Zum Inhalt springen

Schlagwort: Freizeit

Antrag: Teilhabe für Alle stärken – Erhöhung des Rabatts für ErlangenPass-Inhaber*innen

Der auf Antrag der SPD eingeführte ErlangenPass stärkt seit 2016 die Möglichkeit zur Teilhabe an verschiedensten Freizeit- und Kulturangeboten für viele sozial benachteiligte Erlanger*innen. Steigende Preise bei verschiedenen Angeboten sorgen aufgrund der prozentual festgelegten Ermäßigung für ErlangenPass-Inhaber*innen dafür, dass diese nun mehr Geld ausgeben müssen, um diese Teilhabe weiter zu erlangen.

Antrag: Hundefreilaufzonen identifizieren

In Erlangen mangelt es an Freiflächen, auf denen Hundehalter:innen ihre Tiere ohne Leine laufen lassen können. Dieser bereits seit Langem herrschende Mangel wird derzeit verstärkt spürbar sowohl durch die notwendige Nachverdichtung von Wohnraum im Inneren des bereits bebauten Stadtgebiets als auch durch einen allgemeinen Trend zu vermehrter Hundehaltung, bedingt durch die Corona-Pandemie und die Einsamkeitserfahrungen, die viele Menschen in ihr machen.

Haushalt 2022: „Koko&Lore“: Unterstützung eines Stadtteiltreffs in Tennenlohe

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 41

In Tennenlohe hat sich bereits seit längerem eine bürgerschaftliche Initiative dem Ziel verschrieben, einen neuen Stadtteiltreff mit interkulturellem und intergenerationellem Ansatz und mit partizipativen Kurs- und Gruppenangeboten zu schaffen. Die Initiative „Koko&Lore“ ist mit ihrem Konzept an Verwaltung und Stadtratsfraktionen herangetreten. Derzeit kann aufgrund anderer anstehender Vorhaben ein umfassenderes Projekt wie ein Bürgerhaus für den Stadtteil Tennenlohe nicht realisiert werden.

Antrag: Sommerstraßen für den Aufenthalt im Freien außerhalb der Innenstadt

Nach dem Vorbild insbesondere der Stadt Stockholm sperren inzwischen auch bayerische Städte gerade in der Corona-Krise Straßen für die Sommermonate als sogenannte Sommerstraßen für den motorisierten Verkehr oder machen sie zu verkehrsberuhigten Bereichen. Beispiele hierfür sind die Stadt München sowie seit diesem Jahr auch unsere Nachbarstadt Fürth.

Antrag: Verbot des Donaulieds in Erlangen

Gemeinsamer Antrag von SPD, CSU, Grüne Liste, Klimaliste, Erlanger Linke und FWG

In Passau hat bereits eine erfolgreiche Unterschriftensammlung für eine Petition gegen das oft auf Volksfesten gespielte Donaulied, welches die Vergewaltigung eines Mädchens beschreibt, stattgefunden.

In dem Liedtext heißt es: „Ich machte mich über die Schlafende her, Ohohoholalala, Sie hörte das Rauschen der Donau nicht mehr, Ohohoholalala“ oder „Mein Mädchen, mein Mädchen, was regst du dich auf, Ohohoholalala / Für mich war es schön und für dich sicher auch, Ohohoholalala.“

Das Lied wird seit Jahrzehnten in Bierzelten gesungen und wurde zahlreich umgetextet, sodass viele verschiedene Fassungen kursieren. Mickie Krause dichtete beispielsweise die Vergewaltigung zu einem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr um. Doch auch jegliche Textveränderungen ändern nichts an dem Wesenscharakter des Donaulieds und der Assoziation mit der Vergewaltigungstextstelle.

Antrag: Hundeschwimmen

Nürnberg, Bamberg, Coburg und zahlreiche andere Städte haben bereits ihre Bäder am letzten Tag vor der Schließung für Hunde freigegeben. Wie man der Presseberichterstattung entnehmen kann, erfreuen sich diese Hundebadetage allerorten großer Beliebtheit bei Mensch und Tier.

Wir beantragen daher:

  • Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob ein Hundebadetag in einem oder mehreren Freibädern und ggf. auch im Hallenbad West umsetzbar ist und welche Schwimmstätten sich am besten eignen
  • Soweit dies bejaht werden kann, soll ein erster Hundebadetag zum Ende dieser Sommersaison durchgeführt werden.

