend beurteilen zu können.
  • Die Verwaltung zeigt Varianten auf, wie das Breitensportangebot (insbesondere für Jugendliche) im Stadtteil Bruck erhalten werden kann.
  • Dabei ist der Verein soweit möglich und nötig einzubeziehen.
  • Es ist auszuschließen, dass es eine Unterstützung der öffentlichen Hand für den semi-professionellen Sport (bezahlter Fußball) gibt.
  • Ebenso ist auszuschließen, dass ein Präzedenzfall geschaffen wird, aus dem andere Vereine in ähnlichen Situationen Ansprüche ableiten können.

Wie geht es weiter mit den Erlanger Bädern?

Auf diese Frage wurde am Mittwochabend, im Rahmen eines durch die Erlanger SPD organisierten Stadtgesprächs, versucht eine Antwort zu finden. Bevor die ca. 90 erschienenen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Fragen, Kritik und Anliegen loswerden konnten, legten der Vorsitzende der Erlanger Stadtwerke Herr Matthias Exner und der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Dr. Florian Janik ihre Standpunkte dar.