An der Gestaltung des Rudeltplatzes in Büchenbach gibt es nach wie vor deutliche Kritik von den Anwohnerinnen und Anwohnern. Viele Rückmeldungen, eigene Beobachtungen und auch Rückmeldungen von den Betreibern der Marktstände zeigen, dass dieser in seiner jetzigen Gestaltung von den Bürgerinnen und Bürgern nicht als Zentrum in Büchenbach-West wahrgenommen wird und ihm insbesondere die Aufenthaltsqualität abgesprochen wird. Der provisorische Charakter des Platzes, zu dessen städtebaulicher und bürgerschaftlicher Abrundung das Stadtteilhaus West als belebendes Element noch fehlt, muss angesichts der Bevölkerungsentwicklung in Büchenbach-West in naher Zukunft zu einem echten Zentrum entwickelt werden.
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Aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger wird in letzter Zeit verstärkt der Wunsch geäußert, dass die Volkshochschule Kurse und Veranstaltungen in Büchenbach anbietet.
Das Thema Nachverdichtung schlägt in Büchenbach hohe Wellen. Insbesondere um das „Wäldchen“ und den Steinforstgraben machen sich die Anwohner Sorgen. Im Rahmen der Reihe „Dialog für Erlangen“ hat OB-Kandidat Florian Janik mit den Anwohnern gesprochen.
Die vom Umweltamt vorgeschlagene und mittlerweile vom Stadtrat beschlossene ökologische Aufwertung des Doktorsweihers wird allseits begrüßt. Allerdings braucht es weitergehende Maßnahmen, damit dieses Gebiet auch langfristig als naturnaher Erholungsraum erhalten bleibt.
In den letzten Jahren gab es immer wieder Nutzer, die den Bereich um den Weiher auf verschiedenste Arten für ihre persönlichen Bedürfnisse zweckentfremdeten, wodurch es auch zu Konflikten mit den angrenzenden Bewohnerinnen und Bewohnern kam.
Nach der Schließung des Edeka-Ladens in der Büchenbacher Anlage vor einigen Wochen gibt es im unmittelbaren Umfeld des Würzburger Ringes und der Büchenbacher Anlage keinen Nahversorger mehr. Die Bemühungen des privaten Besitzers, für den Laden einen Nachmieter zu finden, sind bisher offensichtlich noch nicht erfolgreich gewesen.
Da in dem o.g. Bereich viele Menschen leben und sich unter diesen auch zahlreiche Ältere befinden, ist es von großer Wichtigkeit, in fußläufiger Entfernung wieder einen Nahversorger zu haben.
Die marode Technik im Freibad West ist in dieser Badesaison nicht besser geworden und es ist nicht davon auszugehen, dass das Bad eine weitere Badesaison übersteht.
In den Haushaltsberatungen wurde der Antrag der SPD-Fraktion 300.000 Euro für die Planung der Sanierung des Freibades West beschlossen. Bereits vor der Genehmigung des Haushaltes sollte aus unserer Sicht mit den Vorarbeiten begonnen werden, um keine weitere Zeit (und damit ggf. eine weitere Badesaison) zu verlieren.
Im Bebauungsplan 410 bereitet die Gewobau derzeit die Vermarktung eines Reihenhausprojektes vor. Vor dem Hintergrund der herrschenden Wohnraumnot in Erlangen und im Einvernehmen mit dem Sozial- und Wohnungsreferat sollte damit das Ziel verfolgt werden, sogenannten Schwellenhaushalten den Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen.
Bereits beim Verkauf der Grundstücke seitens der Stadt an die Tochtergesellschaft Gewobau hatte die SPD-Fraktion angesichts der hohen Grundstückspreise Kritik und Skepsis geäußert, ob sich damit das Ziel überhaupt noch realisieren lässt.
Mit den noch verbleibenden Baugebieten 411 und 412 hat die Stadt Erlangen vorläufig zum letzten Mal die Möglichkeit, ein größeres zusammenhängendes Wohngebiet auszuweisen und zu gestalten. Nach dem vor kurzem gefassten Stadtratsbeschluss zur Energiewende wird diesem Gebiet eine zusätzliche Bedeutung zukommen, da die Bebauung dort besonders hohe energetische Standards erfüllen muss.
Seit März 2011 befürwortet der Stadtrat grundsätzlich einen Interkulturellen Garten in Erlangen. Für das Projekt soll eine Fläche in Büchenbach/Holzweg 404A zur Verfügung gestellt werden. Dazu soll es auch Flächen für eine Hundewiese, einen Parkplatz und Kleingärten geben. Am Dienstag, den 20. September 2011 findet die Gründungssitzung des Trägervereins „Interkultureller Garten Erlangen“ statt. Bis dato ist allerdings noch nicht bekannt, welche 5.000 m² Fläche dem Interkultureller Garten zugeschrieben werden soll.
