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Schlagwort: Verkehr

Antrag: Nutzung privater Fahrräder für Dienstfahrten

Gemeinsamer Antrag mit der Grünen Liste

Die Stadt Erlangen ist als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet worden. Die Nutzung dieses umweltfreundlichen Verkehrsmittels sollte gerade auch aufgrund des festgestellten Klimanotstands besonders gefördert werden.
Die Stadt Erlangen bezuschusst die Nutzung privater Kraftfahrzeuge für Dienstfahrten. Es gibt auch ein kleines ökologisches Gegengewicht: Zur Reduzierung des Autoverkehrs wird die Nutzung des privaten Fahrrades für dienstliche Fahrten auch bezuschusst. Allerdings fällt der Zuschussbetrag im Verhältnis zum Auto sehr gering aus. Außerdem ist diese Regelung in der Verwaltung kaum bekannt und im Intranet schwer zu finden. Der Vergütungsbetrag wurde schon lange nicht mehr angepasst.

Anfrage der SPD-Fraktion: Stand des 365-Euro-Jahrestickets

Nach den vielversprechenden Ankündigungen der Staatsregierung zur Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets und der Festlegung dieses Ziels in der Koalitionsvereinbarung wurden auch in Erlangen hohe Erwartungen geweckt, dass die Staatsregierung tatsächlich dazu bereit ist, den ÖPNV finanziell zu unterstützen. Dies wurde deutlich in den sehr ähnlich lautenden Anträgen zu diesem Thema, die von verschiedenen Parteien gestellt wurden, so auch von der Ampelkoalition.

Da mittlerweile schon ein halbes Jahr vergangen ist, erbittet die SPD-Fraktion nun Auskunft darüber, welche Signale es von der Staatsregierung gibt. Insbesondere wüssten wir gerne, wie die massive finanzielle Unterstützung des MVV durch den Freistaat kompensiert werden soll. Denn auch die Bevölkerung außerhalb des Großraums München erwartet hier eine Gleichbehandlung insofern, dass auch der VGN finanziell unterstützt wird. Dies muss vor den Gesprächen zur Tariferhöhung 2020 geklärt werden.

Antrag von SPD und GL: Verkehrssicherheit in der Goethestraße

Die Goethestraße ist nach wie vor eine der zentralen Achsen für den Busverkehr und dementsprechend viel befahren. Dazu kommt ein nicht unerheblicher Individualverkehr durch Anwohner, Kunden der ansässigen Geschäfte und nicht zuletzt auch Bahnhofsbesucher. Nach dem Umbau der Goethestraße vor einigen Jahren wurde eine Neuaufteilung des Straßenraumes unternommen, wobei das Parken in markierten Flächen und die Abpollerung der Gehsteige ein wesentlicher Bestandteil vor allem auch zum Schutz der Fußgänger waren. In der letzten Zeit lässt sich jedoch immer häufiger beobachten, dass dieser Schutz nicht mehr gewährleistet ist, da an Stellen ohne Poller das Gehsteigparken zunimmt. Dies ist besonders auffällig vor den Gundel-Häusern, wo nach dem Neubau bisher noch keine Poller gesetzt sind. Ein weiterer Ort ist in der Ostseite der Kurve Heuwaag- und Goethestraße, wo Poller geschickt umfahren und der Gehweg dahinter zum Parken benutzt wird. Das angefügte Foto beweist dies.

SPD begrüßt Verkehrskonzept für die Innenstadt


Auf große Zustimmung stößt das im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss vorgestellte Verkehrskonzept Innenstadt bei der SPD-Stadtratsfraktion. „Hier werden endlich Probleme angegangen, die seit Jahrzehnten immer beschrieben, aber nie gelöst wurde“, erläuterte SPD-Verkehrssprecherin Felizitas Traub-Eichhorn in der Sitzung: „Die Belastung der Neuen Straße durch den Durchgangsverkehr kennen wir seit Jahrzehnten. Jetzt liegt endlich ein Vorschlag auf dem Tisch, mit dem die Neue Straße wirksam entlastet wird und trotzdem die Erreichbarkeit der Unikliniken und der nördlichen Innenstadt bleibt. Die Anwohnerinnen und Anwohner können endlich aufatmen.“

Antrag: Radschnellwege

Der Ausbau von Radschnellwegen ist erklärtes Ziel der Bayerischen Staatsregierung. Der Verbindung von Erlangen nach Nürnberg entlang der B4 kommt dabei eine vorrangige Bedeutung zu. Die schnelle Realisierung dieser Strecke entspricht dem Wunsch eines Großteils der politischen Vertreter in beiden Städten. Auch wird in beiden Verwaltungen schon daran gearbeitet. Parallel dazu läuft auf dieser Strecke der erste Trassenabschnitt der StUB. Beide Maßnahmen werden Eingriffe in den gleichen Straßenraum not-wendig machen. Sie sollten daher aufeinander abgestimmt sein und es sollte versucht werden, Synergien zu schaffen.

