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Schlagwort: Einzelhandel

Führung der Linie 286 während der Baumaßnahmen

Die durch die Baumaßnahmen der Bahn bedingten Umleitungen beeinträchtigen die Erreichbarkeit der Altstadt und führen dort zu sinkender Kundenfrequenz. In dem am 24.6. 2015 stattgefundenen Altstadtgespräch, zu dem die Stadtverwaltung und das Altstadtforum gemeinsam geladen hatten, wurde u.a. auch massiv darüber Beschwerde geführt, dass die Bürgerinnen und Bürger aus Büchenbach-Dorf keine direkte Busverbindung zur Altstadt mehr haben.

Deshalb beantragen wir, dass die Linie 286 ab dem nächsten Fahrplanwechsel die Altstadt wieder direkt anfährt. Ab dem Schlachthof soll dies auf der Trasse der Linie 293 über die Bayreuther Straße erfolgen.

SPD fordert temporäre Maßnahmen zur Unterstützung der Altstadt während des Baus der Bahnstrecke Nürnberg – Ebensfeld

Der Bau der Bahnstrecke wird, bei aller Einsicht in den Sinn der Maßnahme auch für unsere Region, massive Beeinträchtigungen der Erreichbarkeit der Erlanger Innenstadt und vor allem der Altstadt bringen. Hier beheimatetes Gewerbe und die Gastronomie befürchten durch ausbleibende Frequenz in hohem Maße Nachteile und der Wohnbevölkerung droht an den Umleitungsstrecken über drei Jahre sehr hohes Verkehrsaufkommen. Nach Meinung der SPD-Fraktion müssen hier, auf die Bauzeit ausgerichtet, auch unübliche Maßnahmen ergriffen werden, die dieser Ausnahmesituation entgegenwirken können.

Baumaßnahmen der DB: SPD fordert Unterstützung der Einzelhändler in der Altstadt

Die SPD-Fraktion hat in einem Antrag die Stadtverwaltung aufgefordert, Konzepte für die Unterstützung der Einzelhändler in der Erlanger Altstadt während der Sperrung der Martinsbühler Straße zu entwickeln. „Mit dieser Brückensperrung wird die Altstadt erheblich schwerer zu erreichen sein als bisher. Damit nimmt auch die Kundenfrequenz ab. Für die Geschäfte bedeutet das eine erhebliche Gefahr“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Philipp Dees.

Die SPD-Fraktion schlägt unter anderem vor, über Bodenmarkierungen oder andere Leitsysteme die möglichen Kunden in die Altstadt zu lenken. Auch spezielle Marketingaktionen während der Bauphase sollen geprüft werden, ebenso wie ein Shuttlebus vom Großparkplatz in die Altstadt. Entwickelt werden sollen die Konzepte gemeinsam mit den betroffenen Einzelhändlern, der Initiative „Leben findet Altstadt“, dem Altstadtforum und dem Stadtmarketing. „Uns ist es wichtig, die Altstadt auch als attraktiven Einkaufsstandort zu erhalten“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Lanig: „Gerade dort gibt es viele kleine, inhabergeführte Geschäfte, die ein attraktives Angebot bereitstellen, aber keine großen finanziellen Rücklagen haben. Deshalb ist die Unterstützung durch die Stadt gerade in der Bauphase an der Martinsbühler Straße wichtig.“

Unterstützung des Einzelhandels in der Altstadt während der DB-Baumaßnahmen

Im Frühjahr 2015 wird im Zuge der Baumaßnahmen die Bahnunterführung an der Martinsbühler Straße für mehrere Monate gesperrt. Zeitweise fällt diese Sperrung wohl auch zusammen mit der zweiten Sperrung der Gerbereiunterführung.

Dies bedeutet eine erhebliche Beeinträchtigung für die Verkehrsführung in Erlangen. Davon wird vor allem die Altstadt betroffen sein, die aus dem Stadtwesten, den westlichen und nördlichen Umlandgemeinden und über die A73 nicht mehr unmittelbar, sondern nur über Umwege mit dem Auto zu erreichen sein wird. Zu erwarten ist daher, dass viele Autofahrer, die bisher z.B. auf den Parkplatz Fuchsenwiese gefahren sind, durch die Umleitungen z.B. auf den Großparkplatz geleitet werden. Je nach Führung der Busumleitung und den Regelungen für den Radverkehr an der Martinsbühler Straße wird auch für andere potentiellen Besucher die Altstadt deutlich schwerer zu erreichen sein.

Antrag: Grundsätzliche Überarbeitung der Werbeanlagensatzung

Die Verwaltung wurde auf Antrag der SPD vom 20. März 2012 beauftragt, die derzeit gültige Werbeanlagensatzung in Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen und Vertretern der Erlanger Wirtschaft zu überarbeiten. Ziel waren großzügigere Regularien und ein bürgerfreundlicheres und nachvollziehbareres Handeln der Verwaltung.

Die nun neu vorgelegte Satzung entspricht nach unserer Auffassung und der Auffassung der Erlanger Wirtschaftsvertreter nicht diesem Ziel.

Umsetzung des Einzelhandelskonzepts

Das vorliegende Einzelhandelskonzept ist eine gute Basis um jetzt konkret an der Weiterentwicklung des Einzelhandelsstandorts Erlangen zu arbeiten. Dies ist auch dringend geboten, da die Stadt Erlangen trotz des Baus der Arcaden an Anziehungskraft verloren hat.

Die SPD-Fraktion stellt daher folgenden Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis des vorliegenden Einzelhandelskonzeptes konkrete Maßnahmen dem Stadtrat zum Umsetzung vorzuschlagen. Diese sind gemeinsam mit dem City-Management, dem Einzelhandelsverband und weiteren in der Alt- und Innenstadt aktiven Vereinen und Initiativen (z.B. Altstadtforum) zu entwickeln.

Einzelhandel für Eltersdorf, Dringlichkeitsantrag

In der Ortsbeiratssitzung von Eltersdorf am 15. Feb. 2011 wurde unter dem Titel Sachstand „Mein Laden“ berichtet. Für den derzeit geschlossenen Laden konnte kein Pächter gefunden werden. Im städtebaulichen Einzelhandelsgutachten wurden verschiedene Vorschläge aufgezeigt.

Die SPD stellt daher folgenden Antrag:

Der Bebauungsplan für den Stadtteil Eltersdorf wird dahingehend geändert, dass der Ausschluss von Einzelhandel aufgehoben wird.

Begründung:

Es ist dringend geboten dass die Voraussetzungen geschaffen werden um eine der im Gutachten aufgezeigten Lösungen umzusetzen zu können und den Nahversorgungsengpass in Eltersdorf entgegenzuwirken.

Pressemitteilung zur Situation in der Erlanger Altstadt

Blick in den Altstadtmarkt

Die SPD-Fraktion begrüßt es ausdrücklich, wie die Erlanger Innenstadt auch in den Abend- und Nachtstunden von BürgerInnen aufgesucht und damit belebt wird. Erlangens Straßen und Plätze sind attraktive Orte, die mit Recht von allen Menschen als Orte der Begegnung genutzt werden können.

Es ergeben sich allerdings immer wieder Probleme, die sich durch die unterschiedlichen Interessen der BesucherInnen und der AnliegerInnen bzw. BewohnerInnen ergeben.