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Schlagwort: Soziokultur

Haushalt 2023: Kulturförderung für Veranstaltungen der Communities aus dem Bereich Migration

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 41

Wir beantragen die Aufstockung der Mittel für Kulturförderung um 50.000 Euro. Die zusätzlichen Mittel sollen vorrangig Organisationen zugutekommen, die Veranstaltungen im Bereich Migration und Integration anbieten. Konkreter Anlass unseres Antrags sind u. a. die vielfältigen Aktivitäten verschiedener Organisationen der indischen Community, die – wie
z. B. das indische Fest im September auf dem Rathausplatz – das kulturelle Leben unserer Stadt bereichern, aber auch mit hohem Aufwand verbunden sind.

Haushalt 2023: „Schwarze Bretter“ für die Stadtteile zum niederschwelligen Austausch in der Nachbarschaft

Antrag zu den Arbeitsprogrammen der Ämter 41 und 61

Aus der Corona-Pandemie haben Stadtteilhäuser, soziale Organisationen sowie Orts- und Stadtteilbeiräte die Lehre gezogen, dass vielen Menschen für ihr Bedürfnis nach nachbarschaftlichem Austausch (z.B. über Hilfestellungen im Alltag oder über Freizeitaktivitäten gegen die drohende Vereinsamung) die nötigen Kommunikationswege wegbrechen, wenn ein Zwang zum „Social Distancing“ herrscht, öffentliche Einrichtungen geschlossen sind und gesellige Veranstaltungen ausfallen.

Antrag: „Ballot Bins“ als Teil der Imagekampagne für neue Abfalleimer mit Aschenbechern

Im Laufe des Jahres 2022 tauscht die Stadt Erlangen ihre Abfalleimer in der Innenstadt sowie die Abfalleimer im gesamten Stadtgebiet, die sich an Bushaltestellen befinden, gegen neue Modelle mit integriertem Aschenbecher aus. Flankierend hierzu startet im ersten Quartal d.J. eine Öffentlichkeitskampagne gegen die wilde Entsorgung von Zigarettenkippen. (UVPA-Beschluss vom 22.09.2020, folgend dem Fraktionsantrag 136/2020 der SPD sowie dem Fraktionsantrag 96/2020 der ÖDP.)

Haushalt 2022: „Koko&Lore“: Unterstützung eines Stadtteiltreffs in Tennenlohe

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 41

In Tennenlohe hat sich bereits seit längerem eine bürgerschaftliche Initiative dem Ziel verschrieben, einen neuen Stadtteiltreff mit interkulturellem und intergenerationellem Ansatz und mit partizipativen Kurs- und Gruppenangeboten zu schaffen. Die Initiative „Koko&Lore“ ist mit ihrem Konzept an Verwaltung und Stadtratsfraktionen herangetreten. Derzeit kann aufgrund anderer anstehender Vorhaben ein umfassenderes Projekt wie ein Bürgerhaus für den Stadtteil Tennenlohe nicht realisiert werden.

Haushalt 2022: BT Die Scheune: Stadtteilrundgang „Mein Büchenbach“

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 41

Das Stadtteilhaus „Die Scheune“ plant für die erste Jahreshälfte 2022 die konkrete Verwirklichung ihres neu konzipierten Stadtteilrundgangs „Mein Büchenbach“. Das Konzept sieht vor, dass zugezogene und alteingesessene Büchenbacher:innen ihre autobiografischen Stadtteil-Erzählungen sammeln und im Rahmen eines Workshops mit dem Autor Lucas Fassnacht niederschreiben. Anschließend sollen diese Geschichten an (vorläufig) neun ausgewählten Schildermasten im Quartier per QR-Code abrufbar gemacht werden, so dass ein Themenparcours über die Diversität des Stadtteils entsteht. Mit diesem Konzept greift „Die Scheune“ den Haushaltsantrag der SPD von Oktober 2020 „Migrationsgeschichten sichtbar machen“ auf (Antrag Nr. 237/2020 zu den Arbeitsprogrammen der Ämter im Bereich Kultur/Soziokultur).

Haushalt 2022: Regenwasserzisterne für den „Kulturpunkt Bruck“

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 41

Der „Kulturpunkt Bruck“ muss seinen Gemeinschaftsgarten „Unser Garten Bruck“ bislang aus der Leitung bewässern, während das Regenwasser vom Dach ungenutzt in die Kanalisation fließt. Es liegt sehr nahe, diesem Missstand durch den Einbau einer Regenwasserzisterne abzuhelfen.

Haushalt 2022: Mobiler Kulturort

Antrag zu den Arbeitsprogrammen der Ämter 41 und 47 und an das City-Management

Kultur mobil zu machen und Kulturschaffende überall eine Bühne zu geben, und dies zu jeder Jahreszeit: Dies können mobile Kulturorte ermöglichen. Somit kann Kultur an den verschiedensten Orten stattfinden, in der Innenstadt, in den Stadtteilen oder auch an ganz ausgefallenen Orten, um die Menschen zu erreichen.

Haushalt 2022: Regionales Szene-Festival in Erlangen ab 2022

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 41

Für das Jahr 2021 hatte die SPD-Fraktion die Konzeption und Durchführung eines regionalen Szene-Festivals beantragt, das die Künstler*innen unserer Region – insbesondere in Zeiten der Pandemie, aber auch darüber hinaus – unterstützen und bekannter machen sollte.

An die Stelle dieser zunächst im Arbeitsprogramm beschlossenen Veranstaltung trat dann im September 2021 das Festival „Zurück auf die Bühnen“, das durch großzügige Bundeszuschüsse kurzfristig ermöglicht wurde.

Haushalt 2021: Archivräume für den Verein „Comicmuseum Erlangen e.V.“: Städtische Unterstützung bei Suche und Finanzierung

Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47

Der „Comicmuseum Erlangen e.V.“ widmet sich seit seiner Gründung im November 2018 dem Ziel, als Privatinitiative in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung (insb. Referat IV) ein Comicmuseum in stadtzentraler Lage zu etablieren. Das Museum soll eine Lücke in der Museumslandschaft des deutschsprachigen Raums schließen, indem es genre- und medienübergreifend alle Spielarten der „Neunten Kunst“ widerspiegelt. Zudem soll es ein „Museum für die Erlanger“ sein, das mit niederschwelligen Kulturangeboten in die Stadtgesellschaft hineinwirkt. Beides verstetigt Erlangens Sichtbarkeit als die informelle „deutsche Comic-Hauptstadt“ auch über punktuelle Veranstaltungen hinweg.

Ende Oktober 2020 hat der Verein nach zweijähriger Suche geeignete vorläufige Räumlichkeiten für sein geplantes Museum gefunden. Im Parterre der Schiffstraße 9, dessen Miete der Verein auf ca. 2 Jahre hin mit Eigenmitteln finanzieren kann, soll sich das Comicmuseum Erlangen als Ort von Ausstellungen, Workshops und Vorträgen etablieren. Die nächsten Schritte dieser Entwicklung kann der Verein aus Eigenmitteln finanzieren.