Antrag: Ein Bedürfnisbedarfsplan für Erlangen

Im Umfeld von Freizeitanlagen, Spielplätzen, Parks und anderen Treffpunkten wird immer wieder das Fehlen von öffentlichen Toiletten bemängelt. Dieses Fehlen schränkt die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum ein und schließt tendenziell bestimmte Gruppen von der Nutzung aus.

Die SPD-Stadtratsfraktion greift daher die Idee des früheren Fraktionsmitgliedes Dr. Norbert Fuchs („Bedürfnisbedarfsplan“) auf und beantragen daher:

Die Stadtverwaltung erarbeitet in Zusammenarbeit u.a. mit dem Seniorenbeirat und dem Jugendparlament eine Prioritätenliste für die Einrichtung von zusätzlichen Toiletten im öffentlichen Raum. Dabei soll auch geprüft werden, ob Toiletten im Rahmen des bestehenden Vertrags mit dem Unternehmen Ströer errichtet werden können.

Haushaltsanträge der SPD-Fraktion zum Investitions- und Ergebnishaushalt 2017

Investitionen

Herrichtung des Bolzplatzes neben dem ATSV:
Mehrgenerationen-Bewegungsparcours auf bestehenden Flächen: 35.000 Euro
Begegnungshaus E-West: Planung und Bau ab 2019
Planung Sporthalle Hartmannstraße: 250.000 Euro

Beteiligung

Entwicklung eines Beteiligungsprojekts für Kinder und Jugendliche: 36.000 Euro
Beteiligung von Kindern bei Veränderungen im Stadteil durch professionelle Stadtteilerkundungen: 6.000 Euro

Freie Hortplätze in Ferien nutzen!

Viele Eltern in Erlangen suchen nach einer Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder in den Ferienzeiten: Die Angebote an den Schulen wie Mittagsbetreuung und auch Ganztagsschule sind nämlich in den Ferien in der Regel geschlossen.

Um Eltern bei diesem Problem zu unterstützen fordert die SPD-Fraktion in einem Stadtratsantrag, in den Ferien ungenutzte Hortplätze – weil die Kinder von ihren Eltern betreut werden – an Kinder, die während der Schulzeit in anderen Betreuungsangeboten untergebracht sind, zu unterstützen. „Oft werden Betreuungszeiten in den Ferien in den Horten nicht genutzt.“, erläutert Birgit Hartwig, Sprecherin der Fraktion für Kinder und Familien: „Die ‚Ferienplätze‘ wären so eine gute Möglichkeit, die Angebote der Ferienbetreuung zu ergänzen und wenigstens ein paar wenige Ferien-Betreuungsmöglichkeiten in den Stadtteilen anzubieten.“ Die SPD-Fraktion wird das Thema „Ferienbetreuung in den Stadtteilen“ darüber hinaus nochmals intensiver beleuchten.

Gemeinsamer Antrag mit der Grünen Liste: Leihfahrräder

Wer einem Besucher ein Bild von Erlangen vermitteln will, tut gut daran, sich nicht nur auf die Innenstadt zu beschränken. Wiesengrund, Röthelheimpark, Naturschutzgebiet Exerzierplatz, Burgberg mit -garten und bald auch der entstehende Siemens Campus, sind neben vielen anderen Orten lohnende Ziele. In der Fahrradstadt Erlangen gibt es keinen schöneren Weg, als dies auf dem Fahrrad zu tun. Bleibt eine Besuchergruppe länger, lohnt auch die eine oder andere Tour in den Landkreis.

Leider ist es derzeit nicht möglich, für Besuchergruppen, die keine eigenen Fahrräder dabei haben, einen solchen Ausflug anzubieten.
Zudem wäre es schön, wenn bei Konferenzen, die in Erlangen stattfinden, Leihräder für die Strecken zwischen den Tagungsorten zur Verfügung gestellt werden können.

Wir beantragen daher:
Die Verwaltung wird aufgefordert, ein Konzept aufzuzeigen, wie Leihfahrräder – z.B. in Kooperation mit Fahrradhändlern – (mindestens 20) für Stadtführungen, Besuchergruppen und Konferenzen angeboten werden können.