Prüfung der Realisierbarkeit einer „Grünbrücke“ über die A73 bei Bruck

Der Stadtteil Bruck leidet seit Jahrzehnten nicht nur durch die steigende Lärmentwicklung, die vom Verkehr auf der A3 und besonders der A73 ausgeht. Er wird auch von letzterer in zwei Teile getrennt.  Durch den bevorstehenden Ausbau des Autobahnkreuzes werden nun die Anwohnerinnen und Anwohner südlich der Eisenbahnbrücke  einen besseren Lärmschutz bekommen, der dank gesetzlicher Regelungen mit diesem Ausbau einhergehen muss.

Doch nördlich davon werden keine Maßnahmen durchgeführt. Dies ist besonders ärgerlich für die Bewohnerinnen und Bewohner im Bereich Bachfeldstraße und Keltschstraße, da dort die Bebauung sehr dicht ist und nah an die A73 herangeht.

In der Informationsveranstaltung für die Brucker Bevölkerung, welche am 27.3. in der Aula der Sandbergschule stattfand, wurde vom Bayrischen Innenminister Joachim Herrmann die  alte Überlegung der Einhausung wieder ins Spiel gebracht. Ein erster Schritt könnte ein als „Grünbrücke“ bezeichnete  Überbauung der tiefer liegenden Teile der A73 in Höhe der oben genannten Bereiche sein. Mit einer solchen Überbauung wäre die Lärmproblematik in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig böte sie auch neue Perspektiven in städtebaulicher Hinsicht, da so eine Verbindung zwischen den getrennten Stadtteilen geschaffen werden könnte.

Wir beantragen, dass die Verwaltung beauftragt wird, in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Autobahndirektion den Bau einer „Grünbrücke“ zu prüfen. Dabei sollte von Anfang an darauf geachtet werden, dass die Finanzierung des Projektes durch Förderungen des  Freistaates und des Bundes sichergestellt ist.

Fahrradpolizeistreifen

In diversen Städten in der Bundesrepublik gibt es Fahrradstaffeln der Polizei. So war am 27.10.16 in der SZ in dem Artikel „Ab durch die Mitte“ von den positiven Erfahrungen damit in Berlin zu lesen, wo solche Fahrradstaffeln im Jahre 2014 eingeführt wurden.

Die positive Resonanz der Bevölkerung rührt daher, dass die deutliche optische Präsenz und physische Nähe das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger erhöht. Besonders bei Fußgängern und Radfahrern wird oft darüber geklagt, dass die im Auto befindlichen Ordnungshüter zu große Distanz haben, zu wenig mobil sind  und zudem in viele öffentliche  Bereiche mit dem Auto überhaupt nicht kommen können. Hier sei vor allem gedacht an schmale Wege in Parks und öffentlichen Anlagen, die mit dem Auto nicht erreichbar sind.

Lärmschutz am Adenauerring

Bei einem Gesprächstermin am Adenauerring, der im Rahmen der Diskussion um die Stadtumlandbahn stattfand, machten die Anwohner im letzten Frühjahr darauf aufmerksam, dass sich im Lärmschutzwall entlang des Adenauerringes eine Lücke befindet. Sie baten darum, dass diese geschlossen werden solle. Dazu könne der Erdaushub benutzt werden, der bei der Erschließung des Baugebietes 412 anfalle.

Da diese Erschließungsarbeiten mittlerweile begonnen haben, bitten wir die Verwaltung zu prüfen, wie dem Anliegen der Anwohner Rechnung getragen werden kann.

Häusling

Durch das Anbringen von Baken und Abmarkierungen ist es gelungen, die problematische Verkehrssituation in Häusling zu beruhigen. Zwar konnte der Verkehr nicht so stark reduziert werden, wie dies angestrebt wurde, dies dürfte aber auf die Sperrung des Herzogenauracher Damms zurückzuführen sein, die Ausweichverkehr ausgelöst haben dürfte. Von den Anwohnerinnen und Anwohnern der Häuslinger Straße wird die Maßnahme, wie in der Sitzung des Ortsbeirats Kosbach vom 7. Februar 2017 von ihnen vorgetragen, als erhebliche Verbesserung der Situation empfunden. Nach Darstellung der Polizei hat sich auch das Unfallgeschehen in der Ortsdurchfahrt beruhigt, seit Oktober 2016 hat es keinen Unfall mehr gegeben, bei dem die Baken ursächlich gewesen zu sein scheinen.
Umso bedauerlicher ist es, dass die Regierung von in Mittelfranken in ihrem Schreiben vom 26. Oktober 2016 auf Eingabe eines einzelnen, nicht in Erlangen wohnenden Bürgers eine Aufhebung der zugrundliegenden verkehrsrechtlichen Anordnung gefordert hat. Unseres Erachtens gewichtet die Regierung von Mittelfranken in ihrem Schreiben die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner in der Ortsdurchfahrt Häusling deutlich zu niedrig, insbesondere wird auf die erhebliche Verkehrszunahme durch den Ausbau der Besiedlung im Norden Herzogenaurachs und die zu erwartenden Effekte des Ausbaus des „Haundorfer Löchlas“ nicht eingegangen. Wir sind daher der Auffassung, dass die Stadt auf ein Weiterbestehen der gefundenen Lösung für die Ortsdurchfahrt Häusling hinwirken sollte.